aa -Tagesimpulse d Zukunft gestalten

Chinesische Ausbeutung Mekong

Dass China immer auf seinen Vorteil bedacht ist, und dafür auch gerne mal in die Lügentasche greift, zeigt sich an dem erschreckenden Bericht über die Nutzung der Flusses Mekong durch China, link. Es wird ein Staudamm nach dem nächsten gebaut und die unabweisliche Folge ist, dass deutlich weniger Wasser um Unterlauf des Mekong angekommt.  Von dem Wasser des Mekong leben noch diverse andere Staaten, wie Laos, Thailand und Kambotscha. Die dortigen Fischer können aber nur vom Fischfang leben, wenn genug Fisch im großen Fluss Mekong gedeihen und Aufwachsen können. In den letzten Jahren sind die Wassermassen deutlich zurück gegangen. Zitat Spektrum der Wissenschaft: „Den Vorwurf, mit dieser Flussnutzung mindestens eine Mitschuld an der prekären Lage des Mekong zu tragen, weist die Führung in Peking strikt von sich.“ Der wissenschaftliche Gegenbeweis ist in dieser Studie durch Satelliten Beobachtung angetreten worden, link. Auf 22 Seite wird ausgeführt, dass das Wasser nicht mehr in den südlicheren , unteren Anrainerstaaten des Mekong ankommt.

„Monitoring the Quantity of Water Flowing Through the Upper Mekong Basin Under Natural (Unimpeded) Conditions“

Von den 13 Wasserkraftwerken an diesem Fluss sind 11 alleine in China und noch weitere sind geplant zu bauen.

Dass große Staudämme zur Verödung der dahinterliegenden Wirtschaftszonen am Fluss führen, haben wir schon in vielen anderen Ländern gesehen, z.B. der Nil-Staudamm, der als technologisches Meisterwerk von den Ägyptern abgefeiert wird, aber faktisch den eigenen Landsleuten nicht nur Wasser entzieht, sondern vor allen Dingen die fruchtbaren Schlämme, die die anliegenden Wüstenlandschaften nährstofftechnisch erfrischt haben, im wahrsten Sinne des Wortes befruchtet haben, link.

Wo bleibt das Wasser des Mekong?

Die Erklärung ist ganz einfach ableitbar. Je mehr Flächen geschaffen werden, in denen sich der Strom des Mekong stauen muss, um daraus Wasserkraft zu gewinne, um so größer wird Quadratmeterfläche, die der Sonne und dem Wind geboten werden. Auf diesen Flächen entstehen große Areale der Verdunstung. Also stimmt es zwar, dass die Gewinnung von Wasserkraft an sich an der Quantität der des Wassers nicht ändert, aber faktisch wg. o.g. unabweislichen physikalischen Mechanismen eben doch. Die Fischer und Bauern in den nicht-China-Ländern leiden darunter existentiell.

Bildrechte pixabay cc ArtTower

 

 

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter