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Fidel Castro gestorben

Fidel Castro gestorben

Der Gründer der Kubanischen Kommunistischen Revolution Fidel Castro ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Die Süddeutschen Zeitung berichtet, link

Fidel Castro nannte sich gern und wurde so genannt – IL Commandante. Castro hat durch die kommunistische Revolution vor der Haustür von Amerika ein sicherheitspolitisch Brisantes geschaffen, weil die USA selbstverständlich nicht gern von Cuba aus mit UDSSR Atomraketen beschossen werden wollten. Zum Glück hat der Geheimdienst die Verschiffung der Atomraketen bemerkt und es kam zur Kuba-Kriese 1962, die zu einer super angespannten Sicherheitslage in den 60er Jahren führte. Hier bei wiki lesen, link. Nach einem massiven Aufbäumen der USA und der WEST-Mächte mußte die UDSSR einlenken und zog die Raketen wieder ab. Bis zum Zusammenbruch der UDSSR wurde Kuba massiv unterstützt von der UDSSR wirtschaftlich. Nach dem Zusammenbruch dieser Geld-Brücke blieb Cuba nichts weiter übrig, als sich langsam dem Westen zu öffnen.  Erst im Jahre 2016 ist es gelungen, dass ein US Amerikanische Präsident Kuba besuchen konnte und die über 60 Jahre Abschottung wird nun zum Glück gebrochen.

Fidel Castro wird am Sonntag beigesetzt, er wollte eine Feuerbestattung. Ein großer Leichenzug wird die nächsten Tag durch Kuba fahren und so dem Andenken des Revolutionsführers gedenken.  Es gilt für alle Schattierungen der Welt – das Leben bleibt endlich.

Nachruf FAZ Fidel Castro

Folge diesem Link zum Nachruf der FAZ, die als konservatives Blatt wenig goldene Blumen für den „großen“ linken Führer übrig hat, der auch deutlichst mit Terrormitteln im eigenen Land gearbeitet hat. “ Die Geschichte wird ihm nicht verzeihen“.

Nachruf Fidel Castro Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung schreibt:

Geboren wurde Castro laut offizieller Biografie als Kind spanischer Einwanderer am 26. Juli 1926 in Biran im Osten Kubas. Schon früh empfand er die sozialen Verhältnisse auf der Insel als zutiefst ungerecht. Als junger Rechtsanwalt nahm er den Kampf gegen den Diktator Fulgencio Batista auf. Nach dem gescheiterten Überfall auf die Moncada-Kaserne 1953 und einigen Jahren im Exil landete er Ende 1956 mit etwa 80 Mitkämpfern auf Kuba und begann in den Bergen den Guerillakampf. Im Januar 1959 zogen seine Truppen siegreich in Havanna ein.

Mit einer Landreform und der Verstaatlichung von Unternehmen machte sich Castro schnell die USA zum Feind, die die Insel mit einem Handelsembargo belegten. Hilfe fand Kuba bei der Sowjetunion. Der Zusammenbruch des Ostblocks stürzte Kuba nach 1990 in eine schwere Wirtschaftskrise, die das kommunistischen System aber überlebte. Der Not gehorchend rangen sich Fidel und sein Bruder Raúl Castro zu begrenzten marktwirtschaftlichen Reformen durch.

Bildrechte Fidel Casto WIKIPEDIA Library of Congress Prints and Photographs Division Washington, D.C. 20540 USA

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter