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Fasten

fasten
Written by Giovanni

Fasten – Verzicht üben für die seelische Reinigung

Die Fastenzeit ist im christlichen Kontext eine reinigende Zeit vor der Kreuzigung Jesu, Ostern.  Es gibt die Idee 6 Wochen auf die Liebsten Speisen zu verzichten, Kein Alkohol, keine Süßigkeiten.  Der Katalog ist beliebig erweiterbar. Fasten kann man in zwei Dimensionen betrachten a) das spirituell motivierte Fasten  b) das rein körperliche Abnehmfasten.  Zum Abnehmen sollte man schlichtweg Sport treiben, daher beschränken wir uns nachfolgend auf das spirituelle Fasten.  Die Reinigung zu erreichen ist ein großes Ziel in unserer überfrachteten Gedanken- und Impulswelt. Das Fasten ist dazu eine schöne Möglichkeit. Fasten muß ja nicht in der gänzlichen Nahrungsverweigerung bestehen, sondern kann auch in einer mittelschweren Variante durchgeführt werden.  Die Moslems fasten nur tagsüber… Letztendlich ist der Köper schon in der Lage über einen längeren Zeitraum ohne Essen auszukommen. Das hat uns Mahatma Gandhi bestens vorgeführt und er ist nicht am Fasten gestorben, sondern ermordet worden.  Auf etwas zu Verzichten ist eine größere Seelenanstrengung und es soll zu einer Katharsis führen. Probiert es einfach aus in der Form und dogmatischen Schärfe, wie ihr es für Euer Leben als richtig erachtet

Hier eine spannende Seite, die wohl von Ärzten geschrieben wurde, über das Heilfasten; link

hier ein Beitrag über das spirituelle Fasten aus der Yoga-Ecke, link

hier ein hübscher Beitrag aus der FAZ über das digitale Fasten. Ist klar, dass die älteren gern mit digitalem Fasten angeben. Für sie ist das Smartphone kein Berufsanker. Für Berufstätige ist das Handy, vulgo Smartphone super wichtig und damit unverzichtbar

eine neue Form des Fastens kommt aus den USA, summer 2017:

Das Intervall Fasten

Hier kannst du unseren Beitrag über das Intervallfasten nachlesen, link


Digitales FASTEN

In der Fastenzeit verzichten die Deutschen eher auf Alkohol oder auf Süßigkeiten als auf ihr Smartphone: Insgesamt will in diesem Jahr nur jeder Fünfte (21 Prozent) zeitweise auf Handy oder Internet verzichten, wie aus einer am Montag veröffentlichten DAK-Umfrage hervorgeht. Rund zwei Drittel wollen in der Fastenzeit hingegen die Finger von Alkohol (67 Prozent) und Süßigkeiten (66 Prozent) lassen.

Mehr als jeder dritte Befragte möchte für einige Woche auf Fleisch verzichten (38 Prozent), wie aus der Forsa-Umfrage weiter hervorgeht. Es folgen Fernsehen mit 33 Prozent und das Rauchen mit 32 Prozent. Nur 15 Prozent wollen für einige Zeit das Auto stehen lassen.

Beim Thema Fasten zeigen sich dabei aber auch deutliche Alters- und Geschlechterunterschiede: Klarer Fasten-Favorit bei Männern ist demnach der Verzicht auf Alkohol (71 Prozent). Frauen wollen lieber Schokoriegel und anderen Süßkram links liegen lassen (72 Prozent).

Online-Fasten bei älteren besonders beliebt

Das Online-Fasten ist bei 45- bis 59 Jahre alten Menschen besonders beliebt: Jeder Vierte will aufSmartphone und Internet verzichten. Bei den Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sind dies nur zwölf Prozent.

Als Grund für den eingeschränkten Umgang mit den neuen Medien wird am häufigsten der Wunsch nach weniger Stress genannt (59 Prozent). Das Bedürfnis, die frei gewordene Zeit lieber mit Freunden und Verwanden zu nutzen, treibt 56 Prozent an. Fast ebenso viele Befragte wünschen sich mehr Zeit für sich selbst.

Forsa befragte im Auftrag der Krankenkasse im Januar rund tausend Bundesbürger. Jeder Zweite hat demnach bereits mindestens einmal für mehrere Wochen gefastet (53 Prozent). Als Fasten-Hochburg gilt Nordrhein-Westfalen. Hier gaben in der Umfrage fast zwei Drittel (64 Prozent) an, dass sie mindestens einmal für mehrere Wochen auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet haben. Schlusslicht ist der Osten mit nur 46 Prozent

 


wikipedia hat über das Fasten echt viel zu berichten:

Fasten ist die völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, Getränken und Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum hinweg, üblicherweise für einen oder mehrere Tage. Das Wort kommt vom althochdt. fastēn, das ursprünglich bedeutet „(an den Geboten der Enthaltsamkeit) festhalten“, vgl. auch gotisch fastan „(fest)halten, beobachten, bewachen“. Wird nur eine bestimmte Art der Nahrung – beispielsweise Fleisch – oder ein Genussmittelweggelassen oder eingeschränkt, spricht man von Enthaltung oder Abstinenz.

Fasten als Gestaltungselement des Lebens ist historisch in zahlreichen Religionen belegt und kommt in vielfältigen Formen sowie in teilweise festgelegten Ritualen vor: für bestimmte Jahreszeiten oder Zeitabschnitte, kollektiv oder individuell, als völliger oder teilweiser Verzicht auf Nahrungsmittel sowie auf Genussmittel, Fleisch, Alkohol, Sexualität u. a. Kulturhistorisch überwiegen Fastenzeiten im Frühling, wo sie neben religiösen Aspekten besonders auch der Darmreinigung nützlich sind. Dazu sagte Hippokrates von Kos: „Sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe täglich Hautpflege und Körperübung … und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei.“

In der Neuzeit finden sich Formen des therapeutischen Fastens, etwa eine Diät begleitend oder in der Trauerarbeit, bis hin zu Formen des Protestes im Hungerstreik und des politischen Fastens, z. B. eines Mahatma Gandhi. Andererseits lässt sich der Trend erkennen, alte medizinische oder religiöse Traditionen neu zu entdecken.

Im religiösen Kontext schließlich dient das Fasten unter anderem der Reinigung der Seele, der Buße im Christentum, der Abwehr des Bösen, dem Streben nach Konzentration, Erleuchtung oder Erlösung.

Allgemein soll das Fasten mittels Verzicht oder reduzierter Nahrungsaufnahme mehreren Zwecken dienen:

  • der religiösen Praxis, u. a. in der christlichen Fastenzeit und im muslimischen Fastenmonat Ramadan
  • in mehreren Religionen der Vorbereitung auf große Feiertage
  • einem Gewinn an seelischer Harmonie und an Demut
  • einer Förderung der Wahrnehmung und der eigenen Aufmerksamkeit
  • einer Erhöhung der Willenskraft und Vorbereitung auf spezielle Herausforderungen
  • der Trauer über einen Todesfall oder sonstigen Verlust
  • dem Zuwachs an psychischer und sozialer Kontrolle bzw. Macht (siehe z. B. Mahatma Gandhi oder allgemein Hungerstreik)
  • der Erhöhung der Lebenserwartung und einer Verzögerung des Alterungsprozesses (siehe Hauptartikel → Kalorienrestriktion beziehungsweise intermittierendes Fasten)
  • (bei gezielter Methodik) dem Abnehmen bzw. der Kontrolle des Körpergewichts

Der zeitweilige Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel während des Fastens wird nicht als Nahrungstabu behandelt.

Religiös motiviertes Fasten

Viele Religionen kennen Tage oder Perioden des Fastens. Im alten Ägypten war das Fasten bekannt. Die Fastenkultur umfasste unter anderem den Verzicht auf Fischgerichte in der Laichzeit. Die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern sollen die ägyptischen Kopten so von ihren Vorfahren übernommen haben.

In der Askese-Kultur Ostasiens und im Hinduismus spielt die Enthaltsamkeit auch im Yoga eine Rolle. Das ritualisierte Fasten bis zum Tod gibt es als Sallekhana im Jainismus und als Prayopavesa im Hinduismus.

Judentum

Der einzige jüdische Ruhe- und Fastentag, der in der schriftlichen Torah erwähnt wird, ist der Versöhnungstag Jom Kippur. Gott fordert das von ihm auserwählte Volk, das sich durch seine Beziehung zu Gott definiert und von den anderen Völkern unterscheidet,[1] zur Einhaltung seines ewigen Gesetzes des Fasten- und Ruhetages auf:

„Ferner sprach der Ewige zu Mosche wie folgt: »Hingegen am zehnten Tage dieses siebten Monats – es ist der Versöhnungstag – sollt ihr eine heilige Festverkündigung und einen Fasttag halten, auch ein Feueropfer dem Ewigen zu Ehren darbringen. An diesem Tage sollt ihr keinerlei Kunstarbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, an welchem ihr versöhnt werdet vor dem Ewigen eurem Gott. Denn jede Person, welche an diesem Tage nicht fastet, soll aus ihrer Nation ausgerottet werden. Und eine jede Person, die an eben diesem Tage irgendeine Kunstarbeit verrichtet, dieselbe Person will ich aus ihrer Nation vertilgen. Gar keinerlei Kunstarbeit sollt ihr an demselben tun. Dies sei ein ewiges Gesetz an allen euren Wohnplätzen. Es sei euch ein grosser Ruhetag und ihr sollt fasten. Am neunten des Monats sollt ihr des Abends anfangen und von Abend bis Abend euren Ruhetag halten.«“

(Emor, Wajikra 23:26-32)[2]

Das Judentum kennt weitere Fasttage gemäß der überlieferten rabbinischen Tradition der mündlichen Torah, während denen 24 oder 25 Stunden auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichtet wird. Diejenigen Fasttage, die an bestimmte Ereignisse wie die Zerstörung des Tempels in Jerusalem am neunten Tag des Monats Av erinnern, werden von orthodoxen und ultraorthodoxen Juden eingehalten. Der auf den 10. Tag des Monats Tischri fallende Versöhnungstag Jom Kippur, der höchste Fastentag im jüdischen Kalender, wird im jüdischen Volk, auch von weniger religiösen Juden – Mädchen ab 12, Jungen ab 13 Jahren – als 25-stündiger Fasttag begangen, an dem von Sonnenuntergang bis Einbruch der Nacht (etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang) des folgenden Tages weder feste noch flüssige Nahrung eingenommen wird.

Christentum

Das Christentum kennt vornehmlich die 40 Tage der Fastenzeit im Frühjahr, die der Vorbereitung auf Ostern dienen und an die 40 Tage erinnern, die Jesus Christus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Demgegenüber tritt der Aspekt des Nahrungsverzichts bei der Adventszeit, die ebenfalls eine Buß- und Fastenzeit darstellt, mehr in den Hintergrund. Mehrfach berichtet auch das Alte Testament vom Fasten als Zeichen der Trauer oder um den Ernst eines Gebetes zu betonen (Esra 8,21 EU). So fastete König David, als einer seiner Söhne todkrank wurde (2 Sam 12,15ff EU). Es entwickelte sich eine Praxis, dass man zweimal pro Woche, Mittwoch und Freitag, (teil)fastete. Das Fasten der Katechumenen vor der Taufe gab es schon im Frühchristentum, die Fastenzeiten vor den höchsten Festen Ostern und Weihnachten kamen später hinzu.

Jesus Christus rief in der Bergpredigt (Mt 6,16–18 EU) zur Demut bei der Übung des Fastens auf:

„Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass Du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“

Fasten bei Katholiken und Orthodoxen

Hauptartikel: Fastenzeit

Die katholische Kirche hat körperlichen Zeichen von jeher viel Beachtung geschenkt. Doch wurde seit etwa 1960 die entsprechende kirchliche Bußpraxis gelockert – als strenge Fast- und Abstinenztage gelten verpflichtend nur noch Aschermittwoch und Karfreitag (einmalige Sättigung und morgens und abends je eine kleine Stärkung). Hingegen ist eine persönliche Form des Opfers bzw der Abstinenz von Fleisch an jedem Freitag geboten (vgl.Freitagsopfer), die viele Katholiken auch am Mittwoch pflegen.

In asketisch lebenden Ordensgemeinschaften verzichten die Mitglieder völlig oder zumindest wöchentlich an mehreren Tagen auf tierische Nahrung, teils auch auf Milchprodukte, Öl und Eier. In den Klöstern des Mittelalters führte dies auch zur Entwicklung nahrhafter Fastenbiere.

Die orthodoxen Kirchen kennen vier mehrwöchige Fastenperioden pro Jahr, mit völligem Verzicht auf tierische Nahrungsmittel, Alkohol sowie Fett und Öl; dazu kommt auch hier das Fasten am Mittwoch und Freitag. Aktuell finden sich die umfangreichsten Fastenregeln in der russisch-, rumänisch-, serbisch- und griechisch-orthodoxen Kirche, wo während der Fastenzeiten auf Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte, Alkohol und Olivenöl verzichtet wird. An Gedenktagen der Heiligen sind allerdings Wein, Olivenöl und Fisch erlaubt. In der koptischen, der äthiopisch-orthodoxen und der syrisch-orthodoxen Kirche hingegen fasten die Gläubigen mittwochs und freitags, indem sie auf Fleisch, Eier und Milchprodukte verzichten. Fisch, Meeresfrüchte und Honig bilden eine Ausnahme.

Einflüsse der Reformation

Die Reformatoren des 16. Jahrhunderts kritisierten die kirchlichen Fastengebote als reine Äußerlichkeiten, durch die das Wohlwollen Gottes nicht erlangt werden könne. Ulrich Zwinglis Reformation in der Schweiz begann mit einem demonstrativen Wurstessen während der Fastenzeit.

Martin Luther hat zwar auch gefastet, das Fasten aber zugleich als „gutes Werk“ abgelehnt: Der Mensch werde „nicht durch das Fasten angenehm bei Gott, sondern allein durch die Gnade, allein durch den Glauben“.

In den vergangenen Jahren haben neben den großen Kirchen, insbesondere evangelikale und charismatische Kreise, das Fasten neu entdeckt und praktizieren oft auch bewussten Verzicht (auf Schlaf, um mehr Zeit für dasGebet zu haben, auf einzelne Mahlzeiten zugunsten von Hungernden usw.), allerdings nicht als Kirchengebote, sondern als freiwillige spirituelle Erfahrung. Ähnlichen Zwecken dient die in vielen Pfarreien praktizierteFastensuppe anstelle des üblichen Mittagessens. Die kanadischen Mennoniten riefen vor dem letzten Golfkrieg zu weltweiten Fastentagen und Friedensgebeten auf. Dieses Fasten wurde inhaltlich von Jesaja 58,3–8 EUhergeleitet. In biblischer Tradition wird das Fasten vom Anlass (Kriegsgefahr) her begründet, nicht kirchenjahreszeitlich verankert.

Ebenfalls hat sich in den vergangenen Jahren auch bei vielen evangelischen Christen die Aktion „Sieben Wochen ohne – Verzicht, ein Gewinn“ durchgesetzt. Christen verzichten in der Fastenzeit bewusst auf Alkohol, Süßigkeiten oder auch auf andere Dinge, die nichts mit Nahrung zu tun haben, etwa eingeschlichene Gewohnheiten, die als belastend empfunden werden (wie etwa Fernsehen). In vielen Gemeinden wird diese Aktion, die jedes Jahr unter einem Motto steht, durch regelmäßige Treffen begleitet.

Islam

Hauptartikel: Ramadan und Saum (Islam)

Im Islam ist das Fasten (Saum) eine der „fünf Säulen“. Während des Monats Ramadan besteht für Muslime, sowohl Frauen (außer in der Menstruation oder nach der Geburt) als auch Männer, die in vollem Besitz ihrer Geisteskräfte (‚aqil), volljährig (baligh), körperlich dazu imstande (qadir) und nicht auf Reisen sind, die Pflicht, von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang dem Körper keinerlei Substanzen mit Nährwert zuzuführen, das heißt, auf die Aufnahme von Speisen und Getränken und auch auf das Rauchen zu verzichten.

Fasten im Bahaitum

Siehe Fasten im Bahaitum.

Im Bahaitum besteht das Fasten, wie in vielen Religionen[3], aus der Enthaltung von Nahrung und Flüssigkeit. Die Fastenstunden beginnen nach Sonnenaufgang und enden mit dem Sonnenuntergang. Die Baha’i-Fastenzeit beginnt am 1., 2. oder 3. März (je nach Sonnenstand) und endet 19 Tage darauf unmittelbar vor der Tagundnachtgleiche im März bzw. dem astronomischen Frühlingsanfang. Am Ende des Fastenmonats wird das Nouruz-Fest gefeiert. Durch „Krankheit oder Alter geschwächte“[4] sind ausgenommen.

Auch wenn wissenschaftliche Erkenntnisse die gesundheitsfördernde Wirkung des Fastens nahelegen,[5] ist im Baha’itum „der Sinn und Zweck des Fastens geistiger Natur“[6]. Der Gläubige soll aus Liebe zur Schönheit Gottes und seiner Propheten fasten[7], und der Tatsache gedenken, dass diese selbst während der göttlichen Eingebung gefastet haben[8]. Die Weisheit des Fastengebotes wird darin erkannt, dass es die Geistigkeit steigern und den Einfluss des niederen Selbstes reduzieren soll[9]. Die Annahme dieser spirituellen Übung liegt ausschließlich in Gottes Hand[10].

Heilfasten

Hauptartikel: Heilfasten

Als Heilfasten wird ein Fasten verstanden, das zu einem höheren Wohlbefinden oder verbesserter Gesundheit führen soll. Seine vermuteten positiven gesundheitlichen Eigenschaften sind wissenschaftlich gut belegt bei Rheuma der Gelenke.[11] Neben einigen älteren Kur- und Fastenformen (siehe Pfarrer Kneipp) haben sich im 20. Jahrhundert zahlreiche ärztlich begleitete Formen des Fastens mit erwünschter „Entschlackung“ oder „Regeneration“ von Körper und Seele etabliert. Gemeinsam ist diesen, dass sie einige Tage der Vorbereitung erfordern, eine gezielte Darmentleerung anstreben und täglich etwa drei Liter zu trinken sind. Vorherige oder begleitende ärztliche Untersuchungen minimieren mögliche Risiken, und das Ende des Heilfastens (früher Fastenbrechen genannt) wird behutsam gestaltet.

 

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter