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Jahresgedenktag Hiroschima Atombombenabwurf

Hiroschima
Written by Giovanni

Jahresgedenktag der Hiroschima Bombardierung mit der ersten Atombombe

 Wir gedenken  der 136.000 Todesopfer, die in der japanischen Stadt Hiroschima der erste Atombombenabwurf gefordert hat. 64.000 Menschen der Zivilbevölkerung sind  gestorben durch den Abwurf und einen Tag danach. Im Gegensatz zu konventionellem Sprengstoff sind die Strahlenschäden mit Atombomben in der Bevölkerung mit Langzeitwirkung versehen, weil die gesamte Natur strahlt und damit die Atombombe eine noch nie gekannte zeitliche Dauergefährlichkeit entwickelte. Im Lauf der folgenden Monate und Jahre sind noch mal doppelt so viele Menschen gestorben an den ausgelösten, unbekannten Strahlenkrankheiten. Einige Quellen berichten auch von 200.000 Todesopfern – link.  Das die kriegführende USA der Bombe einen Namen gegeben hat, little boy, erscheint uns heute als Zynismus. Durch den Zündungszeitpunkt 580 Meter über dem Erdboden konnte eine Ausbreitung eines inneren Vernichtungskreises von über 2 Kilometern erreicht werden. 6000 Grad herrschte auf der Erde, die doch zum Leben bestimmt ist. Die Technisierung der Kriege ist eine Folge der Technisierung der Welt. Es fragt sich, ob jede physikalische Weiterentwicklung  ethisch tragbar ist.

Wir gedenken an das große Leiden in den Familien, die Todesopfer zu beklagen hatten und das ebenso große Leiden der Strahlenopfer, die viele Jahre gegen den Tod ankämpften und ihn letztendlich doch verloren haben.

Können und wollen wir aus der Geschichte lernen?

Wenn wir glauben, dass sich ein solches Ereignis nicht wiederholen kann, dann sollten wir uns bewußt machen, dass die beiden Großmächte, aber auch einige Atomwaffenstaaten wie UK oder Frankreich ihre Atomwaffenarsenale reich bestückt halten und es in der Wissenschaft tatsächlich diskutiert wird kleine Atomsprengköpfe für taktische Gefechtsmaßnahmen einzusetzen, Link. So zu sagen der Atomsprengkopf für den überschaubaren Gefechtskampf auf dem Schlachtfeld.

Statista behauptet, dass es in der Welt  nur noch 13.400 Atomsprengköpfe gäbe.  Wahrscheinlich ist die Zahl viel höher.  Im Zeitalter des „Kalten Krieges soll es 70.000 Atomsprengköpfe gegeben haben. Also haben die Abrüstungsverträge eine signifikante Reduktion erreicht.

Wir sollten gemeinsam darauf achten, dass die 9 Staaten, die Atomsprengköpfe vorhalten, diese nach und nach abbauen, denn die Vernichtung der Welt ist nicht der Auftrag an entwicklungsfähige Menschen. Auch sind die heutigen Atombomben noch stärker in der Vernichtungskraft, weil mittels Kernfusion Wasserstoff-Bomben eingesetzt werden. Faktor 4000 im Vergleich zu der Hiroschima-Atombombe ist die Energie, die eine Wasserstoffbombe freisetzt, Link.

Animation Atombombenabwürfe über Deutschen Großstädten

Wenn du sehen möchtest und visualisiert bekommen möchtest, was die größte UDSSR Atombombe in deiner Stadt für Mordwirkungen auslöst, dann kannst du diesem erschreckenden Link folgen.

 

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter