aa -Tagesimpulse Übergänge

Gedanken über den Tod

Tod Beziehungsgeflecht
Written by Giovanni

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben

Mascha Kalenko, link

weitere schöne und triftige Gedanken zum Tod findest du hier, link.

Der Tod ist eine Beziehungs-Bedeutung. Der Tod an sich ist eine Transformation von Sein. Der Tod eines Menschen erfährt diesen immensen Bedeutungszuwachs durch die Leerstellen, die eine Persönlichkeit in den Beziehungsfäden und Verknüpfungen zu Freunden, Familie und anderen Anker-Menschen des Lebens hinterläßt.

Bildrecht pixabay CC silviarita

 

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter