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Hans Albers

Hans Albers
Written by Giovanni

der Deutsche Schauspieler Hans Albers, wird auch gerne als Hamburger Schauspieler verkauft. Weltberühmt geworden sind seine Filme auf der Reeperbahn und St Pauli spielend. Wiki schreibt: Hans Philipp August Albers (* 22. September 1891 in Hamburg; † 24. Juli 1960 in KempfenhausenBayern) war ein deutscher Schauspieler und Sänger, der als „blonder Hans“ zum Volksidol wurde.

Im Herzen von St Pauli gibt es auch den Hans Albers Platz mit einer mannsgroßen Figur des Sänger-Schauspielers, der ein Identifikations-Repräsentant des St Pauli Vergnügungsviertels war. Ganz ohne albanische Drogen-Gangs oder sonstige Drogen-Bosse, die die Deutschen und Zuwanderer mit ihren Drogen vergiften. Selbstverständlich ist die Hafen-Romantik auch eine gigantische Idealisierung der St Paulianer.   Ich selbst habe 5 Jahre dort im ehrenamtlichen Hospizdienst gearbeitet und ein Gefühl dafür gewonnen, dass die St Paulianer sich als Dorf-Gemeinschaft begreifen und auch, zumindest in Teilen, leben. Insbesondere bei der Trauerfeier für Domenica konnte man det jut spüren. Einen luziden, schöner Nachruf hat der SWR gedreht. Was man nicht denkt, aber dennoch Wahrheit ist: „Hans Albers hat einen einzigen Liebhaber und das ist er selbst.“sagt eine Freundin. 2. Wahrheit die strahlenden blauen Augen sind im Anfang der Filmdreherei ein schwerwiegendes grafisches Problem, weil die Augen aufgrund ihrer Strahlkraft und dem Blau im Schwarzweiss als „weisse Hölen“ leuchten. Mit zunehmender Erfahrung der Produzenten und der Filmschaffenden konnte man durch bessere Belichtungstechniken sein prae auch filmisch auffangen.  Mit dem Tonfilm konnte Albers seines Sangesqualitäten ausspielen, die in den späteren Farbfilmen ebenso zu leuchten begann, wie seine blauen Augen. Die Lässlichkeiten der Lebensfrührung hat auch Albers umfangen, er wurde zunehmend zu einem starken Trinker, dass sein Gedächtnis beeinträchtigte.  Immerhin bis 69 Jahre hat er seinen Lebensritt recht erfolgreich durchgefochten. Wie der SWR erzählt, hat er im dritten Reich 400.000 Reichsmark RM als Gage für einen Film verlangen können. Der Durchbruch kam übrings 1928, indem er sich mit einer einflussreichen Produzentenfamile, genauer mit der Tochter eines Produzenten verlobte. Ein lebenslanges, gebrochenes Glück, denn Frl Burg war Jüdin und die NAZIS wollten keine Mischehen, Stichwort Rassenschande. Frl Burg ist ohne Wissen von Albers nach London ausgewandert. Albers war ein Draufgänger und war sicherlich nie allein, wenn der nicht wollte. Seine Freundin Burg sagt 1960 er wäre ein Melancholiker gewesen.  Da fragt man sich doch, ob die Melancholie nicht ein streng assoziierter Begleiter des Alkohols war und ist. Bei so einem hocherfolgreichen narzisstischen Schauspieler passt als Charakterwesenszug Melacholie ohne Einführung oder Grundierung nicht so recht ins Bild.  Nach dem 2. Weltkrieg kommt Frl Burg zurück ins Leben von Hans Albers in englischer Soldatenuniform. Sie zieht einfach in ihre großmächtiges Haus am Starnberger See ein und die Zwischendurchfreundin von Albers muß ausziehen. Leider hat auch Burg es nicht geschafft ohne Betäubungsmittel den Kriegs in London zu überstehen und nimmt gerne Morphium. Zwei Abhängige, die die NAZI Zeit wegtrinken mußten, aus dem Bewußtsein trinken mußten, eine nicht gerade verheißungsvolle Kombination.

Faktisch hat er einen Teil seiner Lebenszeit in Bayern verbracht.  Albers wurde in St Georg im Hamburger Bahnhofsviertel geboren als Arbeiterkind und diese Rolle spielte er auch gerne in den Deutschen Schwarzweiss-Filmen. Insgesamt ist sein Werk schier unüberschaubar und gleichzeitig waren die Lieder in seinem Filmen immer so gut gebaut, sagen wir komponiert, dass sie auch immer als hocherfolgreiche Schlager durch Deutschland rieselten. Der wohl berühmteste Film ist „Große Freiheit Nr 7″, link. Wie WIKI schreibt hat die NAZI Zensur den Film aus 1943 nicht freigegeben, so daß der Film erst nach 1945 in DEUTSCHLAND Premiere hatte und sich in die Volksseele gesungen hat.  Zwar kann man wohl sagen, dass Albers sich von den NAZIS fern gehalten hat, aber gleichzeitig so beliebt war, dass die Mörder-Schergen auf den Volksschauspieler verzichten wollten.  Goebbels hatte Albers auf seiner Gottbegnadetenliste, schreibt Wiki.

Grab von Hans Albers auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Wenn du diesem Link folgst zu google Maps, wird dir det Grab von dem Volksschauspieler Hans Albers angezeigt. Das Grab befindet sich an der Waldstraße auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Grab Hans Albers

Bildrechte google Maps

Trauerreden zu Hans Albers Beerdigung im Krematorium Hamburg, was sich heute Bestattungsforum nennt.

Wir zitieren aus den Trauerreden seiner Wegbegleiter:

Senator Dr. Hans Biermann-Ratjen: »Der Senat dieser Stadt dankt durch mich dem großen Schauspieler Hans Albers für sein künstlerisches Lebenswerk, mit dem er Millionen von Menschen Freude gemacht hat. Dankt ihm für seine Güte, seine Heiterkeit und seinen unverwüstlichen Humor. Für diese urwüchsige Kraft und Frische, die den Gedanken, er sei vom Tode besiegt, uns allen unvorstellbar macht. Dankt ihm nicht zuletzt auch für die tiefe Treue und Liebe, die er sein Leben lang seiner Vaterstadt bewahrt hat. Überall in Deutschland und der Welt war er berühmt, aber in Hamburg war er mehr, er war volkstümlich in einem ganz seltenen Maße, wie es kaum je einem Menschen zuteil wird. Das Volk liebte ihn nicht nur: es erkannte sich selbst in ihm wieder. Er war ein Stellvertreter all unserer Leute im Hafen und auf den Schiffen – in St. Pauli und auf den Femlastern -, sie alle hat er in zahlreichen Varianten einmal gespielt. Und nicht nur gespielt. Ihre Art zu sprechen und zu sein – war seine Art. Und durch ihn wurde dieser spezifisch-hamburgerische Menschenschlag aller Welt bekannt und vertraut. Auf seine Weise wurde er – ohne es bewußt zu wollen, aber gerade dadurch – so überzeugend der Gesandte Hamburgs auf der Leinwand, die heute die Welt bedeutet. Der Repräsentant unserer städtischen Demokratie, die nicht nur von den Großen getragen wird, sondern vor allem von den kleinen Leuten, die er kannte und darstellte wie keiner. Ihre Geradheit, ihre Einfalt, ihre harte Nüchternheit, ihren derben Humor und ihre menschliche Sauberkeit. Das alles wurde weitläufig und weltbekannt durch ihn. Er wird fortleben – nicht nur in seinen vergänglichen Filmen – mehr noch in den Erzählungen und Berichten, durch die das Volk sein Andenken weitergeben wird von Generation zu Generation. An die Jungen – die ihn nicht mehr gekannt haben.
Er war kein Startyp, sondern ein Volksliebling. Sicher war er ein großer Könner, aber man nahm ihn im Volke nicht als groß, sondern als nah und als Stück vom Volke selbst. Das eben war seine eigentümliche Kunst. Er war ja nie Kapitän gewesen oder Hafenarbeiter oder Fernlastfahrer, aber er spielte sie so, daß sie alle sich in ihm erkannten, und er war weise genug, diesen seinen Stil nie zu verlassen, mit dem er sich und dem Volke Wirklichkeit gewann. Wie sehr die Hansestadt mit Albers verbunden ist, das hat noch kürzlich Bürgermeister Brauer dem Kranken sagen können, als er ihn in Wien besuchte. Ich bin beauftragt, zum Ausdruck zu bringen, wie sehr der Bürgermeister es bedauert, nicht persönlich hier anwesend sein zu können. Wir trauern um den Künstler und Freund Hans Albers. Wir trauern mit seinen Schwestern um ihn, die zum letztenmal hier am Sarge bei ihm sind. Und fühlen in Ehrfurcht mit seiner Lebensgefährtin, die ihm bis zuletzt beistand und trotz eigener Krankheit heute zu uns gekommen ist. Wir nehmen Abschied von ihm, wie er sich’s vielleicht gewünscht haben mag, in großer Form, mit einem riesigen Trauergeleit, wie es einem Volkstribunen gebührt. Aber ohne Sentimentalität, ohne große Sprüche und in dem frohen Bewußtsein, daß dieses Stück Hamburg, dieses Stück echter Menschlichkeit, das er verkörperte, nicht mit ihm untergeht. Was freilich ihm selber geschah, seiner sterblichen Person, das wissen wir nicht. Das müssen wir dem Höheren, Unbekannten anheimstellen, aus dem wir alle stammen und dem keiner entrinnt, wenn seine Stunde gekommen ist.«

Walter Koppel: »Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft in Deutschland, in deren Namen ich spreche, nimmt in tiefer Trauer Abschied von unserem Hans Albers. Denn er war unser Hans Albers. Er wurde zu einem der Höhepunkte unserer Filmgeschichte. Sein Name wird mit ihr immer verbunden bleiben als der strahlende Held, der große Komödiant, der echte Schauspieler, der immer aus dem übervollen Herzen seine Rollen gestaltete. Und deshalb war er den Herzen seiner Zuschauer immer so nah, weil er immer ein beglückendes Erlebnis war: das Erlebnis einer überwältigenden, natürlichen Menschlichkeit. Darum wird er noch lange leben, wenn dieser Tag längst der Vergangenheit angehören wird. Unser Dank und unser schmerzlicher Gruß gelten ihm, der uns Filmproduzenten, Verleiher und Theaterbesitzer so sehr daran erinnert, daß es eben doch im hohen Maße die Kraft der persönlichen und künstlerischen Ausstrahlung von der Leinwand herab ist, die den Film lebendig und zu mehr als nur zu einem Tagesgespräch macht. Sie aber ist nicht erlernbar und nicht erziehbar. Eine Lücke bleibt zurück, die der Tod dieses ausgezeichneten Menschen und ausgezeichneten Schauspielers gerissen hat. Wann auch immer von Verdiensten gesprochen wird, die um den deutschen Film erworben worden sind, so muß auch das hier gesagt werden: Was wäre der Film ohne so große Persönlichkeiten, die vor der Kamera stehen, wie sie Hans Albers verkörperte, der Millionen Menschen anzog und begeisterte!? Wir scheiden voll Trauer und mit dem Versprechen, seinen Namen in Ehren zu bewahren. Den Namen Hans Albers, der mit manchem klassischen Meisterwerk des deutschen Films für immer verbunden ist – vom <Blauen Engel> bis <Münchbausen>.«

Theo Osterwind: »Aus einem vollen gelebten Leben hat uns Hans Albers verlassen, ohne Hoppla, ganz still. Als ich die Nachricht von seinem Tode nach Hause bringen mußte, herrschte Bestürzung. Den sonst so unsentimentalen Kindern standen die Tränen in den Augen, unsere Jüngste weinte, er war so nett. Ein Maximum kindlicher Zuneigung. Als wir dann über ihn sprachen und uns an immer mehr Details aus gemeinsam erlebten Muße- und Arbeitsstunden erinnerten, da wich der Bestürzung die Trauer, aber auch das Bewußtsein, wie schön es ist, ein so gutes Verhältnis zu diesem wertvollen Menschen gehabt zu haben. Er war ein großer, ein immer ehrgeiziger Künstler, der viel über Wert und Unwert dieser Welt wußte. Er blieb sich immer treu und ließ sich auch in den Jahren nicht korrumpieren, als seine Blondheit und seine blauen Augen ein ganzes Programm hätten repräsentieren können. Als Filmproduzent erweise ich dem Volksschauspieler Hans Albers, der unersetzlich ist, meine Reverenz. Als Freund danke ich ihm für die Treue sich und anderen gegenüber. Seiner trauernden Frau und seinen schmerzerfüllten Schwestern möchte ich sagen, welch ein Geschenk, solch einen Mann, solch einen Bruder gehabt zu haben. Tschüs, Hans!«

Helmut Käutner: »Hanne! Hör mal, Hanne, die Hansi sagt mir, du hast dich schlafen gelegt. Na bitte, das ist doch ganz natürlich. Wer so viel gearbeitet hat wie du, der wird doch auch mal müde sein dürfen. Außerdem, man muß sich doch ausruhen, wenn man eine so weite Reise vorhat wie du! Eine so weite Reise in die große Freiheit. In die einzige Freiheit vielleicht, die es wirklich gibt. Und da dachte ich, vor so einer Reise, da sollte man noch mal seine Freunde um sich haben. Irre ich mich? Nur so auf einen Schwatz, auf ein Glas, auf ein Lachen, das du ja immer so gern hast. Ich finde, da braucht man gar keine so großen Worte. Da genügt es, wenn man weiß, das bist du und das sind wir, und du und wir, das gehört zusammen und das ist eigentlich eins. Entschuldige bitte, daß ich mir hier etwas aufgeschrieben habe. Ich sollte das eigentlich nicht benutzen, denn ich habe ein wenig Angst, daß du sagst: na also, der Kollege von der Sommerbühne ist nicht einmal in der Lage, mit mir ein paar Worte zu sprechen, und daß er einen <Neger> braucht. Na, und dann gäbe es noch einen viel besseren Grund, den du uns selbst beigebracht hast, daß man einfach ohne etwas Aufgeschriebenes mit dir reden sollte. Nämlich, deine Texte waren immer viel besser, wenn sie frei von der Leber weg kamen. Wenn du einfach gesprochen hast, so wie es dir ums Herz war, und nicht, wie es aufgeschrieben war. Denn deine Texte wurden einfach vom Herzen her gesagt. Deine Texte. Erinnerst du dich noch im <Regina>, das war, glaub ich, 43, du hattest das große Eckzimmer, das Zimmer 106, das du immer hattest, das Albers-Zimmer, das schönste Zimmer des Hauses, und dann kamen zwei Herren von Obersalzberg und fragten dich: – das heißt, sie forderten es mehr – du möchtest ihnen das Zimmer geben, für einen Staatsbesuch. Du sagtest natürlich nein! Und dann sagten sie, aber dieser Staatsbesuch sei doch ein König. Ich sehe noch deine blauen Augen, wie du ihn anblitztest, den armen kleinen Adjutanten, und sagtest: <Junger Mann, sagen Sie bitte Ihrem Brötchengeber, Herr Hans Albers ist auch ein König!> Das war damals ein Scherz. Aber ich glaube, Hans, irgendwo ist es wahr. Du bist ein König. Ja, auf deine Weise. Dein Zepter ist dein Humor, und deine Krone ist dein goldenes Herz. Und es ist ja nicht alles Talmi, was glänzt. Wir sind sehr arm dran, wenn du nun auf große Fahrt gehst. Wir können nicht sagen: <Le Roi est mort – vive le Roi!> Denn so einen König in allen Dingen gibt es nicht so leicht noch einmal. Und darum möcht ich dir vorschlagen – wie ich dich kenne, bist du da sehr mit einverstanden -, daß wir gar nicht erst Abschied nehmen. Denn du bleibst ja bei uns. In uns, mit uns, wie eh und je. Prost dann! – Ja, sag mal, das kann doch wohl nicht wahr sein, das kann doch nicht wahr sein, daß du deine rosa Nelke nicht angesteckt hast. Wir werden uns doch nicht zu guter Letzt noch vorwerfen lassen, daß bei dir irgendwas nicht gestimmt hat. Wenn es auch nur ein ganz kleiner Anschluß ist. Darf ich … Tschüs, mein Junge. Good bye, Jonny! Moi Wedder end gode Fahrt!«

Hans Albers Figur koofen

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter