aa -Tagesimpulse Übergänge

Friedhof quo vadis

in einem sehr schönen Übersichts-Beitrag hat der NDR im Kultur-Ressort über die Veränderungsprozesse auf den Friedhöfen berichtet. Hier kannst du den Beitrag nochmal nachhören, link, oder als script runterladen. Die Hauptpastorin Astrid Kleist formuliert über den Friedhof:

Mit den Toten leben, das hält so einen Friedhof wach. Dass der Tod zwar eine Grenze markiert, die von uns nicht zu überwinden ist, aber der Tod hat nicht die totale Macht über uns. Diese Macht ist dem Tod, unserem Glauben nach, ein für allemal, durch Jesu Tod und Auferstehung genommen. Und dieser Hoffnung vergewissern wir uns immer wieder, dass wir in einem Raum leben, der all unsere Vorstellungen von Raum und Zeitlichkeit sprengt, indem wir verbunden sind in Gottes Ewigkeit“

Dass das Internet keinesfalls ein adäquater Trauerort sein kann, wird in dem Beitrag nur angedeutet. Ein wirkmächtiger Trauerort ist und bleibt ein Friedhof oder  Bestattungswald. Das Hamburger Abendblatt berichtet über einen Dorfbestatter aus Rellingen, der sich für die Kompostierung als Bestattungsform einsetzt, link. Wir berichteten hier, link. Erstens entspricht dieses Verfahren nicht unserer Bestattungskultur und zweitens birgt der Friedhofszwang mit der Bestattungspflicht auch die Möglichkeit des Trauernden über 20, bzw 25 Jahre einen Ort zum Trauern zu haben.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter