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Bestattung Hamburg

Bestattung Hamburg
Written by Giovanni

Du hast einen Todesfall zu betreuen, eine Bestattung zu beauftragen – was ist zu tun?

1. wer ist überhaupt zuständig zur Beauftragung einer Bestattung?

a) Familienangehörige

Laut allen Bestattungsgesetzen der jeweiligen Bundesländer ist derjenige bestattuungspflichtig, der dem Verstorbenen am nächsten steht laut genetischer Verwandtschaft. In Hamburg ist das für die Bestattung im Hamburgischen Bestattungsgesetzt geregelt und festgesetzt. So ist der Ehegatte zuständig für den verstorbenen Ehegatten. Die Kinder für Ihre Eltern und ggf. für die Großeltern. Wenn in der Familie die geraden Linien der Verwandtschaft nicht mehr existent sind, dann sind natürlich auch die Geschwister für einander zuständig. Aus der Bestattungspflicht kommst du keinesfalls raus, den Verwaltungsgerichte sind da glashart in ihrer Meinung. Argumente wie, ich habe meinen Vater seit 40 Jahren nicht mehr gesehen zählen nicht. Nur absolute Härtefälle, im Sinne von Vergewaltigung und schwerere Delikte haben eine Chance auf Excluplation vor dem Verwaltungsgericht.

b) jeder Bevollmächtigte Dritte

Interessanter Weise prüfen die Bestatter in den steltensten Fällen die Berechtigung zur Totenfürsorge. So kann auch ein Nachbar die Bestattung beauftragen, wenn er dafür ein Mandat hat und vor allen Dingen das Geld für die Bestattung aufwendet. Man geht davon aus, dass wenn jemand 5.000 € für eine Bestattung bezahlt auch ein Mandat hat, diese zu beauftragen.

c) es gibt kein Geld bei der Familie des Bestattungspflichtigen

Bestattungspflichtig bleibt man auch dann, wenn man keine Rücklagen hat, um eine Bestattung zu betreiben und zu finanzieren. Da wir zum Glück in einem Sozialstaat leben, übernimmt selbstverständlich das Sozialamt, nach einer schnellen Prüfung der Vermögensverhältnissen, die Kosten der Bestattung Hamburg durch den sogenannten Kostenübernahmeschein. In Hamburg gilt für eine Bestattung mit Sozialhilfeberechtigten ein besonderes Vertragswerk mit der Stadt Hamburg, Umweltbehörde. Deswegen ist es total wichtig bei dem Beratungsgespräch(Verkaufsgespräch),  vorher anzusagen, dass die Bestattung vom Staat finanziert wird, weil dann das Bestattungshaus, so es denn überhaupt Sozialbestattungen anbietet, eine deutlichst reduzierte Auswahl an Möglichkeiten anbieten darf. Aber keine ANGST! Der Staat übernimmt immer auch eine überschaubare Trauerfeier und man versucht bei der Finanzierung der Grabkosten ein vorhandenes Familiengrab zu verlängern, was selbstverständlich der Menschenwürde entspricht, Art 1 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Viele angeblich weisse Schwäne in Hamburg im Bestattungsgewerbe übernehmen keine Sozialbestattungen, weil sie zu wenig Geld damit verdienen. Das GBI übernimmt aufgrund seiner sozial geerdeten und ausgerichteten Satzung und der menschlich -ganzheitlichen Unternehmensphilosophie selbstverständlich auch Sozialbestattungen, link.

d) es gibt keine Familienangehörigen – Amts- Bestattung

Wenn es keine Familienangehörigen gibt, so ist de jure die Stadt Hamburg bestattungspflichtig und führt eine sogenannte Amtsbestattung durch, auch § 10 Bestattung genannt. Dort wird immer eine Feuerbestattung durchgeführt und in einer gigantischen Sammelgrabstätte auf dem Öjendorfer Friedhof beigesetzt.

Wenn Du dieses Verfahren brechen möchtest, weil es dir wichtig ist, wo du bestattet wirst und in welcher würdevollen Form, dann ist es dringenst ratsam einen Bestattungsvorsorgevertrag abzuschließen. hier weiterlesen.

2. erste Schritte für eine Bestattung in Hamburg

a) Hausarzt für die Todesfeststellung

Bevor eine Toter von einem Bestatter abgeholt werden darf, muss zunächst ein normaler Arzt den „natürlichen Tod“ bescheinigen – Todesbescheinigung. Dazu ist es sehr ratsam den behandelnden Hausarzt zu bitten, die Leichenschau durchzuführen und die Todesbescheinigung auszustellen, weil nur dieser die Genese der Krankheiten und die Causa des Todes kennt.  Der Hausarzt muss nicht in der nächsten Minute kommen, aber schon am gleichen Tag.   Wenn du den Hausarzt nicht erreichst bleibt nur eins:

b) Notrufnummer 110 anrufen, bzw 112 für den Notarzt

Auch wenn es relativ sinnfrei ist, weil mit Rettung die Todesbescheinigung nichts zu tun hat, wird dann folgendes veranlaßt: Die Polizei kommt mit einer Streifenwagenbesatzung zum Einsatzort, sprich Todesort und der Notarzt, der bei der Feuerwehr gerade Bereitschaft hat.  Der Notarzt kann zwar den Tod feststellen, stellt aber nie, zumindest nicht in Hamburg, eine Bescheinigung über den natürlichen Tod aus, weil er über die eventuellen Vergiftungen, oder nicht äußerlich erkennbaren Einwirkungen auf den Körper des Verstorbenen keine Expertise ohne eine gerichtsmedizinische Untersuchung durchführen kann. Deswegen beschlagtnahmt die Polizei den Toten und läßt ihn durch ein staatstragendes Unternehmen, Bestatter, in das Institut für Gerichtsmedizin am UKE überführen.  Prof Püschel und sein Team untersuchen den Verstorbenen dann und  stellen dann den natürlichen Tod fest. Erst dann erfolgt die Freigabe der Staatsanwaltsschaft und der Bestatter Deiner Wahl darf den Verstorbenen in der Gerichtsmedizin abholen. Die Freigabe der Staatsanwaltschaft richtet sich nach der Schnelligkeit im Institut für Rechtsmedizin, wenn dort eine große Sektion gemacht wird, dauert es natürlich länger. Wir können in der Regel von ein paar Tagen ausgehen. Man kann auch im IfR anrufen, ich weiß von Prof. Püschel, dass es dort einen definierten Prozess gibt, wie man sich um die Angehörigen kümmert.

c) Bestatter auswählen, der die Überführung veranlasst und durchführt

hier bitte auf unseren Bestattungsratgeber klicken, link.

aa) Herzsensträger auswählen . Anforderungsprofil für Bestatter Hamburg

Das für dich am Besten geeignete Bestattungshaus ist das, welches als Trauer – und Herzensträger Dich durch die schwerste Trauerzeit geleitet, OHNE dich über den Tisch zu ziehen. Damit entfallen schon mal alle Billig-Bestatter aus dem Internet. Bei kleinen Familienbetrieben solltest du sehr aufmerksam auf die Preise sein und NICHT sofort nach dem Verkaufsgespräch unterschreiben, sondern Preisvergleiche machen.!!!! wie bei jeden Einkauf von CD-Playern, whatever auch. Du kannst nicht auf Preisvergleichportale für Bestattungen im Internet vertrauen, weil die zu großen Teilen FAKE sind.

bb) Überführung

Die Überführung ist kein Akt, der im Verborgenen durchgeführt werden muss. Bei guten Bestattern kannst du beim „Einsargen“ dabei sein, die Mitarbeiter des Überführungsdienstes verbeugen sich vor dem Toten und legen den Verstorbenen behutsam in den Überführungssarg. Logischer Weise ist der Überführungssarg nicht der, den du wünscht, weil man zu diesem Zeitpunkt als Bestatter noch gar nicht wissen kann, welcher Sarg gewünscht ist.  Der Tod ist nicht wählerisch bei den Orten, wo er die Menschen-Seelen abholt. Er tritt praktisch an jeden Ort dieser unsrigen Lebenswelt ein. Die Bestatter sind gewohnt die Verstorbenen auch an ungewöhnlichen Orten zu bergen und bei zu großem Gewicht wird die Feuerwehr um Amtshilfe gebeten,die ggf mit einem speziellen technischen Gerät kommt.  Der Leichnam muss geborgen werden, weil es eine gesetzliche Pflicht gibt, den Verstorbenen in einem amtlich zugelassen gekühlten Raum – Leichenhalle oder Verstorbenenhalle zu lagern. Viele Bestatter haben inzwischen eigenen Leichenhallen, die sie bereitstellen. Billigbestatter verzichten gern mal auf solche Dinge, um kosten zu sparen, oder die Ladeflächen der LKWs sind nicht gekühlt.

Du kannst den letzten Weg des Verstorbenen bis zum Leichenwagen mitgehen, und so steht es zumindest in den Lehrbüchern der Bestatter, den Leichenwagen streichelnd verabschieden, der sich im Schritttempo langsam vom Sterbeort entfernt.

d) Beratungsgespräch beim Bestatter Hamburg

Das Beratungsgespräch ist natürlich ein Euphemismus. Bei vielen Bestattern ist das ein Verkaufsgespräch, wo auf Teufel komm raus verkauft wird. “ was dieser Billigsarg soll es sein, war es Ihnen ihre Mutter nicht wert, einen schönen Ebenholzsarg zu kaufen?  Kostet nur 1500  € als Vorteilsangebot.“.  Am besten Du setzt dir selbst ein Preislimit, so kann der Verkäufer noch so schlangenhaft Qualitäten erfinden, Pietätsargumente erfinden, die den durchschnittlichen unerfahrenen Einkäufern überfordern, weil er überhaupt keinen Erfahrungshorizont hat im Einkauf von Bestattungsleistungen. Ich weiss insbesondere von Billigbestattern in Hamburg, die mit 699 € Werben und wenn man einen Testkäufer hinschickt kommen doch 3000 oder 4000  € am Ende des Tages raus. Auch immernoch sagenhaft ein NDR Bericht über den Bestatter Wulf dessen mitarbeiter gesagt haben, dass ein Sarg unter 1000 € überhaupt nicht denkbar sei. Gegenschnitt, der PORSCHE CAYENNE  fährt aus der Tiefgarage von Mr Wulf.. So kann man natürlich auch Geschäfte mit der Unerfahrenheit machen. Selbstverständlich gibt es Särge unter 1000 €, wenn das von dir ausgewählte Haus solche nicht im Angebot hat, dann sofort aufstehen und gehen. Bei manchen Bestattungshäusern ist eine mehrfache Beratung Pflicht, logischer Weise mußt du die Zeit eines jeden Beratungsgesprächs aber bezahlen, ob du willst oder nicht. Nur weil man in der Schanze einen Bestattungsladen betreibt, heißt das mitnichten, dass du günstige Preise bekommst. Wir wissen, dass das T…-Werk zu den teursten Bestattern in Hamburg gehört. Bei allen anderen normalen Gewerbebetrieben, zu denen erstaunlicher Weise auch das Bestattungsgewerbe zählt, ist Geschäftsziel Gewinn zu machen, den betroffenen Seelen Unterstützung zu geben und den job bestmöglich über die Bühne zu bringen. Qualität ist zwar in der Bestatter-DIN definiert, aber für kein einziges Bestattungsunternehmen bindend. Deswegen solltest Du neben Deinem Gefühl zu deinem Verkäufer immer auch die Preiswaage mitnehmen und idealer Weise PREIS-Vergleiche machen durch verschiedene Angebote. Du wirst sehen, dass du bei gleicher Leistung extrem unterschiedliche Preisgestellungen bekommst, weil insbesondere in diesem Gewerbe überhaupt keine Preiskontrolle stattfindet. Bei dem einem Bestatter kostet der günstige Sarg 400 €, z.b. beim GBI,  beim Nächsten schon 1.100 € und zwar genau das Gleiche. Wenn du Preisvergleiche anstellst, dürfen natürlich nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden.  Eichensarg mit Eichensarg vergleichen, sich nach der Anzahl der Mitarbeiter verkundigen, die bei einer Trauerfeier gestellt werden. Der Trend geht auch bei Bestattern zur Effizinezsteigerung, in Berlin sollen Trauerfeiern mit einem Mitarbeiter durchgeführt werden….

e) Terminierung und Durchführung der Trauerfeier

Bei der Festlegung des Trauerfeiertermins solltest du beachten, dass die eingeladene Verwandtschaft auch die Chance hat den Termin wahrzunehmen, also nicht alles innerhalb einer Woche über das Knie brechen. Am idealsten finde ich Trauerfeiern am Wochenende, weil man sich als Trauergast keinen Urlaubstag nehmen muß. Die Kapellennutzungsgebühren auf den staatlichen Friedhöfen am Samstag sind gigantisch, beim Bestatter eigenen Raum, Trauerfeierhalle sind die Kosten deutlich überschaubarer. Natürlich gibt`s dort auch einen kleinen Samstagsaufschlag. Wie oben ausgeführt: Ein Bestatter ist kein Sozialunternehmen, sondern ein Gewerbebetrieb mit Gewinnerzielungsabsicht, wie der Steuerrechtler sagt.

f) Beisetzung auf dem Friedhof

Wenn es sich um eine Erdbeisetzung handelt, wird der Sarg entweder von den Sargträgern direkt zum Grab getragen, gefahren, oder von den Angehörigen, die gerne das letzte Geleit geben möchten. Das Herablassen in die Gruft ist aufgrund von Sicherheitsbestimmungen auf dem Friedhof nur dem Fachpersonal erlaubt. Bei Feuerbestattungen entsteht ein gap zwischen Trauerfeier und Beisetzung, weil der Sarg noch kremiert werden muß.  Dieser Zeitversatz ist unterschiedlich lang. Die tatsächliche Urnenbeisetzung findet meistens im engsten Familienkreis statt.  Du kannst auch eine Trauerfeier mit der Urne machen und dann gleich anschließend die Urnenbeisetzung durchzuführen. Der größte Friedhof in Hamburg ist der Friedhof Ohlsdorf. Der Ohlsdorfer Friedhof ist größer als die gesamte Außenalster, ca 100 Hektar groß. Dass es dort in den letzten 50 Jahren zu gigantischen Flächenüberhängen gekommen ist, liegt an dem rasanten Anstieg der Feuerbestattungen. Hier unser Fachartikel zum Ohlsdorfer Friedhof, link. In Hamburg gibt es über 60 Friedhöfe und Bestattungswälder, deswegen ist es total klug sich bei der Friedhofswahl von einem gut ausgebildeten und gut aufgestellten Bestatter beraten zu lassen. Wir empfehlen das GBI, weil es auf allen 60 Friedhöfen in und um Hamburg Beisetzungen und Trauerfeiern durchführt. link. Wenn du diesem Link folgst, findest du auch eine Auflistung von allen Hamburger Friedhöfen und den Friedhöfen im Hamburger Umland.

3. Was kostet eine Bestattung?

a) Vorspann Bestattungskosten

Bestattung in Hamburg, oder Bestattungen in Hamburg sind sehr teuer im Bundesweiten Vergleich, Stiftung Warentest,  gehören die Hamburg Friedhofsgebühren zu den Höchsten. Aber das Grab ist ein Trauerort, dass in engster Beziehung zum Lebensort des Verstorbenen liegt, oder zum Trauerort der nächsten Angehörigen, Familienmitglieder und ist selbstverständlich nicht nach Kosteneffizienzen disponibel. Es gibt in Deutschland Komunen, die die Amtsbestattung, siehe  1 d in dreihundert Kilometer entfernten Orten durchführen, weil es deutlichst billiger ist.  Argument ist, wenn es keine Trauernden gibt, ist es eh doch wurscht. Nach m.E. verstößt das gegen die Menschenwürde, Art 1 GG, denn der Tote war Teil der Gemeinschaft einer Stadt und so steht sich auch in einer moralischen Verpflichtung, eine Bestattung in dero Mauern durchzuführen.  Vielmehr sollten die Stadt Hamburg an der Reduzierung der Kostenstrukturen seiner Hamburger Friedhöfe arbeiten.

b) Welche Kostenstrukturen bei Bestattung Hamburg gibt es?

aa) Bestatterkosten

Du mußt einen Bestatter für die Überführung des Verstorbenen buchen. Alle anderen Leistungen eines Bestatters könntest du theoretisch selbst durchführen. Davon ist aber nachhaltig abzuraten, weil du die Wege nicht weißt und du dir die Zeit gönnen solltest, dich deinen Gefühlen zu widmen und für den Seelenschmerz genügend Freiraum zu haben. Der Bestatter übernimmt für dich die Ogranisation der Trauerfeier, der Bestattung auf einem Hamburger Friedhof, oder auf einem anderen Friedhof Deiner Wahl in Deutschland oder einem anderen Land in der Welt. ( es gibt keinerlei Einschränkungen bei dem Beisetzungsort, – auch der Ganges wird oft von Indern gewählt)

bb) Friedhofsgebühren

Die Friedhofsgebühren sind von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich. Man unterscheidet zwischen staatlichen Friedhöfen, die alle der gleichen Gebührenordnung unterliegen und den kirchlichen Friedhöfen, die alle qua eigener Friedhofssatzung eigene, gewillkürte, Friedhofsgebühren festlegen können. Die Friedhofsgebühren beschreiben die Leistung 25 Jahre Ruhezeit , Pachtzeit, Miete für den Platz des Grabes.  Die gern genommene Formulierung Grabkauf ist juristische völlig irreführend und gänzlich falsch!!   Kauf würde ein Eigentumserwerb auf Dauer implizieren, beim Grab erwirbst du nur die Nutzungsrechte des Grabes für eine festgelegte Zeit.

cc) sonstige Gebühren

Im Rahmen einer Bestattung entstehen noch allerlei andere Gebührenblöcke. Krankenhausgebühren, Beisetzungsgebühren, Leichenhallengebühren, Gebühren für die Urkunden. Am teuersten ist die Kremation mit der pflichtigen 2. Amtsärztlichen Leichenschau, ca 400 € in Hamburg.

Du kannst für eine ordentliche Bestattung , mit Trauerfeier und Grab auf einem staatlichen Friedhof ca 5.000 € rechnen. Selbstverständlich kann man auch günstigere Bestattungen in Hamburg bekommen, aber die Qualität lässt dann deutlich zu wünschen übrig. Wenn du bedenkst, dass alleine für eine Erdbestattung schon 2200 € an Friedhofsgebühren anfallen,dann bleiben für den Bestatter nur 2.800 €, mit denen der Sarg, das Personal und anderer Aufwand bezahlt werden müssen. Ein paar Blumen bei der Trauerfeier sind auch hübsch. Natürlich kannst du auch darauf vertrauen, dass die Verwandschaft Blumen mitbringt.

Leider sind die Friedhofsgebühren im Voraus für die 25 Jahre zu zahlen, was in Zeitalter der überschwemmenden Kreditkäufe eigentlich eine Frechheit ist. Hintergrund wird sein, dass man bei Nichtleistung der Vermietungsgebühren die Leistung, Grab zur Verfügung stellen trotzdem weiter anbieten muß. Daher die Vorkasse-Lösung der Friedhöfe. Bei einem innovativen Bestattungshaus kannst du die Abzahlung der Gesamtsumme versuchen zu verhandeln. Ich weiss vom GBI, dass solche Lösungen durchaus durchgeführt werden, wenn man VORHER eine Einigung darüber erzielt,

Insbesondere bei osteuropäischen Familien kann man die Tradition feststellen, dass die Familie und alle Trauergäste Geld mitbringen, das zentral vom Bestatter eingesammelt wird und anschließend der Trauerfamilie ausgehändigt wird. Ich finde eine schöne solidarische Verteilung der recht hohen Bestattungskosten, wenn es in der betroffenen Familie eher knapp bemessen ist mit dem frei verfügbaren Einkommen.

 

Warnung vor Billigangeboten Bestattung Hamburg

Eine Bestattung unter 1000 € ist nicht darstellbar, es seie denn du entscheidest dich für einen der Entsorgungsbestatter, die bundesweit Leichen einsammeln, um sie in Polen zu kremieren und zu verstreuen.  Auch ist zu waren vor den Angeboten aus dem Internet, die über die google Anzeigen, Adwords in Hamburg eindringen.  Schau dir das Impressum an und sobald der Geschäftssitz nicht in Hamburg ist, solltest du von einer Beauftragung Abstand nehmen.  Insbesondere ist auch vor den sogenannten Bestattungskosten-Preis-Vergleichs-Portalen zu warnen. Auch das sind reine Profit-Unternehmen, die nur wenige Bestatter im Angebot haben und die Bestattungshäuser müssen gigantische Vermittlungsprovisionen zahlen, was zu einem großen Qualitätseinschnitt bei der Bestattung führt.

Weitere Informationen über die Bestattungskosten findest du unter unserem sehr differenzierten Beitrag Bestattungskosten Hamburg, hier klicken.

4. Welchen Bestatter sollte man beauftragen in Hamburg?

bitte beim Bestattungsratgeber nachlesen, hier klicken

5. Wie lange dauert eine Bestattung in Hamburg?

a) Erdbestattung

Bei einer Erdbestattung in Hamburg kann, wenn die Standesämter zügig arbeiten würden, sehr schnell beigesetzt werden, z.B. innerhalb einer Woche. Das ist aber die absolute Ausnahme: in der Regel kannst du von 2 Wochen plus x rechnen.

b) Feuerbestattung

Bei Feuerbestattungen dauert der Bestattungsprozess durch die künstliche Verbrennung, Kremation, deutlich länger. Ausnahme whole-in-one Bestattungsforum Hamburg. Du kannst zwischen zwei und vier Wochen rechnen, je nachdem wie schnell die Standesämter sind und das Krematorium mit der Durchführung seiner Leistung.

c) Seebestattung

Die Seebestattung ist eine Unterform der Feuerbestattung. Sie dauert genauso lange vom Tod bis zur Beisetzung, wie 5 b.. Eine super ausführlichen Beitrag über alle bedenkenswerten Aspekte einer Bestattung Hamburg im Sinne einer Seebestattung findest du, wenn du diesem Link folgst

6. Welche Bestattungsformen gibt es überhaupt?

siehe oben 5

7. Wen lade ist zu der Bestattung ein?

Du lädst die Verwandschaft ein, auch die ferne Verwandschaft, denn eine Trauerfeier wird nicht großartig teurer, wenn mehr Menschen kommen. Du lädst natürlich den Freundeskreis ein und wenn der Verstorbene noch im Berufsleben stand auch Arbeits-Kollegen.  Selbstverständlich mußt Du nicht die ganze Trauergesellschaft zum Leichenschmaus einladen!  Hier kannst du gezielt Einladungen aussprechen und so die Kosten im Zaum halten.

8. Warum sollte man eine Trauerfeier machen?

Trauerfeiern sind essentiell für eine gute und ordnungsgemäße Bestattung. Früher hat die Dorfgescheinschaft die Verabschiedung des Toten in einem Gemeinsamkeitsakt durchgeführt. Die Dorfglocke läutet noch heute in Südtirol, wenn ein Menschen der GEMEINSCHAFT gestorben ist.  Da wir heute in der Großstadt keine Gemeinschaft mehr sind, sollte man alle Gemeinschaftsstrukturen stärken, die es bis dato in unseren Mikrogemeinschaften gibt und eine Trauerfeier durchführen. Es gibt auch sehr günstige Möglichkeiten einer Trauerfeier.  Trauerfeiern wurde nicht von Bestattern erfunden, damit sie eine möglichst großen Schnitt machen können und dich als Auftraggeber „ausziehen“ können. CAVE:  es gibt viele Bestattungshäuser, die hier große Hebel sehen, richtig Geld zu verdienen, also VORSICHT und auf die Einkaufs-Bremse treten. Weitere Informationen über eine Trauerfeier-Gestaltung findest du auf unserem Beitrag über Trauerfeiern Hamburg, hier oder hier klicken, wo es um die verschiedensten Gestaltungsoptionen bei Trauerfeiern geht.

Trauerfeiern sind die Kernsäule einer gelungenen Bestattung und aus trauerpsychologischer Sicht dir anempfohlen.

9 Welche Friedhof ist der richtige?

Es gibt zwei einfache Grundsatz-Erwägungen:

1. du wählst den Lebensort des Verstobenen, auch wenn er weit weg ist von Deinem Lebensort

2. du wählst einen Friedhof in der Nähe deines Lebensmittelpunktes aus, damit der Trauerweg nicht so weit werden soll. Ich weiß aus meiner Erfahrung als Trauerbegleiter, dass die Trauernden, zumindest am Anfang jeden Tag zum Grab gehen möchten,um mit dem Verstorbenen zu reden, was auch völlig legetim ist.

10 Auf die Bestattung folgt die Trauerarbeit, an wen kann man sich wenden?

 Hilfe bekommst du beim Institut für Trauerarbeit Hamburg, link

oder den Verwaisten Eltern Hamburg,

oder bei einem in der Trauerarbeit gut aufgestellten Bestattungshaus als Teil einer ganzheitlichen Philosophie für die Bestattung Hamburg.

Hier ist an erster Stelle das GBI zu nennen, dass mit einer promovierten Psychologin die Trauerbegleitung durchführt. Allerdings besteht das Angebot nur für Kunden des GBI.  Infos unter www.gbi-hamburg.de  oder klicken

Bildrechte Bestattung Hamburg  pixabay cc MichaelGaida

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter