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jüdisches Museum Berlin

Das Jüdische Museum in Berlin ist das beeindruckenste seiner Art

Das Jüdische Museum in Berlin ist auf jeden Fall ein Besuch wert, wenn nicht ein mehrmaliger Besuch. Das Museum besteht aus einem brocken Teil, dem Kammergericht und einem modernen Bau von Daniel Liebskind aus 2001. Der Bau des Jüdischen Museums liegt in Ost-Berlin, sozusagen am südlichen Ende der Friedrichstrasse – der neuen Mitte Berlin. Ich bin da schon oft gewesen, weil ich die Raumwelten beeindruckend finde, die der USamerikanische Architekt Daniel Liebskind geschaffen hat. Das Museum Holocoust Museum zu nennen finde ich zu kurz gesprungen gedanklich und dennoch ist die Massenermordung des jüdischen Volkes ein wichtiger Kommunikationspunkt in dem Museum, denn es ist eine Traumata Landschaft für alle Juden der Welt, hervorgerufen durch das Massenmörderland Deutschland und ihre Bewohner in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, verführt durch einen erfolglosen, kleinwüchsigen Kunstmaler aus Österreich, der sich massenpsychologischer Triebsätze und Gedankenblockaden bedient hat.  Der geistige Umraum einer desolaten Wirtschaftslage hat federartig das Volk in die Arme der vermeintlichen Erretter getrieben, wenn sie nicht vorher in langen Partynächten der 20er Jahre sich von der Welt gänzlich entkoppelt haben, link. Das jüdische Museum ist nicht nur megagenial in seiner Konzeption sondern hat mit 640.000 Besuchern per anno auch viel Reichweite.

Sicherheitskonzept Jüdisches Museum Berlin

Ein Teil unserer globalisierten Terror-Welt ist, dass das Museum rund um die Uhr von mehreren Polizisten bewacht werden muss.  Auf jeden Fall möchte das Land Berlin sich nicht vorwerfen lassen, dass es diesen jüdischen Gedenkort vernachlässigen würde.  Ein gigantischer Personalaufwand, den wir Steuerzahler, genauer die Berliner Steuerzahler zu tragen haben. In Berlin ist gerade im Sommer 2018 ein Araber -Syrer- wahrscheinlich Asylbewerber- verurteilt worden, weil er mit seinem Gürtel Kippa-Träger geschlagen hat.link. Illegale Drogen hat der Straftäter auch genommen- passt ins Bild. Berlin ist eh eine Drogen-Hochburg. Das wissen wir nicht nur seit dem beeindruckenden und niederwerfenden Buch von Christiane F. sondern auch den Abwasseruntersuchungen der Stadt Berlin, an denen man den Anteil von Drogen in der Stadt bestimmen kann. Berlin ist europaweit ganz vorne mit dabei.

Gedanken des Architekten Daniel Liebskind zur Schaffung des jüdischen Museums Berlin

»Der offizielle Name des Projekts lautet ›Jüdisches Museum‹, aber ich habe es ›Between the Lines‹ genannt, weil es sich für mich dabei um zwei Linien, zwei Strömungen des Denkens, der Organisation und Beziehungen handelt.« (Daniel Libeskind)

Libeskind selbst nennt für seinen Entwurf vier Inspirationsquellen: Für die Verbindung zwischen jüdischer Tradition und deutscher Kultur vor der Schoa stehen jüdische und nicht-jüdische Berliner Persönlichkeiten wie Paul Celan, Max Liebermann, Heinrich von Kleist, Rahel Varnhagen oder Friedrich Hegel. Aus deren Adressen entstand ein Liniennetz, aus dem Libeskind die Struktur des Gebäudes und der Fenster entwickelte. Weitere Anregungen erhielt der Architekt aus der unvollendeten Oper Moses und Aron des Komponisten Arnold Schönberg, aus dem Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933–1945) sowie aus Walter Benjamins Essay Einbahnstraße

das aktuelle Museumsmagazin über LICHT kannst du auch online lesen, link.

event aus 2015 im jüdischen Museum Berlin

der hochberühmte Regisseur Peter Greenaway hat für das Jüdische Museum eine schönen Inszenierung zu dem Thema „Opferung Isaaks“

geschaffen. Schreibt zumindest der „TAGESSPIEGEL“. Auf Einladung der Museumsdirektorin hat der Star-Kino-Regisseur eine Rauminstallation geschaffen.

update 2019. Nach Verwirrungen um die Ausstellungspolitik ist der Direktor zurückgetreten, link.

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Bildrechte pixabay CC Levi_7

Auch wichtig zu wissen, seit dem 19.09. 2021 gibt es in den Niederlanden eine gigantische Gedenkmauer für die Opfer der deutschen Nationalsozialisten, insbesondere die Juden werden in den Denkmal betrauert, hier weiterlesen.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter