aa -Tagesimpulse Buddhismus Lebensführung

Karma

Karma
Written by Giovanni

Die Karma-Theorie von S. besagt, dass man sich durch gute Taten Karma-Punkte anreichern kann und verteilte auch immer Karma Punkte. Karma könnte man vielleicht übersetzen mit energetischer Ausstrahlung fußend auf einer guten Lebenshaltung und einem wohlfeilen Lebensschaffen.

Beispiel: Neulich war ich zu einem Vortrag in einer Gemeinde eingeladen und plötzlich lag da einer vielfach zersplitterte, hellgrünleuchtende Bierflasche. Zwei Kinderchen hatten nichts besseres zu tun, als diese „Wunderdinge“- Splitter als Spielzeug zu begreifen. Als Mann der Tat habe ich in den fremden Räumen nach einem Besen gesucht, der mächtig dort in der Ecke eine Reinigungskraft verstrahlte, wenn man die Energie annahm. Der rotborstige Straßenkehrer taugte dann auch genau für die ihm zugedachte Aufgabe, um dann währenddessen sich seines Stieles zu entledigen.  Das hat aber Karma-Jünger nicht gestört und sein Werk vollenden lassen. Die Augen der beaufsichtigen Mütter dankten die Tat, die aus reinem Herzen geschah.

Wikipedia schreibt zu Karma:

Karma (n., Sanskrit: Stamm: कर्मन् karman, Nominativ: कर्म karma, Pali: kamma „Wirken, Tat“) bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.

In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungs-Prinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im HinduismusBuddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff Karma die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmäßigkeit und nicht wegen einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott: Es geht nicht um „Göttliche Gnade“ oder „Strafe“. Nicht nur „schlechtes“ Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermaßen das „Gute“. Letztes Ziel ist es, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.

Bildrechte Institut für Lebenskunde, Februar 2019, Schanze Haus 73

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter