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Kardiologie

Der „Motor“ unseres Wesens ist das Herz. Ärzte mit dem Schwerpunkt Herz-Kreislauf- Erkrankungen nennt man Kardiologen

Begriffsklärung Kardiologie

„Kardiologie (gr. καρδίᾱ kardiā ‚Herz‘ und λογια lóga ‚Lehre‘) ist die Lehre vom Herzen, die sich mit seinen Strukturen und seinen Funktionen im Organismus sowie mit den Erkrankungen des Herzens und deren Behandlung befasst. Als Teilgebiet der Inneren Medizin umfasst die Kardiologie die Herz-Kreislauferkrankungen.“ schreibt Wiki.

Mehr als 100.000-mal pro Tag schlägt unser Herz, ohne Unterlass, Tag und Nacht. Ist klar, dass wir im Laufe unseres Lebensalters eine progressiv ansteigende Wahrscheinlichkeit haben, mit einem Herz-Kreislauf-Problem zu tun zu haben, denn wir können dem Herzen faktische nur mit Hilfe einer Herz-Lungen-Maschine eine Ruhepause einräumen. Es muss ohne Unterlass schlagen und es gibt vierfältigste Erkrankungen, die tw. mit letalem Ausgang unser Leben beenden, weil der Herz einfach seiner Pflicht nicht mehr nachkommt.  Die durchschlagenste und gefährlichste Krankheit ist sicherlich der Herzinfarkt, auch Myokard Infarkt genannt:  AMI (acute myocardial infarction).

Achtung ! Diese Seite ersetzt keine ÄRZTLICHE BERATUNG !!!! sie beschreibt nur naturwissenschaftliche Wirkmechanismen, den Grund warum wir Leben. Bei Herzproblemen den Hausarzt aufsuchen, oder den NOTARZT anrufen 112!

Wo kannst du ein valides hochgenau messendes Blutdruckmessgerät kaufen?

Über den Markt der Blutdruckmessgeräte haben wir in dem hier verlinkten Beitrag geschrieben, link.

Wo findest du gute Kardilogen, die über deine Herzprobleme viel Wissen haben und Heilungsmöglichkeiten?

Wir haben vier Herzzentren in Hamburg zusammengetragen, hier klicken.

Was ist das Herz?

Wir zitieren aus Spektrum der Wissenschaft, link.

Das Herz des Menschen, das bei Frauen durchschnittlich 260 g, bei Männern 310 g wiegt, leistet physikalisch ca. 2 Watt. Beachtlich sind die Präzision und die Dauerleistung des Herzens: es schlägt ca. 100.000mal am Tag. Diese Dauerleistung wird durch die Ruhepausen, die das Herz nach jedem Arbeitstakt einlegt, ermöglicht: insgesamt arbeitet es also nur 8 Stunden am Tag. Funktionell ist das Herz eine Druck- und Saugpumpe (Herzmechanik), die durch das Erregungsbildungssystem gesteuert wird (Herzautomatismus). Morphologisch kann man das Herz auch als ein weiterentwickeltes, modifiziertes Gefäß bezeichnen. Die Herzinnenwand ist das Endokard, die Muskelschicht (Herzmuskulatur) das Myokard, die bindegewebige Hülle das Epikard. Das Herz ist im Herzbeutel (Perikard) frei verschiebbar und lediglich mit seiner Basis verwachsen. Durch die freie Beweglichkeit und durch den Unterdruck im Brustraum wird die Herztätigkeit erst möglich. Das Herz liegt dem Zwerchfell auf und ist zwischen den beiden Lungenflügeln lokalisiert (Atemmechanik, Abb.). Zu 2/3 liegt es auf der linken Seite der Brustmittellinie. Die beiden Herzhälften sind entsprechend der unterschiedlichen Druck- und Arbeitsbeanspruchung des Lungen- und Körperkreislaufs (Blutkreislauf) verschieden stark entwickelt (Herzmuskulatur). Im Lungenkreislauf kommt das sauerstoffarme Blut über die Hohlvenen in den rechten Vorhof (Atrium dextrum). Die Vorhöfe werden lediglich durch Auffaltungen gegen die Venen abgegrenzt. Der Vorhof geht in das rechte Herzohr (Auricula dextra) über. Die Öffnung zwischen rechtem Vorhof und rechter Kammer (Ventriculus dexter) wird Ostium atrioventriculare genannt; sie wird durch die rechte Atrioventrikularklappe oder Segelklappe verschlossen. Das Blut strömt nun zur Herzspitze in den unteren, durch Muskelwülste (Trabekel) unregelmäßig gestalteten Kammerbereich ( Herz ). Anschließend erfolgt eine Strömungsumkehr, die das Blut in den glattwandigeren Teil der Kammer führt. Durch die rechte Semilunarklappe oder Taschenklappe fließt das Blut zur Lungenarterie. Beim Körperkreislauf gelangt das sauerstoffreiche Blut aus dem Kapillarnetz der Lungen durch die Lungenvene in den linken Vorhof (Atrium sinistrum), mit dem linken Herzohr (Auricula sinistra). Anschließend fließt das Blut durch das linke Ostium atrioventriculare mit der Segelklappe in die linke Kammer (Ventriculus sinister), die ähnlich wie die rechte aufgebaut ist. Das Blut gelangt schließlich über die linke Taschenklappe in die Aorta. Die 4 Herzklappen (Valvulae cordis) liegen in einer Ebene, der Ventilebene. Äußerlich ist sie durch die Kranzfurche (Sulcus coronarius) gekennzeichnet. Die Segelklappen und die Taschenklappen werden von Sehnenringen bzw. bindegewebigen Faserringen umgeben, dem sog. Herzskelett. Die rechte Segelklappe (Valva tricuspidalis, Tricuspidalklappe) besteht aus 3 gefäßfreien, segelartigen Bindegewebsplatten, die kräftigere linke (Valva bicuspidalis oder mitralis, Mitralklappe) nur aus 2. Über Sehnenfäden sind die Klappen mit 3 bzw. 2 Papillarmuskeln verbunden, die in den Kammerwänden verankert sind. Dadurch wird ein Durchschlagen der Segel in die Vorhöfe bei Kammerkontraktion verhindert. Die Taschenklappen, die linke Aortenklappe (Valva aortae) und die rechte Pulmonalklappe (Valva trunci pulmonalis), bestehen aus 3 taschenartigen, in das Lumen hineinragenden, derben Bindegewebshäuten. Die Blutversorgung der Herzmuskulatur reicht durch das Blut im Herzlumen keineswegs aus. Die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff (das Herz kann keine Sauerstoffschuld eingehen wie die Skelett-Muskulatur) übernimmt ein eigenes Gefäßsystem, die Herzkranzgefäße (Koronargefäße), in denen bis zu 10% des in die Aorta gepumpten Blutes fließen. 

Was transportiert überhaupt das Herz?

Das Herz transportiert unseren Lebenssaft, den Träger von Sauerstoff und Kohlendioxyd und der Körperabwehr, weisse Blutkörperchen. Nähere Informationen über das Blut kannst du erlangen, indem du dich klickend in den nächsten Artikel des Instituts für Lebenskunde begibst, hier klicken über Blut.

Was ist ein Herzinfarkt?

Beim Herzinfarkt verstopfen die Herzkranzgefäße, die für die Sauerstoff-Versorgung des Herzmuskels zuständig sind. Wenn das Herz als Hochenergie-Organ keinen Sauerstoff bekommt, bzw. Nährstoffe, gehen die Muskelzellen unter. Der Herzinfarkt ist lebensbedrohlich.  Deswegen sofortig den Notarzt anrufen und schnell ins Krankenhaus. Dort kann man versuchen mit einer Lyse die Gefäße wieder frei zu bekommen.  Auch mit einer Katheterbehandlung bekommen die Internisten- Kardiologen im Notfallkrankenhaus zu neuer Durchblutung zur Rettung des Lebens. Durch die Mangelversorgung kommt es oft zum Kammerflimmern, dass zum Aussetzen des Pumpmechanismus führt. Damit wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns eingestellt und wenige Minuten später der irreversible Tod ein. Daher möglichst schnell den Rettungswagen rufen oder den NAW – Notarztwagen. Die Zugriffszeit in Hamburg sollte deutlich unter 10 Minuten sein. Die Feuerwehr garantiert 7 Minuten im gesamten Hamburger Stadtgebiet. In Hamburg fährt die Feuerwehr und das Bundwehrkrankenhaus die Rettungseinsätze federführend.

Herzinfarkt Schema

Bildrechte Wiki: Von J. Heuser JHeuser – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=878493

Wie kann man Herzerkrankungen verhindern?

Indem du auf einen gesunden Blutdruck achtest. Viel Sport treibst, dich gesund ernährst, auf deine Blutfettwerte achtest und kein Übergewicht hast. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen, dass man mit einer Dauermedikamention von ASS Acetyl-Salizyl-Säure sein Risiko minimieren kann. Andere Wissenschaftler behaupte nachgewiesen zu haben, dass milder Alkoholkonsum, insbesondere von Rotwein, gut für die Gefäßwände sind. Der Herzinfarkt beruht auf einer stetigen Verstopfung der Gefäße. bis ein Bolus ein Gefäß gänzlich verschließt.  Je nachdem welche Herzregion betroffen ist unterscheidet man zwischen Hinterwand-Infarkten oder Vorderwand-Infarkten.

Deutsche Herzstiftung

Die Deutsche Herzstiftung kümmert sich um die Aufklärung der Volkskrankheiten rund um das Herz. „Über 300.000 Menschen erleiden in Deutschland einen Herzinfarkt.“  Bei der Herzstiftung kannst du einen kurzen online-Check machen, der naturellment nicht den Besuch eines Kardiologen ersetzt.

Literatur über Herz- Chirurgie

Ein toller Herz-Chirurg aus Genf soll der Arzt René Prêtre sein. Er hat über seine Arbeit, primär an Kinderherzen geschrieben. Hier ein Link bei Spektrum zu deren Buchrezension, liest sich super spannend. Prof. Dr med.Pretere reist regelmäßig nach Schwarz-Afrika, um dort Kindern das Leben zu retten durch seine Herz-Operationen. Hier kommst du zu seiner Stiftung, link.

STIFTUNG LE PETIT CŒUR

Mit Ihrer Unterstützung retten wir das Leben von Kindern, die eine Herzoperation benötigen.
Danke, dass Sie unsere Einsätze in den ärmsten Ländern dieser Welt möglich machen.

Direkte Hilfe – Operationen vor Ort

Das medizinische Team der Stiftung operiert unentgeltlich Kinder mit angeborenem Herzfehler
in Mosambik und in Kambodscha. Mit den Stiftungsgeldern finanziert Le Petit Cœur Material,
Medikamente und Apparaturen, die für diese Einsätze vor Ort benötigt werden.

Das Herzchirurgie-Team der Stiftung Le Petit Cœur besteht aus:

  • einem Herzchirurgen
  • einem Anästhesisten
  • einem Intensivstationsarzt
  • einem Kardiotechniker
  • einer Anästhesieschwester
  • zwei Fachpersonen für die Intensivpflege

Das ganze Herzchirurgie-Team arbeitet ehrenamtlich.

Bildrechte Wiki: Von Tvanbr – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11616158

Auch wichtig zu erkennen: Bluthochdruck kann in der milden Form durch dich selbst bekämpft werden. Hier schlichtweg weiterlesen, link.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter