aa -Tagesimpulse Übergänge

David Hamilton ist verstorben

David Hamilton ist im Alter von 83 Jahren verstorben.

Wie die ARD berichtet, ist der weltweit bekannte Modefotograf David Hamilton in Paris verstorben. Berühmt geworden ist er wohl durch die Fotografie von sehr jungen, minderjährigen Mädchen. Offensichtlich hat der Fotograf nicht nur ein gutes Objektiv gehabt, sondern sich auch gern über Gesetze hinweg gesetzt und seine Modelle auch gleich vergewaltigt. 

Schlimm ist, dass so ein Schwein 80 Jahre alt werden durfte und keinerlei Anklagen bekommen hat. Schon kurz nach der Tat wäre es richtig gewesen und so wären viele weitere mutmaßliche Taten gar nicht erst möglich gewesen, weil Hamilton dann im Knast gesessen hätte. (Immerhin hat der Auslöser der MEETOO Debatte an der OSTKÜSTE der USA eine langjährige Haftstrafe bekommen.)

Hier könnt ihr eine Reihe seiner Aufnahmen bewundern – link.

Werk von David Hammilton

Films:

Photo BOOKS David Hammilton:

  • Dreams of a Young Girl, 1971
  • Sisters, 1972
  • La Danse (1972)
  • Galeria Old Home (1974, Private)
  • The Best of David Hamilton (1976)
  • Private Collection (1976)
  • Bilitis (1977)
  • Souvenirs (1978)
  • The Young Girl (1978)
  • Secret Garden (1980)
  • Tender Cousins (1981)
  • Silk Wind (1982)
  • A Summer in St. Tropez (1983)
  • Jun Miho (1983)
  • Homage to Painting or Images (1984)
  • Maiko Minami (1987)
  • Venice (1989)
  • Flowers (1990)
  • Blooming Minayo: 28 September (1992)
  • Twenty Five Years of an Artist (1993)
  • The Fantasies of Girls (1994)
  • The Age of Innocence (1995)
  • Harem: Asami and Friends (1995)
  • A Place In The Sun (1996)
  • Holiday Snapshots (1999)
  • David Hamilton (2006)
  • Erotic Tales (2007)

 

Todesursache David Hammilton

Wahrscheinlich ist sein Tod ein Suizid, weil in Frankreich sich jetzt eine Reihe von Modellen melden, die er fotografiert und vergewaltigt hat. Angeblich auch eine damals 13 Jährige, die heute TV Journalistin ist.  Im Zeitlalter des Postfaktischen, link,  weiss man nicht mehr so recht, wem man glauben soll, aber es gibt eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit, dass der hochgeehrte Fotograf ein perverser Mädchenschänder und Vergewaltiger ist.

Man sollte sein Werk vollständig vernichten !  Im Alten Rom gab es eine solche Strafe für die Patritier, die Dammnatio Memoria link zu Wiki

Schade, dass er sich einem gerichtlichen Prozess durch den Selbstmord entzogen hat. Möge er auf ewig in der Hölle schmoren.

Dass sehr junge Mädchen im Begehrungskreis von Männern sind, zeigt auch die Literatur. So hat der geniale russische Autor im 20. Jahrhundert in Berlin den Roman Lolita geschrieben. Dennoch bleibt die moralische Grenze, die den schwanzgesteuerten das Strafgesetzbuch auferlegt. Neben Vergewaltigung ist auch § 174 StGB einschlägig Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen. Offensichtlich scheint diese Grenze bei manchem Mann egal zu sein, so auch bei Klaus Kinski.

§ 174 Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen

(1) Wer sexuelle Handlungen

1. an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist,
2. an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit oder
3. an einer Person unter achtzehn Jahren, die sein leiblicher oder rechtlicher Abkömmling ist oder der seines Ehegatten, seines Lebenspartners oder einer Person, mit der er in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft lebt,

vornimmt oder an sich von dem Schutzbefohlenen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird eine Person bestraft, der in einer dazu bestimmten Einrichtung die Erziehung, Ausbildung oder Betreuung in der Lebensführung von Personen unter achtzehn Jahren anvertraut ist, und die sexuelle Handlungen

1. an einer Person unter sechzehn Jahren, die zu dieser Einrichtung in einem Rechtsverhältnis steht, das ihrer Erziehung, Ausbildung oder Betreuung in der Lebensführung dient, vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder
2. unter Ausnutzung ihrer Stellung an einer Person unter achtzehn Jahren, die zu dieser Einrichtung in einem Rechtsverhältnis steht, das ihrer Erziehung, Ausbildung oder Betreuung in der Lebensführung dient, vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt.

(3) Wer unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 oder 2

1. sexuelle Handlungen vor dem Schutzbefohlenen vornimmt oder
2. den Schutzbefohlenen dazu bestimmt, daß er sexuelle Handlungen vor ihm vornimmt,

um sich oder den Schutzbefohlenen hierdurch sexuell zu erregen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) Der Versuch ist strafbar.

(5) In den Fällen des Absatzes 1 Nummer 1, des Absatzes 2 Nummer 1 oder des Absatzes 3 in Verbindung mit Absatz 1 Nummer 1 oder mit Absatz 2 Nummer 1 kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen, wenn das Unrecht der Tat gering ist.

Hier kannst du mehr zu dem Thema Vergewaltigung im Deutschen STrafrecht in der Fassung vom November 2016 lesen, link.

Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung

(1) Wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer anderen Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wenn

1. der Täter ausnutzt, dass die Person nicht in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern,
2. der Täter ausnutzt, dass die Person auf Grund ihres körperlichen oder psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung des Willens erheblich eingeschränkt ist, es sei denn, er hat sich der Zustimmung dieser Person versichert,
3. der Täter ein Überraschungsmoment ausnutzt,
4. der Täter eine Lage ausnutzt, in der dem Opfer bei Widerstand ein empfindliches Übel droht, oder
5. der Täter die Person zur Vornahme oder Duldung der sexuellen Handlung durch Drohung mit einem empfindlichen Übel genötigt hat.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn die Unfähigkeit, einen Willen zu bilden oder zu äußern, auf einer Krankheit oder Behinderung des Opfers beruht.

(5) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der Täter

1. gegenüber dem Opfer Gewalt anwendet,
2. dem Opfer mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben droht oder
3. eine Lage ausnutzt, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist.

(6) In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren zu erkennen. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn

1. der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder vollziehen lässt oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder von ihm vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), oder
2. die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.

(7) Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter

1. eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,
2. sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, oder
3. das Opfer in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.

(8) Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter

1. bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet oder
2. das Opfer
a) bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder
b) durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt.

(9) In minder schweren Fällen der Absätze 1 und 2 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu drei Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 4 und 5 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 7 und 8 ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter