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Häutung

Häutung
Written by Giovanni

Häutungen des Lebens

Ein Blick in die Biologie ist manches Mal ganz hilfreich für Deine Lebensführung. Zum einen wird die Häutung nicht etwa von Säugetieren benutzt sondern nur von Reptilien. Diese brauchen ein neues Kleid und das alte Kleid kann nicht mitwachsen.  Wenn das alte Kleid abgestoßen ist, ist das neue schon da, aber noch total anfällig für Überfälle durch Freßfeinde, bevor das neue Kleid ausgehärtet ist.  Eine schöne Metapher für den Neuanfang in Deiner Lebensführung.  Das neue ist noch nicht in allen Wandungen und Wandlung durchgeprobt und deswegen leicht verletzbar.  Mit dem kleinen Risiko muß man leben. Dafür ist die Chance auf Neuanfang unendlich sich neue Lebenskreise zu erobern. Das gilt sowohl arbeitstechnisch, als auch beziehungstechnisch.

Die Haut ist beim Menschen übring`s das größte und sehr wichtiges Organ.  In der Kriegsführung, der inneren und äußeren war die Enthäutung von Gefangen und Gegner ein beliebtes Mittel der Demütigung, die naturgemäß immer mit dem Tod endete.(siehe unten). In den Wellen des Lebens habe ich mal gehört, dass man sich in seinen Lebenskreisen alle 7 Jahre häuten soll.  Eine Idee von Rudolph Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, link..  Der  FOCUS , link,  beleuchtet unsere Zellerneuerungs-Zyclen in seinem Bericht und kommt zu dem Schluß, dass wir zellbiologisch uns viel öfter erneuern und verjüngen. Das muß auch so sein, weil unsere Zellen und Organverbände am besten funktionieren, wenn sie mit jungen, unverbrauchten Zellen in den Stoffwechsel-Kampf geschickt werden.

Wikipedia schreibt über Häutungen

Schmetterlinge gehören zu den holometabolen Insekten, bei denen sich die Raupen während des Wachstums mehrfach häuten.

Die HäutungEcdysisEkdysis oder Apolyse (von griechisch apolysis, deutsch ‚Ablösung‘[1]) ist ein hormonell gesteuerter Vorgang in der Entwicklung der Häutungstiere (Ecdysozoa) und Reptilien(Reptilia). Eines der bei den Häutungstieren bekannten daran beteiligten Hormone ist das Ecdyson.[2] Häutungshormone können sowohl in Tieren als auch in Pflanzen nachgewiesen werden.[3]

Da sich bei diesen Tieren die Cuticula (lat. Häutchen) während des Wachstums nicht kontinuierlich den neuen Größenverhältnissen anpassen kann, muss in bestimmten Zeitabständen die alte, dann Exuvie genannte Hülle abgestoßen werden. Darunter liegt bereits die neue, potentiell größere Hülle vor, die bereits nach kurzer Zeit aushärtet und ihre Schutzfunktion erfüllen kann. In der Zeit bis zum Aushärten sind die Tiere jedoch schutzlos und verstärkt der Gefahr ausgesetzt, Räubern zum Opfer zu fallen. Andererseits werden mit der alten Hülle auch Parasiten abgestoßen, die für die Durchdringung der Haut eine bestimmte Zeit brauchen

Enthäutung als Strafe

Das Enthäuten, auch Häuten oder Schinden genannt, war eine von der Antike bis in die Neuzeit praktizierte Hinrichtungsmethode, der eine äußerst qualvolle Folter vorausgeht. Dabei wurde einem Menschen mit einem Messer die Haut vom Körper abgezogen. Das Enthäuten bzw. das Abreißen der Kopfhaut (Skalpieren) gilt bis in die Neuzeit bei vielen Kulturen als Triumph über den Gegner und individuelle Trophäe.[1]

Bildrechte Conny Jenckel, 2018

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter