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Ausschwitz

Ausschwitz
Written by Giovanni

Das KZ Ausschwitz ist ein Vernichtungsort für Millionen von Menschen, insbesondere von Juden.

Ausschwitz ist ein Fanal, ein Ort der Deutschen Schmach und ein Ort des DEUTSCHEN Wahnsinns. Wir müssen alle mit Kräften dafür einstehen, dass sich die KZs des „Dritten Reichs“ der NAZIS in keiner Weltform wiederholen, insbesondere nicht in Deutschland. Wenn der AFD Politiker sagt, er würde türkische Ministerin für irgendwas in der Türkei entsorgen, macht das einen gefährlichen und idiotischen Gedankenraum frei. Laut Wikipedia sind in Ausschwitz mindestens 1.1 Millionen Menschen ermordet worden, es könnten aber auch 1.500.000 MENSCHEN gewesen sein.  Eine gigantische, unvorstellbare, als DEUTSCHE unerträgliche Zahl. Schade dass Hitler Suizid begangen hat,  denn diesen Initiator für den Massenmord  entsprechend zu bestrafen durch Folter über Jahrzehnte wäre eine angemessene Rache und Strafe gewesen für den Mord an 6 Millionen Juden. Die anderen Schergen des Todes sind recht einfallslos mit der Todesstrafe bestraft worden.

Entstehungsgeschichte KZ Ausschwitz

Himmler befahl am 27. April 1940 den Bau eines Konzentrationslagers in Auschwitz. Schon einen Monat nahm es seinen Betrieb auf.  Innerhalb der nächsten 5 Jahre schaffte es die Deutsche Verwaltung, alle Deutschen zusammen, in den Lagern des KZ Ausschwitz 1.5 Millionen Menschen umzubringen, zu ermorden zu vergasen…  Überhaupt an dieser Stelle das Wort Moral aufzuschreiben läßt einem die Finger gefrieren. Die Menschen, die dort gearbeitet haben, primär Deutschen waren allesamt Massenmörder, so wie auch 2016 Deutsche Gerichte noch über Lagerbeamten urteilen.

Lagerplan KZ Ausschwitz

KZ Ausschwitz

Bildrechte Wikipedia:

original graphic by Thomas Maierhofer, reworked by OnlyOneUpload (esp. better colors)

Übernachtung in Ausschwitz

Es gibt in Ausschwitz ein spannendes Begegnungszetrum für Jugendliche, link

Wie komme ich nach Ausschwitz? Zunächst muß man den polnischen Namen wissen, der heißt Oswiecim

Die staatliche polnische Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau befindet sich in und um die südpolnische Stadt Oswiecim herum, etwa 50 Kilometer westlich von Krakau entfernt. Die Stadt selbst wurde erstmals 1179 urkundlich erwähnt und zählt heute um die 40 000 Einwohner. Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Krakau-Balice. Oswiecim ist von Prag aus direkt mit der Bahn zu erreichen. Von Deutschland aus empfiehlt sich per Auto eine Anreise über die Autobahn A4 (E40) via Wroclaw (Breslau) und Kattowitz.

Tätotovierungen mit Nummern

Alle im KZ Ausschwitz internierten, dem Tode geweihten, bekamen eine Identifikationsnummer als Tätowierung in den Arm gebrannt. Auch eine Brandmarkung, einer Praxis, die man auch in der Viehzucht kennt. Damit wird einem schon an dieser Stelle die Menschenwürde und Ehre abgeschnitten. Bildrechte Wikipedia US AIR FORCE

Auschwitz_Nummer

Erhalt von Auschwitz – das Weltkulturerbe

Offensichtlich ist es nicht ganz einfach, dass Weltkulturerbe gut in Stand zu halten.

Der Erhalt des 191 ha großen Gedenkstättengeländes stellt die Museumsleitung vor große Herausforderungen, zumal sich auf dem Gelände 155 Gebäude und 300 Ruinen befinden, unter ihnen die von der SS vor ihrer Flucht gesprengten Gaskammern und Krematorien.

Um die Erhaltung der seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Gedenkstätte auch zu einer Verpflichtung der Welt werden zu lassen, wurde im Januar 2009 unter Leitung von Prof. Wladyslaw Bartoszewski, dem Auschwitz-Überlebenden und ehemaligen Außenminister Polens, die „Stiftung Auschwitz-Birkenau“ begründet. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt bei nationalen Regierungen Spenden zum Erhalt von Auschwitz-Birkenau in Höhe von 120 Millionen Euro einzuwerben, um so aus dem jährlichen Zinsertrag von circa 4-5 Millionen Euro die dringend notwendigen Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten systematisch planen und durchführen zu können.

Neben der deutschen Regierung, die sich mit 60 Millionen Euro an der Stiftung beteiligt, haben mittlerweile die USA, Frankreich, Kanada, die Niederlande, Israel und Polen neben anderen Ländern ihre Beteiligung an der Stiftung zugesagt.

Mit der ersten offiziellen Umsetzung des erarbeiteten Masterplans wurde am 6. Juni 2012 in Oswiecim begonnen.

Darüber hinaus engagieren sich die Auschwitz-Überlebenden im Internationalen Auschwitz Komitee seit Jahrzehnten für die Erhaltung der Gedenkstätte. Besondere Beachtung verdient in diesem Zusammenhang eine Initiative der französischen Auschwitz-Überlebenden, die die Vernichtung der europäischen Juden in Birkenau durch Ausstellungen, Zeitzeugenberichte und Erläuterungstafeln für alle Besucher der Gedenkstätte deutlich sichtbarer werden lassen will. Ihr Konzept wird von Überlebenden aus vielen Ländern und dem Präsidium des IAK unter dessen Präsidenten Roman Kent unterstützt.

Ebenfalls unter Anleitung des Internationalen Auschwitz Komitees finden in enger Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und der Volkswagen Coaching GmbH seit langen Jahren 14-tägige Seminare für deutsche und polnische Auszubildende und Mitarbeiter von Volkswagen sowie polnische Berufsschüler statt, die sich praktisch an Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten beteiligen.

Zeitzeugen des KZ Ausschwitz

Noch gibt es eine Reihe von Menschen, die in dem KZ interniert waren und es überlebt haben. Wir hoffen, dass der Flow solches zu hindern in Zukunft auch dann noch zugkräftig ist, wenn die Zeitzeugen verstorben sind:

30.08.2017

Generalversammlung des Internationalen Auschwitz Komitees – Generalsekretär der Vereinten Nationen dankt den Überlebenden

IAK Signet

Im polnischen Oswiecim, vor den Toren des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers, hat die 15. Generalversammlung des Internationalen Auschwitz Komitees begonnen, zu der Überlebende des Lagers mit ihren Angehörigen und Delegierte von Auschwitz-Stiftungen aus sechzehn Ländern angereist sind. In Grußbotschaften dankten die Staatspräsidenten Polens, Deutschlands und Österreichs und der Generalsekretär der Vereinten Nationen den Überlebenden für ihr kontinuierliches Engagement als Zeitzeugen im Gespräch mit jungen Menschen.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guteres schrieb in seiner Grußbotschaft: 
„Sie ermutigen durch Ihre Arbeit all diejenigen, die heute unterdrückt werden, und Ihre Stimmen tragen immer wieder dazu bei, Antisemitismus und andere Formen der Diskriminierung zu entlarven. Sie schützen diejenigen, die heute verletzlich sind, Sie verteidigen die demokratischen Institutionen und Sie rufen die Welt auf, wachsam gegenüber Völkermord und anderen Verbrechen zu sein.“

In seiner Rede vor den Delegierten betonte der Präsident des Komitees, der jüdische Auschwitz-Überlebende Roman Kent aus New York: 
„Wir als Überlebende von Auschwitz haben uns immer als Seismographen der Demokratie verstanden, die sehr früh und sehr genau registrieren, wann und wo unsere Demokratien bedroht sind und der Hass und der Antisemitismus wieder auf die Straße drängen.“

Der Exekutiv-Vizepräsident des Komitees Christoph Heubner warnte in seinem Bericht vor den etwa 120 Delegierten und Gästen: 
„Der Hass ist zurück. Auschwitz hat nicht in Auschwitz angefangen, Auschwitz hat mit dem Hass auf den Straßen angefangen. Dem Hass gegen Juden, der aggressiven Verachtung und der Zerstörung der Demokratie. Das machen die Bilder deutlich, die uns heute tagtäglich nicht nur aus Charlottesville erreichen. Die Überlebenden fragen sich heute in großer Unruhe, ob es genug Wachsamkeit und Empörung gegenüber den Angriffen auf die Demokratie gibt oder ob erneut die Gleichgültigkeit gegenüber dem Hass die Oberhand behält. Deswegen bleibt den Überlebenden das Gespräch mit den jungen Menschen in aller Welt besonders wichtig.“

Bildrechte Conny Jenckel

Informationen über das Hamburger Vernichtungs- und Arbeitslager KZ Neuengamme findest du hier

Das umfangreichste Werk zur Vernichtung der Europäischen Juden hat Raul Hilberg geschrieben. Hier weiterlesen

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter