aa -Tagesimpulse Lebensfreude

Blumenmeer Friedhof Ohlsdorf

Friedhof-Frühling
Written by Giovanni

Wie in einem hübschen Beitrag von Quo Vadis, dem Verein für Trauerkultur in Hamburg zu lesen ist, ist die Zeit von Mai bis Juni bestens geeignet, um die Friedhof Ohlsdorf anzusteuern, um sich von den Millionen von Blüten betören zu lassen. Hier weiterlesen auf der website von Quo Vadis, link.

Jetzt auf den Friedhof Ohlsdorf gehen mit Kamera, offenen Augen und Nasen, um im Blütenmeer gänzlich aufzugehen.

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof stehen ein paar 10.000 Büsche der Sorte Rhododendren. Gerüchteweise hat der damalige Friedhofsleiter Linne geschenkt bekommen.

Wir zitieren von der Gartenseite Mein schöner Garten, link.:

Rhododendron zählen zweifellos zu den wichtigsten, aber auch anspruchsvollsten Blütensträuchern. Die Gattung gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und besteht aus über 1000 Arten, vom subarktischen 15 Zentimeter hohen Zwergstrauch bis zum 20 Meter hohen Baum. Die meisten der für den Garten interessanten Arten stammen aus Ostasien und wachsen dort meist in artenreichen Laub- oder Mischwäldern auf sauren, gleichmäßig feuchten Rohhumusböden. Im deutschen Alpenraum sind mit der Rostblättrigen Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und der Bewimperten Alpenrose (Rhododendron hirsutum) zwei Arten heimisch. Man findet sie auch in anderen süd- und osteuropäischen Gebirgen in lichten Nadelwäldern und Gebüschen auf humusreichen Böden. Die zahlreichen Gartenformen und –hybriden aus Asien werden ebenfalls oft mit dem deutschen Namen Alpenrose benannt. Die früher eigenständige Gattung der Azaleen zählt wegen der großen Ähnlichkeiten heute ebenfalls zu den Rhododendren. Der botanische Name Rhododendron stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt Rosenbaum.

Als größte und wichtigste Sortengruppen für dem Garten gelten die oft mehrere Meter hohen immergrünen Großblumigen Hybriden sowie die etwas gedrungener wachsenden Yakushimanum-Hybriden. Die beliebtesten Azaleen sind die meist um zwei Meter hohen, sommergrünen Knap-Hill-Hybriden und die wintergrünen Japanischen Azaleen (Rhododendron obtusum). Dazu kommen als dritte große Gruppe die nicht winterharten Zimmer-Azaleen (Rhododendron Simsii-Hybriden). Darüber hinaus gibt es noch weitere Rhododendron-Zuchtformen, zum Beispiel die Williamsianum-Hybriden und die meist rot blühenden kompakten Repens-Hybriden.

Rhododendren zählen zu den schönsten Blütengehölzen. Sie können recht alt werden und am passenden Standort zu stattlichen Exemplaren heranwachsen

Rhododendren wachsen überwiegend recht langsam und tragen meist wechselständige Blätter, die radial um die Zweige herum angeordnet sind. Das Laub ist überwiegend immergrün, seltener sommergrün und je nach Art sehr unterschiedlich. Die meisten tragen eiförmige bis längliche, ganzrandige Blätter mit oft etwas nach unten gewölbten Blatträndern. Im Austrieb ist das Laub bei einigen Arten mit einem weißen, gelben oder rostroten Filz bedeckt. Er schützt vor Sonnenbrand und verschwindet im Lauf des Sommers. Die sommergrünen Azaleen zeigen im Herbst zum Teil eine gelborange Laubfärbung.

Das Spektrum der Blütenfarben ist bei Rhododendren sogar größer als bei den Rosen, denn es gibt auch blau blühende Arten wie zum Beispiel Rhododendron impeditum. Die endständigen Blütenknospen werden schon im Vorjahr gebildet und öffnen sich bei den meisten Arten und Sorten im April und Mai. Einer der frühesten ist der Vorfrühlings-Rhododendron, der schon im März vor dem Laubaustrieb blüht. Einige Großblumige Hybriden wie ‘Herbstfeuer’ oder ‘Herbstfreude’ zeigen zum Saisonende schon einen Vorgeschmack auf ihre nächstjährige Blütenpracht.

Was den Boden betrifft, sind Rhododendren recht anspruchsvoll. Wichtig ist kalkfreie, sehr lockere und humusreiche Erde, die möglichst gleichmäßig feucht sein sollte. Die meisten Arten wachsen im kühl-feuchten, lichten Schatten unter nicht zu dominanten Bäumen am besten. Als bester Schattenspender für die immergrünen Schmuckstücke gilt die heimische Wald-Kiefer (Pinus sylvestris). Yakushimanum-Hybriden und einige Wildarten vertragen auch sonnigere Standorte, wenn der Boden ausreichend feucht ist

Wenn Du die untenstehenden Bilder größer haben möchtest, so klicke einfach mit der linken Maustaste drauf.

Friedhof Ohlsdorf (1) Friedhof Ohlsdorf (14) Friedhof Ohlsdorf (15)

Friedhof Ohlsdorf Frühling 2017

Friedhof Ohlsdorf (16)

Friedhof Ohlsdorf Blütenmeer Fotoshop

Friedhof Ohlsdorf (18) Friedhof Ohlsdorf (20)

 

Friedhof Ohlsdorf (21)

Blütenmeer Friedhof Ohlsdorf, may 2017

Friedhof Ohlsdorf Engel

Galvanoengel Friedhof Ohlsdorf- Gegenlicht

 

GFriedhof Ohlsdorf Kriegsgräber 2

Kriegsgräber Friedhof Ohlsdorf

Fotorechte Institut für Lebenskunde, May 2017

Friedhof Ohlsdorf Kriegsgräber 3

Kriegsgräber Friedhof Ohlsdorf

Fotorechte Institut für Lebenskunde, May 2017

Friedhof Ohlsdorf Kriegsgräber

Kriegsgräber Friedhof Ohlsdorf

Fotorechte Institut für Lebenskunde, May 2017

Friedhof Ohlsdorf Mohnblume

Kriegsgräber Friedhof Ohlsdorf

Fotorechte Institut für Lebenskunde, May 2017

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter