aa -Tagesimpulse Ethik

Elon Musk übernimmt Twitter

Written by Giovanni

So ganz koscher ist einem nicht, wenn wir hören, dass derjenige der Twitter gerne für Provokationen nutzt, machen wir auch gerne mal in anderen online-Medien, selbst Eigentümer dieser digitalen Tröte wird.

Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird Twittereien

Grundsätzlich ist erstmal nüscht zu sagen gegen eine kapitalistische Übernahme durch einen kaplitalistischen Hirschen, der dafür 43 Mrd US Dollar hinblättern muss. Fraglich bleibt einzig allein:

Wird der mr Musk die digitale Tröte nutzen als digitalen einseitigen Postillion, als neues Medium für seine privaten Regierungserklärungen? Kann er ja gerne tun.

Zitat THE PIONEER

Elon Musk hat es wirklich getan: Für 44 Milliarden Dollar kauft der reichste Mensch der Welt den Kurznachrichtendienst Twitter. Investoren erhalten 54,20 Dollar für jede Twitter-Aktie, die sie besitzen, danach wird das Papier von der Börse genommen. In einem Brief an den Twitter-Verwaltungsrat hatte Musk kürzlich seine Motive erklärt: Das Netzwerk würde „in seiner aktuellen Form weder gedeihen noch seinem sozialen Imperativ [der freien Rede] nachkommen“. Durch die Privatisierung würde er sicherstellen wollen, dass Twitter eine Plattform wird, „die maximales Vertrauen genießt und eine breite Öffentlichkeit einschließt“. Das sei sehr wichtig für die Gesellschaft und es gehe um die „Zukunft der Zivilisation“.

ABER

USamerikanische staatliche Medien-Aufsicht maßregelt Twitter-Nutzer Musk

Zum Glück gibt es auch in den USA, ebenso wie in Deutschland und allen anderen zivilisierten Ländern, Russland nehmen wir hier ausdrücklich an dieser Stelle aus, eine staatliche Medienaufsicht.

Mr Musk hat von der staatlichen Börsenaufsicht bzgl seiner Tweets für sein Auto Elektro Unternehmen richtig einen auf den Sack bekommen. Ihm wurde vorsätzliche Kursmanipulation vorgeworfen durch Verlautbarungen die er in dieses Twitterige digitale Gedanken-Blubber-Blas-Instrument in die Welt geworfen hat. In den USA wo Aktienmärkte extremst empfindlich auf solche Gedanken reagieren, sind diese Twitterein von Musk ernst genommen worden. Die Börsenaufsicht fand das wenig witzig, hat eine große Strafe verhängt und Musk verdonnert nur noch zu Twittern bzgl seines Unternehmens, wenn seine Anwälte zugestimmt haben.

Wir denken, dass diese Maßregelungen des reichsten Mannes der Welt um keinen Deut gelockert werden, nur weil er jetzt Eigentümer dieser Dünnpfiff- Online- Verdampfungsmaschine von Zeit ist.

Bildrechte pixabay cc geralt

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter