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anspruchsvolles Kino Hamburg

anspruchsvolles Kino Hamburg
Written by Giovanni

In Hamburg gibt es eine Reihe von anspruchsvollen Kinos, genauer anspruchsvollen Programmgestaltungen.

1. das „Metroplis“

Das Metropolis ist eine Leuchtsäule für anspruchsvolle Kinofilme. Ich kenne das Kino schon seit ein paar Jahrzehnten. Insbesondere die Einführung in die Filmgeschichte im Seminar von Prof Harro Segeberg werde ich Zeit Lebens nicht vergessen.  Im Metropolis gibt es Filme zu sehen, die nur Minderheiten schauen. Das stört die Betreiber aber zum Glück gar nicht. Dafür fördert die Stadt Hamburg das Kino auch deutlich, zurecht.  Hier kommst du zu deren Website, link.  Natürlich ist das Metopolis Hamburg auch Aufführungsort für aktuelle Filme, wie beim FILM FEST, dass vom 05.10.2017 bis zum 14.10.2017 in Hamburg stattfindet, link.

Ausschnitt aus den Themenreihe im Herbst 2017:

a) Vom 19. bis 23. September findet zum 11. Mal das Festival für Musikdokumentarfilme und in Kooperation mit dem Reeperbahn Festival zum ersten Mal der Internationale Music Film Contest statt. Mehr Infos unter: https://www.reeperbahnfestival.com/de/musicfilmcontest und www.unerhoert-filmfest.de.

b) Anlässlich der Hamburger Zaubernächte vom 14. bis 16. September präsentieren wir in Kooperation mit dem Savoy Filmtheater, mit der Zauberzeitschrift Magische Welt und dem Verein Magische Nordlichter e.V. von September bis November Spielfilme und rare Dokumentationen über Harry Houdini sowie andere Zauberkünstler und Illusionisten. Im Vorprogramm sind Kurzfilme des Kino-Magiers Georges Méliès zu sehen. Ein herzlicher Dank geht an die Initiatorin dieser Reihe, Susanne Schulze, sowie die Zauberkünstler Wittus Witt und Stefan Wöbke.

c) CINEMA ITALIA

Festival des Italienischen Films.

In Zusammenarbeit mit dem Kairos Filmverleih, Made in Italy, dem Italienischen Generalkonsulat, dem Italienischen Kulturinstitut, Hamburg, und Unterstützung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft e.V.

d) Anlässlich der am 5. September eröffnenden Ausstellung »Das Kapital« im Museum der Arbeit zeigen die Landeszentrale für politische Bildung und das Metropolis filmische Annäherungen an dieses berühmte Buch von Karl Marx, dessen erster Band 1867 in Hamburg herausgegeben wurde. Kuratiert von Thomas Tode.

e) STUMMFILMTAGE – IMAGINING OCTOBER

100 Jahre Oktoberrevolution und 60 Jahre Städtepartnerschaft Leningrad/St. Petersburg – Hamburg. Mit Unterstützung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der Landeszentrale für politische Bildung.

Vor 100 Jahren, im Oktober 1917, begann mit dem Sturm auf das Winterpalais in St. Petersburg die Russische Revolution. Das Kino nahm sich des Themas »Revolution« rasch an, zeigte allzu gern, wie der reformunfähige Zarenstaat bereits seit der Revolte von 1905 und der Februarrevolution 1917 erodierte. Aber das Sowjetische Kino ist immer auch ein Kino der Utopie gewesen, das die Konstruktion eines anderen Lebens und des Neuen Menschen zeigte, vorzugsweise in Komödien. Doch wenn es ein Kino gibt, das weniger die Realität als das Imaginäre eines Landes zeigte, dann ist es das sowjetische gewesen. Zu diesem Anlass zeigen die Landeszentrale für politische Bildung und das Metropolis Klassiker der Sowjetavantgarde und Raritäten mit Live-Musik und Einführungen. – Konzeption und Filmtexte: Thomas Tode.

f) NEW Hollywood

Das New Hollywood-Kino ist eine bedeutende Phase der amerikanischen Filmgeschichte. Der Begriff beschreibt eine filmische Epoche, die ihren Kern zwischen 1967 und 1976 hat. Beeinflusst wird dieses neue Kino von gesellschaftlichen Umbrüchen der 1960er Jahre wie zum Beispiel dem Kampf um Bürgerrechte, dem Vietnamkrieg und Studentenunruhen, gibt aber gleichzeitig der Gesellschaft etwas zurück: Andere Weltanschauungen werden proklamiert. Eine ganz neue Kinogeneration wächst mit unbequemeren Filmen auf. Die Filme stellen Fragen statt Antworten zu liefern.

Die Blütezeit junger Filmemacher wie Peter Bogdanovich, Francis Ford Coppola oder Martin Scorsese wirkt bis heute nach: Für viele Regisseure sind die Filme dieser Zeit mit ihren eingängigen Charakteren und innovativen Kameraeinstellungen eine stete Inspirationsquelle. Was wäre die Filmwelt ohne die vielen Mafia-Epen, die sich auf Francis Ford Coppolas Der Pate – 1. Teil (1972) stützen? Hätten uns spätere Regisseure die vielen Schattenseiten des Lebens gezeigt, Dinge, die einen verzweifeln lassen, wie sie Robert De Niro als Travis Bickle in Taxi Driver (1976) sieht? Würde heute ein einfacher Traum, wie ihn Wyatt und Billy aus Easy Rider (1969) leben, auf so blutige und doch einfache Art verpuffen?« (film-zeit.de)

Wo finde ich das METROLIS in Hamburg?

neben der Staatsoper Hamburg, Theaterstraße

 

2. das Abaton

Univiertel mit Parkplatz link

 

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter