aa -Tagesimpulse

ich erschieße jedes Jahr 50 Rehe

Wer glaubt, dass ein Förster nur durch den Wald tigert, ein paar Bäume fällen lässt und ansonsten für Sicherheit und Ordnung sorgt, der kann an dem Feature des Hamburger Abendblattes gut nachlesen, dass der Förster des Waldes Klövensteen auch gerne zum Gewehr greift und 50 arme kleine Rehe ermordert.  Angeblich deswegen, weil sie sonst zu Viele würden, so wird der Förster zitiert. Immerhin ermordet der Förster keine schwangeren Rehe – Das verstoße gegen die Waidmännischen Regeln, link. Na bravo!

Überhaupt ist der gesamte Ansatz der Regelung der Natur recht pervers.  Die Natur hat schon Millionen von Jahren perfekt funktioniert ohne den „ordnenden Menschen“.    Nachdem ich den Forst-Artikel gelesen habe ist mir bewusst geworden mit welcher Hybris wir Menschen und insbesondere die Förster ihr Revier nach seinen Vorstellungen ordnen. Die Natur hat aber manchmal ganz andere Wirkkräfte – warum lässt man der Natur nicht einfach freien Lauf?  Hier der Original-Artikel des selbstgerechten Försters im Hamburger Westen, link.

Natürlich hat der Förster auch ein gigantisches Dienst-Haus mit gigantischen Dienst-Garten und einen Diensthund. Klaro auf Steuerzahlerkosten. Dafür ist der Wald dann ja auch perfekt geordnet. supi

Bildrechte pixabay CC RitaE

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter