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Klimawandel analytisch

Klimawandel
Written by Giovanni

Wie ist der Klimawandel über die Jahrtausende zu bewerten?

Ein Verwaltungsgericht hat in Stuttgart am 28.07.17 entschieden, dass ein Fahrverbot für Diesel Autos angemessen ist und nicht gegen das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die allgemeine Handlungsfreiheit verstoßen würde, link. Wenn man sich die SMOG-Situation in Stuttgart vor Augen hält, dann kann man solche Urteile verstehen. Wenn man sich die riesigen Autos, SUVs vorstellt, die hochbeinig, Benzinfressend, meistens Diesel, massiv sich ins Lebensbild der westlichen Welt schieben, dann kann man so ein Urteil auch verstehen.

Eine der führenden intellektuellen Zeitungen aus Deutschland, der Tagesspiegel aus Berlin, hat zur Klimadebatte einen Wissenschaftler befragt, der ausführt, dass die Klimaerwärmung der Grund für unseren Wohlstand ist. Link zum Tagesspiegel. Es wird ausgeführt, dass wir die letzten 12.000 Jahre eine halbwegs durchgehende Klimatisierung auf unserem Planeten haben. Das hat massiv dazu beigetragen, dass wir als Menschenrasse uns entwickeln konnten. Die hier gemachten Ausführungen beruhen unter anderem auf wissenschaftlichen Untersuchungen von verewigter Klimageschichte, Eiskernbohrungen, die die Zeit bis zu 800.000 Jahre zurückverfolgen lassen.

Welche Klimawandlung hat die Entwicklung der Menschheit massiv behindert?

Wie der Autor OTTO WÖHRBACH ausführt, haben die kleinen Eiszeiten im Mittelalter, 13. Jahrhundert zu massiven Verwerfungen der Menschheit geführt. Alle wissen, dass das Mittelalter als ein dunkles Zeitalter gewertet werden muss.  Die Geistesgeschichte ist fast stillgestanden, in der Philosophie gab es kaum Entwicklungen, außer die „ernst zunehmende“ Scholasik 1). Wöhrbach schreibt, dass durch die schlechten landwirtschaftlichen Ergebnisse, gezeitigt durch die kleine Eiszeit, zu Judenverfolgungen und Hexenprozesse gekommen ist, denn es gilt der alte Menschheitsgrundsatz: einer muss Schuld sein. Auch die nächste Dunkelzeit, den 30 jährigen Krieg, wird auf kalte Jahresperioden zurückgeführt.Zitat Tagesspiegel:

„Diese Klimawechsel folgten einem regelmäßigen Rhythmus. Rund 80 000 Jahre lang war es jeweils sehr kalt gewesen, danach 20 000 Jahre lang deutlich wärmer, danach wieder 80 000 Jahre lang kalt – und so weiter. … Sie folgten regelmäßigen Änderungen der Form der Bahn der Erde um die Sonne und der Lage der Erdachse. Und dadurch pendelte das Klima während der vergangenen Jahrhunderttausende regelmäßig hin und her zwischen langen Kaltzeiten und kürzeren Warmzeiten. Die bisher letzte dieser Warmzeiten begann vor 12 000 Jahren. Die Erwärmung um durchschnittlich sechs bis acht Grad bedeutete aber keinesfalls, wie vielfach behauptet, „das Ende der Eiszeit“. Denn die Polarregionen blieben weiterhin stets von Eis und Schnee bedeckt. Wir leben also nach wie vor in einer Eiszeit, wenn auch seit 12 000 Jahren in einer ihrer milden Phasen.“

Im July 2017 regten sich die unwissenden und unwisschaftlichen Medien auf über das Abbrechen des riesigen Schelfeises. Da sollte man sich doch diesen Satz auf der Zunge zergehen lassen. „Mindestens 80 Prozent der gesamten Erdgeschichte lang waren selbst die beiden Pole frei von Eis und Schnee. Und zwar von Anfang an“. Wir lernen, dass die Lebensverhältnisse unserer JETZT-Welt nicht die einzige Konstante des bestmöglichen Lebens sind, sondern man muss Veränderungen einordnen in die Schwankungsbreiten, die wissenschaftlich nachgewiesen unsere Erde dominiert haben. Einordnen heißt, nichts überbewerten und rational die Zahlen in ihrer Aussagekraft würdigen. Der interessanteste Gedankengang belegt, wie wichtig das Kohlendioxid für unseren Wärmehaushalt ist.

Warum gibt es auf der Erde überhaut eine akzeptable Wärme-Atmosphäre?

Der Physiker und Mathematiker Wöhrmann schreibt: Die Sonne hätte aufgrund der relativen Entfernung zur Erde nur die Kraft, um unsere Welt auf – 20 Grad aufzuwärmen. Wenn wir in die Natur schauen, dann wissen wir, dass die Natur zu über 95% darauf aufbaut, dass das Wasser, H2O, die Möglichkeiten der Zellorganellen schafft, Leben zu kristallisieren, Leben zu gebären und Leben zu ermöglichen. Bei -20 Grad leben maximal ein paar Mikroorganismen, die kein Wasser brauchen. Das Geheimnis des warmen Planeten Erde liegt in einem Wärmemantel, Atmosphäre, der entstanden ist durch die lieben Vulkane, die mit ihrem Ausstoß von Co2, Kohlendioxid, denn genau dieses so verteufelte Gas -Treibhausgas, von den grünen und sonstigen linkskräften, ist verantwortlich dafür, dass wir überhaupt auf der Erde als Menschen leben können und dürfen. Die Kohlendioxyd Moleküle bilden in der Atmosphäre einen Wärmeschutzmantel, bzw. der angeblich böse Treibhauseffekt ist die causa dafür, dass überhaupt Leben auf der Erde möglich ist,  weil, siehe oben, die Sonne viel zu schwach wäre, um auf der Erde ein lebenswertes Klima über 0 Grad Celsius zu schaffen.

Wie kam es zu den Eiszeiten?

Zitat Tagesspiegel: „Eine Eiszeit wird dadurch eingeleitet, dass der Atmosphäre mehr Kohlendioxid entzogen wird, als die Vulkane wieder nachliefern können.“. Argumentum e contrario:  Wenn wir gerne als Menschen überleben möchten, dann sollten wir die Treibhausgase hübsch fördern und sehen, dass wenn die Vulkane nicht genug Treibhausgase in die Atomsphäre ausgasen, wir selbst weiter Treibhausgase produzieren müssen, um nicht in eine neue Eiszeit zu fallen.

learning für unser Umweltverhalten – Treibhausgase sind gut für das Klima

Zusammenfassend kann man sagen:  Die Hybris der Linkspolitiker und Umweltfetischisten, dass wir Menschen mit unserem Gasausstoß massiv zu einem Klimawandel beigetragen haben, ist deutlichst übertrieben. Die Kennzeichnung des Treibhauseffektes durch die Links-Imperialisten und Umweltfanatiker ist wissenschaftlich völlig falsch als negatives Handeln des Menschen. Die Treibhausgase Kohlendioxid sind der Grund für das Sein des Menschen. Treibhausgase sind gut für das Klima der Menschheit! Aber gleichzeitig müssen wir auch feststellen, dass wir Menschlein den Eintrag an Kohlendioxyd in 200 Jahren industrieller Revolution massivst gesteigert haben:   „Jahrmilliardenlang hatte der langsame Kreislauf des Kohlendioxids das Klima der Erde geregelt. Die Verwitterung von Gestein sowie abgestorbene Pflanzen und Tiere verfrachteten unablässig Kohlendioxid aus der Luft in die Erdkruste. Und Vulkane pusteten es wieder zurück in die Atmosphäre. Link zum Bericht, Teil 2. „steigen aus unserer Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas mehr als 30 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre. Das ist mindestens hundert Mal mehr, als die Vulkane selbst in ihren besten Zeiten schafften. Da Kohlendioxid aber ein farb- und geruchsloses Gas ist, können wir nicht direkt wahrnehmen, wie sich die Erdatmosphäre dadurch bereits verändert hat.“

Der Autor Wöhrmann   zeigt auf, dass wir mit der Förderung des gebundenen Kohlenstoffs, Erdöl, Erdgas das Gleichgewichtssystem außer Kraft setzen, siehe unten. Vor 200 Millionen Jahren sind fast alle Wirbel-Lebewesen ausgestorben, weil es eine massive Warmzeit gab. Die Tiere sind wg Hitzestress gestorben und konnten sich nicht adaptieren an die Außenumstände.

Balance-System der Kohlendioxidlevel im Weltenzeitlauf

Spannender Weise gibt es ein sich gegenseitig bedingendes System zwischen Verwitterung von Gesteinen, die Co2 aus der Atmosphäre entziehen und dem Anstieg der Wärmestrahlung der Erde. Es entsteht eine magische Selbstregulierung des Systems, ohne dass es einen eingreifenden Regulator bedarf. Die Wissenschaft hat dafür auch einen hübschen altgriechischen Begriff: die Homöostase.2) In der Medizin alleine zeigt sich wie wichtig das perfekte Gleichgewichtig ist, 3). Der Weltenlenker schaut in der Regel darauf, dass die Systeme sich selbst im Gleichgewicht halten. Ich nenne das die systemische Perseveranz (Ausdauer, Beharrlichkeit). Die Natur hat hochdifferenzierte Regelmechanismen, die wir wissenschaftlich nur in Teilen durchschauen. Der Tagespiegel schreibt zur Selbstregualtion in Bezug auf das Klima: „Weil Regenwasser immer etwas Kohlendioxid aus der Luft aufgenommen hat, weicht es buchstäblich Steine auf. Das Silikat-Gestein bildet Kalkstein. Das Kalksediment speichert Kohlenstoff, der aus der Atmosphäre entnommen wird.

Wenn es warm ist, verwittern die Gesteine schneller und der Atmosphäre wird viel Kohlendioxid entzogen. Dadurch nimmt der Treibhauseffekt ab. Es wird kälter, die Verwitterung geht zurück und damit ihr Kohlendioxidentzug. Die Vulkane gewinnen wieder die Oberhand und füllen die Atmosphäre mit Kohlendioxid. Es wird wärmer, und so weiter.“

Wann ist die systemische Perseveranz überfordert?

Natürlich gibt es Eingriffe des homo sapiens, die die Mutter Natur nicht kommentarlos selbst wegregeln kann aufgrund ihrer Kräfte der systemischen Perseveranz.  Dazu zählt z.B. ein globaler Atomkrieg. Auch sollen o.g. Ausführungen nicht dazu führen, dass man alle Umweltmaßnahmen eindampft, weil die Nachhaltigkeit mit der wir durch den Co2 Ausstoss die Umwelt beeinträchtigen können deutlich überbewertet wird.  Wenn wir 2040 nur noch mit Elektroautos rumfahren, freuen sich die Städte, weil in deren Luft keine Abgase sich verdichten und den Stadtbewohnern die Luft verderben. Es fragt sich aber zurecht, wo denn die Energie der Elektroautos herkommt… Wenn sie aus Kohlekraftwerken gewonnen wird, so ist der Eintrag von Umweltveränderungs-Giften genauso hoch, linke Tasche- rechte Tasche. Richtig genial finde ich die Wasserstoff-Verbrennungs-Motoren, wie in Hamburg schon seit ein paar Jahren als Busse durch den Verkehr trudeln. Der einzige Eintrag in die Atomsphäre ist Wasserdampf, H20., link.

Dramatischer Anstieg des Kohlendioxyd-Anteils in der Atmosphäre des 21. Jahrhunderts

Zitat Wöhrmann: In den vergangenen 800.000 Jahren gab es niemals mehr als 280 Kohlendioxidmoleküle, abgekürzt 280 ppm Co2 in der Atomosphäre. Der aktuell gemessene Wert: Über 400 ppm, Tendenz weiter steigend. Die Atmosphäre von heute ist nicht mehr die Atmosphäre der vergangenen 800.000 Eiszeitjahre.   Insofern ist es jut, wenn der Weltklimagipfel dafür sorgt, dass die Schadstoffeinträge, gleichwelcher Art sich minimieren und zwar drastisch. Der US-König Trump behauptet es gäbe eine Klima-Lüge. Dabei lügt er sich selbst in die Tasche, weil er dem Grundsatz aller Politiker folgt, der heißt, ich verkünde die Meinung derjenigen, die mir am meisten Geld und Wählerstimmen bringen. Zumindest vertritt Trump die Industriekonzerne und hat demzufolge die Kündigung und Ausstieg aus dem Weltklima-Abkommen verkündet, was gesamt global klimatechnisch der absolut falsche Weg ist.

 

Einen Artikel über das Insektensterben in Deutschland kannst du hier lesen, Auch hier kann man sehen, dass mit der brutalen Chemiekeule die Insekten ausgerottet werden und die systemische Perservanz überfordert ist.

Hier ein wirklich spannender Artikel aus der WELT, über die Nachhaltigkeit der Energiewirtschaft im Lichte des EEG  Erneuerbare Energie Gesetz, link. Den unsrigen Kommentar zur Validität der Stromlieferungen durch erneuerbare Energien kannst du hier lesen.

Märchenstunde der Umweltaktivisten zum Treibhausgas

Offensichtlich kann  so formulieren. Der Treibhaus-Gas-Effekt ist mitnichten ein Gift für unsere Lebenswelt, sondern die notwendige Bedingung, ohne die wir nicht leben könnten.

Klimawandel Treibhausgase

 

Bildrechte Pixabay CC Gellinger

 

1)Scholastik (von altgriech. σχολαστικός scholastikós „müßig“, „seine Muße den Wissenschaften widmend“ (hauptwörtlich gebraucht auch „Student“, „Stubengelehrter“, „Pedant“); latinisiert scholasticus „schulisch“, „zum Studium gehörig“) ist die Denkweise und Methode der Beweisführung, die in der lateinischsprachigen Gelehrtenwelt des Mittelalters entwickelt wurde.) 

2) Homöostase (griechisch ὁμοιοστάσις omoiostásis „Gleichstand“) bezeichnet die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes eines offenen dynamischen Systems durch einen internen regelnden Prozess. Sie ist damit ein Spezialfall der Selbstregulation von Systemen. Der Begriff wird in zahlreichen Disziplinen wie zum Beispiel in der PhysikBiologieÖkologie, in den Wirtschaftswissenschaften, der Soziologie, der Psychologie oder in der Rechtswissenschaft angewendet. Ein System in Homöostase ist ein Homöostat.

3) Medizinische Fachseite , link.

Störungen der Homöostase des Wassers und Natrium
1. normales Volumen – normale Osmolalität: Homöostase
2. zu viel Wasser – normale Osmolatität: Isoosmolale Hyperhydratation
3. zu viel Wasser -zu viel Natrium: hyperosmolale Hyperhydratation
4. zu viel Wasser – zu wenig Natrium: hypoosmolale Hyperhydratation
5. zu wenig Wasser – normale Osmolalität: isoosmolale Dehydratation
6. zu wenig Wasser – zu viel Natrium: hyperosmolale Dehydratation
7. zu wenig Wasser – zu wenig Natrium: hypoosmolale Dehydratation
8. zu viel Natrium – normales Volumen: hyperosmolale Normovolämie
9. zu wenig Natrium – normales Volumen: hypoosmolale Normovolämie

Bildrechte pixabay CC PIRO4D

Lesenswert auch das Heft von Spektrum: Die Zukunft der Menschheit, link.

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter