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Cafe-Häuser

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Written by Giovanni

Aus Wien kommt die Tradition seine Lebenszeit in Cafe-Häusern zu verbringen. In London wurde diese Tradition schon seit Jahrzehnten ebenso gepflegt. In Italien kann man in jeder vernünftigen Bar einen Espresso bekommen.  Deutschland war lange Zeit ein diesbezügliches Entwicklungsland, bis zu dem Zeitpunkt, wo McDonalds auf die Idee kam eigene hochwertige Kaffeebars in ihren POS, Niederlassungen aufzubauen, schon nach 3 Jahren sind sie Marktführer geworden, was recht einfach war, weil man nur ein paar Tische wegräumen musste, und die Kaffee-Theke mit den hochwertigsten Kaffee- Maschinen dort zu platzieren.   Eine kluge Leitidee von den Strategen war, dass man nicht den Pommesverkaufstresen für die Produkt-Neueinführung missbrauchte, sondern durch die gesonderte Gestellung von Raum, auch ein besonderes, hochwertiges Einkaufserlebnis für den Kaffee schaffen konnte. Es soll auch Menschen geben, die nur wegen dem Kaffee dortig einkehren und niemals Pommes oder andere Fettprodukte tierischen Ursprungs zu sich nehmen würden, heißt neue Kundenpotentiale geborgen. Hier kannst du über das Einkaufskonzept von McCAfe von McDonalds mehr erfahren, link. McDonalds schreibt auf seiner Website von 832 Kaffee Ausschankstellen im Verhältnis zu 1480 McDonalds Franchise Niederlassungen. M.a.W. auch dort wächst der Markt der Cafe-Nutzer im Unterwegssein dieser Welt. Da die Zahl der Cafes nicht steigt, scheinen die jetzt die Markpotentiale gut abgeklopft zu haben.

Auf Staub-Kurs des 20. Jahrhunderts

Der Ort wo biedere Hausfrauen und fahrende Händler im 20. Jahrhundert sich mit mittelmäßigen Cafe aus der Filter-Maschine jahrzehntelang den Vormittagseinkauf aufgewärmt haben, Tchibo, hat sich dieser großen Welle von anspruchsvollem Kaffee-Häusern  nicht anschließen können und wurde lockerst zahlenmäßig von dem Burgerbrater übertrumpft. Allerdings sind knapp 500 Ausschänken auch nicht zu unterschätzen. Am Potsdamer Platz gab es einen hübschen Innovations-Standort von Tchibo mit modernen Möbeln – längst staubzerflossene Vergangenheit.

Auf Wachstumskurs  „Coffee Fellows“ from Muc

Nummer drei im Markt ist nicht etwa ein US-amerikanisches Unternehmen, sondern ein Münchner Unternehmen, dass unter dem Namen „Coffee Fellows“   seit 1999 firmiert.  Hier kimmst zu dero website, link.  Auch die haben sich auf das Pferdchen Nachhaltigkeit geschwungen, was bei der gigantischen Umweltverpestung durch to-go-Becher nicht nur ein lobenswerter Ansatz ist, sondern Einer, der in aller Strenge vom Gesetzgeber vorgegeben werden müßte.  Zum Beispiel auf einen schmerzhaften Steuerzuschlag von 1 € pro Pappbecher. Zitat Coffee Fellows: „Ganze 320.000 Einwegbecher landen in Deutschland laut Angaben der Deutschen Umwelthilfe stündlich in der Tonne.“  Wir haben eine Verantwortung nachhaltig mit den Geschenken unserer Natur umzugehen.

Bildrechte STATISTA, link, 2019

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter