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futureboard working world

futureboard
Written by Giovanni

futureboard working world by Wirtschaftswoche Germany

Die Wirtschaftswoche möchte natürlich immer gedanklich 10 Schritte sein vor der JETZT-Welt, damit die Entscheider ihren Kopf anstrengen, um ihr Unternehmen ständiglich auf dem neuesten Stand zu halten und so Effizienzoptimierungen zu realisieren. Jede menschliche Arbeitskraft, die durch kostenlose KI-basierte Roboter-Arbeitskraft ersetzt werden kann, führt eo ipso zu einer Ersparnis auf der pay role.  Zitat Wirtschaftswoche:

Wenn es um Effizienz, um reine Optimierung geht, werden wir nicht mit Maschinen mithalten können. Ein maximal effizientes Unternehmen wird ein maximal unmenschliches Unternehmen sein. In Frankreich begann Lidl jüngst damit, künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen, die ihre Anweisungen direkt per Kopfhörer ins Ohr von Warenhausarbeitern spricht. Von dieser Art von robotischem Taylorismus ist es nur noch ein kleiner Schritt zu einer komplett automatisierten Organisation, die per Blockchain vorbestimmte „Smart Contracts“ ausführt, ohne jegliche Intervention von Menschen“.

Quelle Wirtschaftswoche, link.

Alles was technisch möglich ist, ist noch lange nicht ethisch eine gute Entscheidung

Insofern ist eine basale wirtschaftspolitische Entscheidung eines Unternehmens auch bewusst auf solche Rationalisierungsmöglichkeiten zu verzichten, weil man die Arbeitsplätze für die MENSCHEN gerne erhalten möchte, weil der Mitarbeiter schon seit 40 Jahren am Fließband bei Bahlsen, whatever arbeitet, oder weil der Mitarbeiter schon seit 40 Jahren Pförtner bei Gruner und Jahr ist. Gleichzeit könnte man auf der einen Seite rationalisieren und auf der anderen Seite seine philosophische Performance durch Einkauf solcher Soft Skills stärken, um als pc-basiertes Unternehmen durch die Wirtschaftswelt zu gleiten und nicht als Rationalisierungsdrachen ohne jede Ethik.

Was werden KI-Roboter nie können

Die Wirtschaftswoche schreibt dass die Chancen der Zukunft im Arbeitsmarkt in zwei Richtungen zu kennzeichnen sind.

1. condito humana

Eigenschaften, die wir als Dienstleistungen für Menschen erbringen können. Von Menschen für Menschen setzt soft skills voraus, die herzgesteuert sind, wie die  „zutiefst menschlichen Qualitäten….Inspiration, Intuition, Intimität..  Empathie… Achtsamkeit, Hingabe,  Liebe.“   Klaro möchte man im Altenheim vielleicht einen Pflegerobter haben, der einem hilft den Patienten umzulagern, oder auch das Essen reicht.  Gleichzeitig könnte sich dann die Aufgabe der Altenpflegerin , Krankenschwester dazu wandeln, die Roboter zu kontrollieren und haben dadurch, e contrario deutlich mehr Zeit sich mit den Anliegen der Patienten, rsp. Bewohnern zu beschäftigen und seie es auch nur das kleine Anliegen mit jemanden reden zu wollen und nicht mit dem Fernseher zu reden.

Die conditio humana, das originär menschliche, kann ein Rechenchip nicht abbilden, es seie denn die KI Progammierer schaffen es eine Seele in den PC zu programmieren.  Ich hoffe, glaube und weiß, dass das aus philosophischen Gründen nicht möglich ist.  Deswegen bleibt es Herrschaftsgebiet des Menschen, für den Menschen da zu sein.

2. spiritus rector der Robotik, KI-Inspiration

Gleichzeitig entstehen natürlich viele Arbeitsplätze rund um die Programmierung, Steuerung und Geist-Beflügelung der Maschinenwesen.

Geisteswissenschaftler bilden den Contrapunkt zur Technischen Welt der PC-Navigatoren und elektrischen Assistenten

Wie die Wirtschaftswoche schreibt, werden große Konzerne eigene Philosophie Abteilungen schaffen, oder solche Ressourcen einkaufen bei Beratungsfirmen, die sich auf solche soft skills spezialisiert haben. Also eine neue Motivation sich dem geisteswissenschaftlichen Studium zu widmen.

Beispiele für Philosophie-Beratungsfirmen sind in Boston, USA,  Strategy of Mind, link. oder ReD Associates, link. Hier kannst du über den Hintergrund von RED Assoicates lesen, link. Die Beratungsfirma hat Niederlassungen in New York City und Kopenhagen. 

Bildrechte: Vatikan Museum,  Schule von Athen, Rafael, 1510 Vatican, La scuola di Atene

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter