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Hitzewelle wird Todesopfer fordern 2022

Written by Giovanni

Wie der Tagesspiegel schreibt, wird die angekündigte

Hitzewelle eine Übersterblichkeit

im Benchmark zu den Vorjahren hervorrufen. In den nächsten Tagen soll es insbesondere im Süden von Deutschland richtig warm werden, sprich über 30 Grad im Schatten. Ist halt SOmmer !!!!!!! Im Sommer muss es warm werden.

Zitat: „

Übersterblichkeit aufgrund von Hitze an drei Jahren hintereinander

In den Jahren 2018 bis 2020 haben hohe Sommertemperaturen laut einer vor kurzem veröffentlichten Studie in Deutschland zu Tausenden hitzebedingten Sterbefällen geführt. Zum ersten Mal seit Beginn des Untersuchungszeitraums im Jahr 1992 sei eine Übersterblichkeit aufgrund von Hitze in drei aufeinanderfolgenden Jahren aufgetreten, schrieben Forschende von Robert Koch-Institut (RKI), Umweltbundesamt (Uba) und Deutschem Wetterdienst (DWD) Anfang Juli im „Deutschen Ärzteblatt“.

Hohe Temperaturen können unter anderem das Herz-Kreislauf-System stark belasten und bestehende Beschwerden, wie etwa Atemwegserkrankungen, verstärken. Da Hitze nur selten als direkte Todesursache erkannt wird, nutzten die Studienautoren für ihre Analyse statistische Verfahren.

Original-Medizin Arbeit über Übersterblichkeit in Hitzesommern

Es lohnt sich immer die Originalquellen zu lesen, um sich ein gutes Urteil zu eventuellen Falschdarstellungen in der Laienpresse zu bilden. Wenn du diesem Link folgst, dann kommst du zu der statistisch sicherlich richtigen Einschätzung der Autoren, dass Hitze ein Todesfaktor ist, der zu einer Steigerung der Mortalität führt, sprich Übersterblichkeit.

„Hitzebedingte Mortalität in Deutschland zwischen 1992 und 2021“

Mein Brief an das RKI

Dramatisierung und gigantische Übertreibung durch Prof. Dr med. Lauterbach

Hallo Frau Dr- Winkelmayer,

voller Spannung habe  ich ihre Ausarbeitung gelesen im Deutschen Ärzteblatt  über die Übersterblichkeit, die durch Hitze hervorgerufen wird.

Interessanter Weise zitiert in der Laienpresse wird aber nur die Übersterblichkeit an-sich und nicht der von Ihnen nachgewiesen Rückgang derselben in den letzten Untersuchungskohorten.

Im Zeitalter von neugebauten Altersheimen mit Klima-Anlagen und der von Ihnen zitierten Sensibilisierung über die Gefahren bei Überhitzung ist es doch schön zu sehen, dass die Zahlen zurückgehen.

Wenn ich ihre Zahlen richtig lese als Medizin-Laie  sprechen wir per anno von unter 10 K  Hitze-Toten.  Das macht bei 1.000.000  Verstorbenen in Deutschland per anno,

inclusive der Corona-Verstorbenen in 2021

x kleinergleich 1 % aller Verstorbenen aus.

Ich weiß zwar nicht wie schnell die Epigenetik unseren Homöostase an die veränderten Außenbedingungen anpasst, aber offenbar zeigen ihre Daten, dass das Sommer-Sterblichkeitsrisiko signifikant zurückgeht.

Auch schön kann man an den Daten sehen, dass ein wirkliches Hitzerisiko mit letalem Ausgang in erster Linie in der Alterskohorte 85 plus besteht.

Sprich der ehrenwerte Tagesspiegel hat mal wieder nur det zitiert, was jut in den Kanon passt:  „die Welt ist gefährlich und böse.“   Und Prof Lauterbach profiliert sich im gleichen Geiste.

In meinem Jura Studium hieß es:  Das Leben an-sich ist ein Risiko. 

Das allgemeine Lebensrisiko ist Teil der Lebenswirklichkeit und muss und kann nicht ins absolute risikofreie Leben gewandelt werden.

Viele Grüße aus der Reich der Transformation

picture rights Pixbay cc cocoparisienne

Wir hoffen nicht, dass durch die Hitze viele Menschen sterben werden, aber wenn du eine Bestattung im Raum Saarbrücken zu besorgen hast, dann hier weiterlesen.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter