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in die Zukunft sehen

Zukunft
Written by Giovanni

I) genomische Untersuchungen seine Erbgutes soll die Lebenserwartung deduzieren

Wollen wir wirklich wissen, was in der Zukunft uns für eine Krankheit erwartet?    Der hier verlinkte Artikel des Tagesspiegel beschreibt vor allen Dingen die Gefühle, die so ein Gentest auslöst. Hier klicken.   Ich votiere für eine große Wolke Unwissenheit.   Solche Aussagen eines solchen Forschungsinstituts sind eh nur statistische Annäherungswerte und wenn wir nicht aufpassen im Großstadtverkehr sind wir schon morgen tot, weil ein LKW uns beim Abbiegen übersehen hat.  Also was soll der Sch…   Natürlich hat die Personalwirtschaft sehr sehr großes Interesse an solchen Daten. Deswegen ist es total wichtig, dass solche Tests nicht nur in Deutschland verboten sind für Arbeitgeber, sondern auch apodiktisch verboten bleiben.

Ich habe diesbezüglich auch ein ganz lebenspraktisches Beispiel.  Meine Autowerkstatt sagte mir voraus, dass in Bälde eine größere Reparatur anstehen würde, weil das Verschleißteil  xyz sicherlich bald den Lebensgeist aufgeben würde.  Diese Aussage hat mir mein ganzes Lebensgefühl Autofahren vermiest, weil ich die ganze Zeit ängstlich auf die Motorinnereien höhre, ob sich Zeichen der Lebensvergiftung zeigen.   Kein schöner Zukunftsumgang –  self-full-filling prophesy nennen das die Psychologen.

II) Lebenserwartungs-Algorithmus  by Google

Gerüchteweise arbeitet google an einem Algorithmus , der aufgrund des Nutzerverhaltens ableiten kann, wie hoch unsere Lebenserwartung ist… schauerliche Vorstellung. Kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass so was in 10 Jahren durchaus funktionieren könnte. Verboten bleiben sollte es dennoch!

III) genomischen Untersuchung eines keimenden Menschenlebens durch Genuntersuchungsmethoden

Deutlich anders ist die Gefechtslage zu betrachten, wenn es um das beginnende Leben geht. PID heißt die Abbreviatur zum Scannen des Erbguts des werdenden Lebens. Wiki schreibt: Die Präimplantationsdiagnostik (PID) umfasst die Methoden zellbiologischer und molekulargenetischer Untersuchungen, die dem Entscheid darüber dienen, ob ein durch In-vitro-Fertilisation erzeugter Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt werden soll oder nicht.

Natürlich ist so eine Untersuchung umstritten, weil vor allen Dingen die Behinderten-Verbände eine moralische Keule darin sehen.  Der australischen Philosoph SINGER  hat diesbezüglich eine interessante Debatte angestoßen.

Bildrechte pixabay CC geralt

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter