aa -Tagesimpulse Übergänge

ist der eigene Tod unvorstellbar?

Eine super spannende wissenschaftliche Studie wurde in Israel von Dr Yair Dor-Ziderman durchgeführt.  Er wollte mit seinem Team untersuchen, wie das Gehirn auf die Endlichkeitsvorstellungen reagiert. Insbesondere wollte er wissen, ob es eine signifikante Besonderheit gibt, wenn man sein eigenes selbst transzendieren soll. Ist es wiederständig seinen eigenen Tod zu denken?  Dr Dor-Zidermann sagt  ein Ergebnis seiner Studie sei, dass das VorhersageSystem des Gehirns komplett abschaltet, wenn es um die Nichtung seines eigenen Selbst geht.

Selbstverständlich können wir uns in abstracto vor Augen führen, dass wir endlich sind. Da aber jedes Lebewesen auf Überleben programmiert ist, verwundert es kaum, dass die jüngst herauskristallierten Ergebnisse zeigen, dass eigene Schranken im Gehirn aufgebaut sind, die ein Denken ohne das eigene Sein behindern bis verhindern.  Oftmals wird auch beim Tod von Hochaltrigen aus den Verwandtenkreisen der Satz formuliert:  Der Tod kam völlig überraschend.

Hier kannst du den Originalbeitrag im podcast hören, link. An dieser Forschungsstätte arbeitet Dr Dor-Zidermann aktuell in Israel, link.

Wo könnte sich das Bewußtsein im Körper verstecken. Ein gutes Kandidat ist die Großhirnrinde. Hier weiterlesen.

 

Bildrechte pixabay cc ArtsyBee

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter