aa -Tagesimpulse christlicher Glaube d Zukunft gestalten

Kirchgang Weihnachten

In der FAZ ist folgender Artikel veröffentlicht worden, Autorenrechte ebendort. Schon erschreckend, wie wenig Menschen in die Kirche gehen werden. Das zeigt, dass wir im Deutschen Staat eindeutig in die Richtung einer endgültigen Säkularisation schreiten. 28 % sind deutlichst weniger aller nominell noch Kirchensteuern zahlen, aber irgendwann wird die Schere zwischen Kirchensteuernzahlern und Gottesdienstnutzern sich schließen. Ich werde vermutlich zumindest an einem der Weihnachtsfeiertage in meine Dorfkirche gehen, weil ich Weihachten bedingungsnotwendig mit Kirche verbinde, als Christ.

Die Amtskirche sollte man dringenst an ihr KPI  arbeiten key performance indicator. Wenn Gottesdienst ein wesentlicher Performance Ausweis von Kirchenleistung sei, dann ist die Amtskirche extrem schlecht aufgestellt. So weit ich weiß ist die Gottesdienstnutzung in Norddeutschland bei den evangelischen Kirchen bei deutlich unter 10 % aller Kirchensteuerzahler.  Ein deutlichster Hinweis das Format zu überdenken, moderner zu gestalten, weil die moderne Gesellschaft das „Produkt“ so offensichtlich kaum noch annimmt.

(Natürlich arbeitet die Kirche auch im Hintergrund sehr positiv gewinnbringend für die Gesellschaft in der Kindererziehung, Altenseelsorge und Sozialfürsorge).

Die Wirkmächtigkeit von Kirchen scheint deutlich nachzulassen. Welche Bedeutungskraft hat die christliche Kirche noch in Deutschland? 

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die FAZ schreibt:

28 Prozent der Kohorte sagten, dass sie in ein  christliches Gotteshaus gehen wollten. Eine große Mehrheit von 61 Prozent will dies demnach nicht. Elf Prozent machten keine Angabe oder sagten „Weiß nicht“.

Nach Altersgruppen geordnet gehen laut Umfrage am ehesten die jüngeren und die älteren Erwachsenen in die Kirche. Bei den 18- bis 24-Jährigen planen 28 Prozent den Kirchgang, bei den Menschen über 55 sind es sogar 30 Prozent. In den Altersgruppen 25 bis 34 Jahre sind es 23 Prozent, bei den 35- bis 44-Jährigen und den 45- bis 54-Jährigen sind es jeweils 27 Prozent.

Nach Religionszugehörigkeit geordnet gaben jeweils 40 Prozent der Römisch-Katholischen und Evangelischen an, über Weihnachten einen Kirchenbesuch zu planen. In der Gruppe der Menschen mit anderem Glauben („Sonstiges“) wollen immerhin 27 Prozent in eine Kirche gehen. Bei den Menschen ohne Glauben sind es angeblich auch noch 10 Prozent.

Gefragt danach, wie oft sie 2015 ungefähr in der Kirche gewesen seien, sagten in der Umfrage 62 Prozent „Gar nicht“. Nur zwei Prozent antworteten „Mindestens einmal die Woche“. Der Rest verteilte sich auf die Antworten „Einmal“, „Einmal im Monat bis einmal die Woche“ oder „Mehrmals, aber seltener als einmal im Monat“ sowie „Weiß nicht“.

Bildrechte pixbay CC jeffjacobs1990

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter