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Ein Kurs im Wundern

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Written by Giovanni

„Ein Kurs im Wundern“ ist ein Anleitungsbuch, um das Leben in seiner spirituellen Tiefe zu begreifen und es neu zu denken.,

Hier kommst du auf die Deutsche Seite, link.  Das Buch ist mit 60 € nicht ganz billig, aber auch eine unglaublich inhaltsreiche und seitenschwergewichtiges Kompendium der erleuchteten Weisheit.

Du kannst das Buch auch online bestellen beimVerlag, hier klicken. Immerhin gibt es keine Versand-Gebühren und für über 1300 Seiten finde ich den Preis schon ganz ok.

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Entstehungsgeschichte Ein Kurs in Wundern

Ein Kurs in Wundern begann mit dem plötzlichen Entschluss zweier Menschen, sich in einem gemeinsamen Ziel zu verbinden. Ihre Namen waren Helen Schucman und William Thetford, beide Professoren für klinische Psychologie an der medizinischen Fakultät der Columbia-Universität in New York. Wer sie waren, spielt keine Rolle, außer dass die Geschichte zeigt, dass bei Gott alle Dinge möglich sind. Sie waren alles andere als spirituell. Ihre Beziehung zueinander war schwierig und oft angespannt, und es ging ihnen um Anerkennung und Status, persönlich wie beruflich. Im Allgemeinen hatten sie eine beträchtliche Investition in die Werte dieser Welt. Ihr Leben war schwerlich mit irgendetwas in Einklang, wofür der Kurs eintritt. Helen, die den Text empfing, beschreibt sich selbst so:

Als Psychologin und Pädagogin, konservativ, was die Theorie anging, und in Glaubensfragen atheistisch, arbeitete ich in einem sehr angesehenen und hochgradig akademischen Rahmen. Und dann geschah etwas, was eine Kette von Ereignissen auslöste, die ich nie hätte voraussehen können. Der Direktor meiner Abteilung verkündete unerwartet, er habe die ärgerlichen und aggressiven Gefühle satt, die sich in unserer Haltung spiegelten, und schloss damit: »Es muss einen anderen Weg geben.« Als wäre dies mein Stichwort, willigte ich ein, ihm diesen Weg finden zu helfen. Offensichtlich ist dieser Kurs jener andere Weg.

Obschon ihre Absicht ernst war, hatten sie große Schwierigkeiten, mit ihrem gemeinsamen Unterfangen zu beginnen. Aber sie hatten dem Heiligen Geist jene »kleine Bereitwilligkeit« gegeben, die – wie im Kurs selbst immer wieder betont wird – genügt, um ihn zu befähigen, jede Situation zu seinen Zwecken zu verwenden und sie mit seiner Macht auszustatten.

Um mit Helens eigenen Worten fortzufahren:

Der eigentlichen Niederschrift gingen drei außergewöhnliche Monate voraus, und in jener Zeit schlug Bill mir vor, ich solle meine hoch symbolischen Träume aufschreiben und auch die seltsamen inneren Bilder beschreiben, die mir zuflossen. Auch wenn ich mich inzwischen etwas besser an das Unerwartete gewöhnt hatte, war ich dennoch äußerst erstaunt, als ich niederschrieb: »Dies ist ein Kurs in Wundern.« So wurde ich mit der Stimme bekannt. Sie war tonlos, schien mir aber eine Art schnelles inneres Diktat zu geben, das ich in einem Stenoheft aufzeichnete. Es handelte sich nie um automatisches Schreiben. Es konnte jederzeit unterbrochen und später wieder aufgenommen werden. Es versetzte mich zwar in großes Unbehagen, aber mir kam nie ernsthaft in den Sinn, damit aufzuhören. Es schien ein besonderer Auftrag zu sein, den ich irgendwie, irgendwo auszuführen eingewilligt hatte. Er stellte ein wahrhaft gemeinschaftliches Unterfangen zwischen Bill und mir dar, und ich bin sicher, dass viel von seiner Bedeutsamkeit gerade darin liegt. Ich schrieb jeweils auf, was die Stimme »sagte«, las es ihm am nächsten Tag vor, und er tippte es nach meinem Diktat in die Maschine. Ich nehme an, dass auch er seinen besonderen Auftrag dazu hatte. Ohne seine Ermutigung und Unterstützung wäre ich nie fähig gewesen, den meinen auszuführen. Der ganze Prozess nahm etwa sieben Jahre in Anspruch. Zuerst kam das Textbuch, danach das Übungsbuch und schließlich das Handbuch für Lehrer. Es wurden nur einige wenige unbedeutende Veränderungen vorgenommen. Im Textbuch wurden Kapitel- und Untertitel eingefügt, und einige der persönlicheren Hinweise, die zu Beginn auftauchten, sind weggelassen worden. Sonst ist das Material im Wesentlichen unverändert.

Die Namen der beiden gemeinsam an der Niederschrift des Kurses Beteiligten sind auf der Titelseite nicht aufgeführt, weil der Kurs für sich stehen kann und soll. Er ist nicht als Grundlage für einen weiteren Kult gedacht. Sein einziger Zweck ist, einen Weg zur Verfügung zu stellen, der es einigen Menschen ermöglichen wird, ihren eigenen inneren Lehrer zu finden.

Was der „Kurs in Wundern“ für Bedeutungsebenen für Dich erschließen kann

Wie schon sein Titel implizit besagt, ist der Kurs durchweg als ein Lehrmittel aufgebaut. Er besteht aus drei Büchern: einem 672-seitigen Textbuch, einem 489-seitigen Übungsbuch und einem 89-seitigen Handbuch für Lehrer. In welcher Reihenfolge die Schüler die Bücher verwenden wollen und die Art und Weise, wie sie sie studieren, hängt von ihren jeweiligen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Der Lehrplan, den der Kurs anbietet, ist sorgfältig durchdacht und wird Schritt für Schritt erklärt, sowohl auf der theoretischen als auch auf der praktischen Ebene. Dabei wird die Anwendung vor der Theorie betont und die Erfahrung vor der Theologie. Es wird ausdrücklich gesagt: »Eine universelle Theologie ist unmöglich, aber eine universelle Erfahrung ist nicht nur möglich, sondern nötig« (Handbuch für Lehrer, B-Einl. 2:5). Obwohl der Kurs in seiner Ausdrucksweise christlich ist, behandelt er universelle spirituelle Themen. Es wird betont, dass er nur eine Version des universellen Lehrplans ist. Es gibt viele andere, und diese unterscheidet sich nur in der Form von ihnen. Alle führen am Ende zu Gott.

Das Textbuch ist vorwiegend theoretisch und legt die Konzepte dar, auf denen das Denksystem des Kurses gründet. Die darin enthaltenen Gedanken stellen die Grundlage für die Lektionen im Übungsbuch dar. Ohne die praktische Anwendung, die das Übungsbuch bietet, würde das Textbuch hauptsächlich eine Reihe von Abstraktionen bleiben, die kaum ausreichen würden, um jene Umkehrung im Denken herbeizuführen, auf die der Kurs abzielt.

Das Übungsbuch umfasst 365 Lektionen, eine für jeden Tag des Jahres. Es ist jedoch nicht nötig, die Lektionen in diesem Tempo durchzunehmen, und jemand möchte vielleicht mehr als einen Tag bei einer besonders ansprechenden Lektion bleiben. In der Anleitung wird lediglich nahegelegt, sich nicht an mehr als einer Lektion pro Tag zu versuchen. Wie praktisch das Übungsbuch ist, wird in der Einleitung zu den Lektionen unterstrichen, in der das Hauptgewicht auf der Erfahrung durch die Anwendung liegt und nicht auf einer vorausgehenden Verpflichtung einem spirituellen Ziel gegenüber.

Es wird dir schwerfallen, manche der Gedanken, die im Übungsbuch dargelegt werden, zu glauben, andere wieder mögen dir ziemlich erstaunlich vorkommen. Das spielt keine Rolle. Du wirst nur gebeten, die Gedanken so anzuwenden, wie du angeleitet wirst. Du wirst nicht gebeten, sie überhaupt zu beurteilen. Du wirst nur gebeten, sie anzuwenden. In ihrer Anwendung wird sich dir ihre Bedeutung erschließen, und sie wird dir zeigen, dass sie wahr sind.

Denke nur an dies: Du brauchst die Gedanken nicht zu glauben, du brauchst sie nicht anzunehmen, du brauchst sie nicht einmal willkommen zu heißen. Einigen darunter wirst du dich vielleicht aktiv widersetzen. Nichts von alledem spielt eine Rolle, noch wird es ihre Wirksamkeit vermindern. Erlaube dir aber nicht, bei der Anwendung der Gedanken, die das Übungsbuch enthält, Ausnahmen zu machen, und wende sie an, was auch immer deine Reaktionen auf diese Gedanken sein mögen. Nichts mehr als das ist erforderlich (Ü-Einl. 8-9).

Und schließlich liefert das in Frage-und-Antwort-Form geschriebene Handbuch für Lehrer Antworten auf einige der Fragen, die der Schüler höchstwahrscheinlich stellen wird. Außerdem enthält es eine Begriffsbestimmung einer Anzahl von im Kursverwendeten Begriffen, wobei diese innerhalb des theoretischen Rahmens des Textbuchs erklärt werden.

Der Kurs erhebt keinen Anspruch auf Endgültigkeit, noch beabsichtigen die Lektionen im Übungsbuch, das Lernen des Schülers zu einem Abschluss zu bringen. Am Ende wird der Leser oder die Leserin den Händen seines oder ihres eigenen inneren Lehrers übergeben, der das gesamte weitere Lernen so lenken wird, wie er es für richtig hält. Wenn der Kurs auch sehr umfassend ist, so lässt sich die Wahrheit nicht auf irgendeine endliche Form begrenzen, wie aus der Feststellung am Ende des Übungsbuches deutlich zu erkennen ist:

Dieser Kurs ist ein Beginn, kein Ende … Keine bestimmten Lektionen werden nun mehr zugewiesen, weil keine mehr benötigt werden. Von nun an höre nur die Stimme für Gott… Er wird deine Bemühung lenken, indem er dir genau sagt, was du tun sollst, wie du deinen Geist lenken und wann du zu ihm kommen sollst in Schweigen, um ihn um seine sichere Führung und sein sicheres Wort zu bitten (Ü-II.Ep. 1:1, 3:1-3).

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter