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Dokumenta 2022 – kann man in d Tonne kloppen

Written by Giovanni

Die größte Ausstellung für moderne Kunst, so könnte man meinen, findet alle 5 Jahre in Kassel statt

DOKUMENTA 2022

Wenn du unbedingt deine Zeit verschwenden möchtest, dann kann du hier über die DOKUMENTA Informationen einsammeln, link.

Selbstverständlich ist die DOKUMENTA nicht kostenfrei zu besuchen, sondern sie kostet einen deftig hohen Eintrittspreis, link. 27 € sind pro Eintrittsperson zu berappen. Krass, dass so ein Ausstellungsmonster, dass mit Millionen von Euros aus Bundesmitteln und Landesmitteln gesponsort wird, auch noch so gesellschaftsfeindliche Eintrittspreise verlangt.

Unser Brief an die Leitung der DOKUMENTA 2022

Sehr geehrte Frau Dr. Sabine Schormann,

wie man in der NZZ nachlesen kann, braucht man nicht zur DOkumenta dieses Jahr fahren, wenn man sich für Kunst interessiert.

Die NZZ beschreibt, dass die eingeladenen Aktivisten  gar keinen künstlerischen Ansatz haben, sondern nur ein gesellschaftliches Aufbegehren formulieren.

Das dürften Sie und das ist sicherlich auch gut, wenn Sie eine Bühne in ihrer Diskurskultur in ihrem Land bekommen.  Aber was hat das mit dem Widmungszweck der Dokumenta zu tun?????

Schauen wir uns mal juristisch an, wozu die Dokumenta von uns Deutschen Steuerzahlern bezahlt wird.

Es soll moderne Kunst gezeigt werden. Jetzt kann man einen langen Diskurs darüber entfachen, was ein erweiterter Kunstbegriff alles inkludiert.

Wenn ich in Rente gehe schreibe ich ein philosophisches Werk mit der These, dass

Konzept-Kunst keine Kunst im engeren Sinne ist.

Ich werde mich auf Kants Kritik der Urteilskraft stützen und alle Philosophen, die  meine These untermauern.

Festzuhalten bleibt:, die Dokumenta hat einen Widmungszweck.  Kunst Beförderung und Kunst Transparenz.

Nicht der Widmungszweck, und damit absolut nicht förderungsfähig sind rein politische Gruppen und Ansätze. 

Schon ätzend, dass die Kuratoren aus Asien  Millionen von Deutschen Steuergelder versemmelt haben.  Die Kunst ist eben nicht frei, wenn wir Deutschen Steuerzahler die Ausstellungen bezahlen.  Zumindest kann man erwarten, dass der Widmungszweck eingehalten wird.

Ich schreibe an den Bundesrechnugnshof und den Landesrechnungshof ihrer Provinz  und frage die an, ob sie nicht die Ausschreibungsbedingung restriktiver, unfreier formulieren könnten, zum Schutz der Gelder der Deutschen Steuerzahler, die auch Kunst sehen möchten, wenn Kunst drauf steht..

Ich hätte einen super coolen neuen Ansatz für die nächste Dokumenta:

Der Kurator kommt aus Europa. Hat zumindest eine Professur an einer Uni oder ist ein Museumsdirektor einer der toplevel Kunstsammlungen in Europa.

Gezeigt wird expressis verbis keine Diskurskultur , kein politischer Aktivismus  sondern nur werkschaffende, ECHTE Kunst.

Neo Rauch und Consorten würden eine Dokumenta echt aufwerten.

Ausgestellt werden nur europäische Künstler und Künstlerinnen. Und zwar nur solche, die auch einen ordnungsgemäße Ausbildung an einer Kunstakadmie durchlaufen haben.

Besten Gruß aus Hamburg, der Stadt ohne Kunst

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter