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in der Hölle arbeiten

Hölle
Written by Giovanni

wer in der Hölle arbeiten muss, der ist des Mitleids würdig

1. in der Antike

Wer in der Antiken Zeit in der Hölle arbeiten mußte, war meistens Sklave. Wenn einer sich gegen das griechische oder römische Imperatorensystem auflehnte, gleich ob Sklave, Bürger oder gar Partritizier, der wurde gefoltert und enthauptet.

Einige, insbesondere Christen nannte man dann Märtyrer. Auch sie starben innerhalb kurzer Zeit durch die Möder, Schergen des Systems.

2 in Zeiten des Totalitarismus und der Leibeigenschaft

Wie die Stände im Mittelalter überhaupt auf die Idee gekommen sind, dass die Bauern-Schicht in Leibeigenschaft zu dienen habe, ist mir von der Ableitung völlig schleierhaft.  Im Naturzustand, gleich ob bei J J Rousseau oder John Rawls sind doch alle Menschen gleich. Wieso wurde dann irgendwann eine Schicht zur Unterschicht und verkaufte ihr Leben?  Die Stände, insbesondere die Kirche rechtfertigten das Ausbeuetungssystem jahrhundertelang, weil sie massiv davon partizipierten und profitierten. Die Aufhebung der Leibeigentschaft ist, by the way, noch gar nicht so lange in DEUTSCHLAND her, ca 200 Jahre.  In US-Amerika war das schwarze Sklaventum lange Zeit eine der Tragsäulen der Bewirtschaftung der immens großen Landflächen, insbesondere in den Südstaaten. Das hat letztendlich auch zum Amerikanischen Bürgerkrieg im 19 Jahrhundert geführt, dass die Nordstaaten gewonnen haben. Dennoch haben die Südstaaten bis zur Zeit von Dr Martin Luther King mit dem Kukluxklan und anderen gesellschaftlichen Separationsmechanismen die Rassentrennung weiter befördert. Auch in Südafrika war Rassentrennung bis zum Sieg von Nelson Mandela bis weit ins 20. Jahrhundert Staatspolitik der Weissen Minderheit.  Unglaublich, wie lange sich solche Unrechtssysteme halten konnten.  In der organisatorischen Systemtheorie zeigt sich, dass Systeme durch die eigenwirksamen Kreiselbewegungen eine extreme Systemstabilität an den Tag legen. Das gilt auch für die Systemstabilität von Höllen-Arbeits-Verhältnissen in der JETZT-Zeit:

3. in der Jetzt Zeit

Es gibt genügend Arbeitszusammenhänge, die man als Hölle beschreiben könnte. Sowohl in der weiten Welt,  in einer Diamant-Miene in Afrika zum Beispiel, oder in Hamburg in Unternehmen, die von einem psychopathischen Tyrannen geführt werden. Auch gibt es Höllen-Arbeitsverhältnisse auf Schiffen im fernen Osten, in dem Maschinenraum oder an Deck von Schiffen. Die Reedereien rauben die Menschen an Land, schlagen sie bewusstlos und zerren sie an Bord. Dort aufgewacht sind sie Arbeitssklaven und müssen irgendeine Schuld abarbeiten, meist bis zu ihrem kurzen Lebensende.  In Hamburg gibt es auch genügend Höllen-Arbeitsplätze. Ich erinnere noch gerne an mein letztes Jahr im Verlag, wo eine durchgeknallte Juristin mich ein Jahr lang fertig gemacht hat. Zum Glück bin ich dieser Hölle entkommen. Wie ich weiß, wurde die Juristin auch von ihrer Position entfernt und arbeitet jetzt im absoluten Nirwana des Nichts.

3. was machst du, wenn du in der Hölle arbeitest?

Am besten du versucht den Betreiber der Hölle zu maßregeln, in seine Schranken zu weisen. Meistens funktioniert das nicht. Da wir noch in einem freien Land leben, ist der beste Weg möglichst schnell aus dem setting auszubrechen. Fristlos kündigen und eine fette Schadensersatzforderung an den Arbeitgeber stellen. Außerdem solltest du dir Hilfe holen von Rechtsanwälten für Arbeitsrecht und oder Therapeuten, die dein Seelenkleid flicken können.

4 Was sagen die Theologen über das BÖSE?

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Hölle Teufel

Bildrechte Institut für Lebensberatung, Hamburg June 2017

4. Die Hölle im Spielfilm Hollywood

Robert de Niro. Die durch die Hölle gehen

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter