aa -Tagesimpulse Lebensführung

Grazie

Grazie heißt Anmut. Man kann entweder als Bauer durch die Welt trampeln und laufen, oder mit Grandezza und Grazie durch das Leben gleiten. Vielleicht ist die optimalste Lösung die vermittelnde, heißt von dem bäurischen einen Teil und von dem Graziellen.

Grandezza =( Würde, anmutigwürdevolles, überlegenliebenswürdiges Benehmen,[span. grandeza »Würde eines Granden«; zu grande »groß«]

Grazie wird übersetzt mit Anmut, Herrlichkeit, Klassefrau, Liebreiz, Venus,Wohlgestalt, Beauty, Ebenmaß,Formvollendung, Glanz, Grazie, Harmonie,Kostbarkeit, Pracht, Prunk, Schönheit

 


 

Anmut als Ausformung des weiblichen Auftretens

 wikipedia schreibt zur Anmut:
 

Anmut oder Grazie (synonyme Bezeichnungen in anderen Sprachen: ital. sprezzatura, leggiadria; span. gracia, despejo; frz. désinvolture, agrément; engl. grace) ist ein Begriff der philosophischen Ästhetik.

Sie bezeichnet eine Form des Schönen, die in neuerer Zeit hauptsächlich in performativen Künsten wie etwa dem Tanz gefunden wird. Seit Schiller wird Anmut üblicherweise als freie Bewegung in Schönheit, der unwillkürliche Ausdruck einer Harmonie zwischen Sinnlichem und Geistigem bezeichnet. Traditionell ist Anmut ein Gegenbegriff zum Erhabenen.

 

 

In der griechischen Antike wurde Anmut sinnbildlich verkörpert in den drei Grazien, die das Stilideal der charis verkörperten – in seiner dreifachen Konnotation als charíeis (lieblich, angenehm), charízesthai (sich freundlich zeigen), chárin eidénai (Dank abstatten). Wird die Einheit dieses Dreiklangs verletzt (so z. B. durch die ‚undankbare‘ Schönheit des Narziss), so treten ihre Gegenspielerinnen, die rächenden Erinnyen auf. Wie Empedokles‚ Ausspruch „Anmut haßt den Zwang“ zeigt, ist Freiheit bereits hier ein wesentliches Element. ‚Anmutig‘ sind in der Antike vor allem Orte und Landschaften (locus amoenus), naive Pastoralen und Idyllen.

Im lateinischen Mittelalter hat der Begriff ein ähnliches moralisches Implikat: Die göttliche gratia ist die Einheit von Gnade und Schönheit; in der Gnade sub lege bestätigt sich sub gratia die Schönheit der Schöpfung. In derRenaissance gewinnt der Begriff neues Gewicht, etwa mit dem klassischen Kontrapost, jener Körperhaltung, die als ideale Einheit von Bewegung und Ruhe empfunden wird. Besonders hervorgehoben wird Anmut als Naturgabe ( Castiglione (1478–1529): „Anmut kann nicht gelernt werden.“[1])

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter