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kostenloser Nahverkehr

kostenloser Nahverkehr
Written by Giovanni

Wie wir der Süddeutschen Zeitung entnehmen konnten  findet die Bundesregierung es super wenn der Nahverkehr kostenlos angeboten werden könnte und bittet die EU um ein GO, placet.

Hier der Quell-Artikel, link.

Finde ich eine total geile Idee für eine

nachhaltige Lebensführung einen kostenlosen Nahverkehr in den Städten

einzuführen !

Warum macht die Bundesregierung so einen lt DEUTSCHEN Städtetag abenteuerlichen Vorschlag?   Das hat ein wenig mit den von der EU formulierten Reinheitsbedingungen zu tun  in Bezug auf die Stickoxyde und die Dieselschwebstoffe.  Da wir Deutschen auf gar keinen Fall Fahrverbote für Diesel in Deutschen Großstädten haben will, rudert man in der EU halt ein neues Grünes U-Boot in Schußposition, dass die drohende Klage wegen der Abgasverpestung in Deutschen Großstädten abwehren soll.    Ich hoffe die Bundesregierung hat mal durchgerechnet, was das für die 20 größten Hauptstädte kostet und ein klares Konzept, wie das finanzierbar sein soll.  Vielleicht aus Bundes-Haushaltsmitteln? – die schwimmen ja im Steuergeld, oder sollen es doch die Kommunen schultern, bei denen nicht immer Geld im Überfluß vorhanden ist.

Eigentlich ist die Motivationsgrundlage egal, denn wenn der Autoverkehr in der Stauhauptstadt Hamburg, Berlin und Stuttgart durch die kostenlosen Nutzungsmöglichkeiten des ÖPNV  Öffentlicher Personen Nahverkehr deutlichst reduziert werden kann, ist a die EU glücklich  b die Anwohner der Straßen in Hamburg und c diejenigen Autofahrer, die leider beruflich durch Hamburg müssen, Rettungskräfte, Polizei, Lieferanten für die Lebensmittelhändler.

Wie das Hamburger Abendblatt am 15.2.2018 schrieb, würde der kostenlose Nahverkehr in Hamburg jedes Jahr eine komplette Elbphilharmonie kosten.  Ich wäre dafür das Geld gerne zu investieren. Eine Elbphilharmonie kostet 850 Mio €.  10 Elbphilharmonien kosten 8,5 Mrd Euro.  Leider nimmt Hamburg nur 10 Mrd pro Jahr ein. Insofern bliebe nur eine Finanzierung über den Bundeshaushalt, der gar nicht weiss, wohin mit den überschüssigen Steuermillarden.

Dass der kostenlose Nahrverkehr jetzt in minikleinen Provinz-Städtchen, wie Tübingen ausprobiert werden soll, ist eine absolute Lachnummern.

Eine schöne, differenzierte Pro und Contra Darstellung bzgl der kostenlosen Personen-Nah-Verkehrs, kannst du in der ZEIT online lesen. Hier klicken

Wir zitieren aus der ZEIT Elbvertiefung vom 19.02.2017

In Tallinn dürfenBürger kostenlos ÖPNV fahren. Aus der Innenstadt sind die meisten Staus verschwunden, und laut Stadtverwaltung werden die fehlenden Einnahmen für Fahrkarten durch die Steuern der neu gemeldeten Einwohner nicht nur kompensiert; es bleibe sogar Geld übrig.

In Melbourne ist das Fahren mit der Straßenbahn gratis. Die Stadt sagt, so spare man Geld: Es führen Zehntausende Autos weniger durchs Zentrum, die Straßen müssten weniger oft repariert werden, die Luft sei deutlich besser, man benötige keine Fahrkartenautomaten, Fahrkartenkontrolleure und Verfahren gegen Schwarzfahrer, und es kämen mehr Touristen.

Hamburg ist doch seit 20 Jahren ganz auf Touristenfang ausgerichtet, dann sollten die dieselfreien Busse doch diesen Gedanken aufnhemen und den ÖPNV kostenlos machen.

In der Juristerei gibt es neben den polarisierten Meinungen auch immer die vermittlende Meinung, die oftmals auch die Herrschende ist.  Warum nicht das die Nahverkehrsnetz mit massiven Subventionen unterstützten.  Eine Fahrt für einen Euro – det wäre doch mal eine Ansage.  Dann kostet das auch nur eine halbe Elbphilhamronie und wennn man dann noch einen neuen Tarifvertrag für die HVVler verhandelte, dann würde es noch günstiger.. Wie ich gerade der ZEIT Umfrage entnehme, finden die die eineuro-Lösung auch gut, link.

Bildrechte pixabay CC LoboStudioHamburg

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter