aa -Tagesimpulse Anthroposophie Grundkonstanten

Kreis

kreis
Written by Giovanni

Meditation über die Kreis-Form

„Die perfekte Form ist der Kreis“  sagen die Mathematiker und die antiken Philosophen – Pythagoras.

Die Mathematiker haben sich Jahrhunderte lang die Zähne ausgebissen, um die Kreise berechnen zu können. Die Zahl Pi war im Frühjahr 2018 bei google es wert einen PI Tag auszuloben. Pi ist nicht nur hochkomplex, sondern auch nur eine mathematische Annäherung. 1)

Das Pi-Symbol π steht für den sechzehnten Buchstaben des griechischen Alphabets. Es gibt sogar eine PI Jünger Website, hier klicken, die als URL namen die PI-Zahl selbst genommen hat.

Kreis

Der Kreis birgt Energie der im Energie-Kreis eingeschlossenen

Die Form des Kreise ist in der Natur oft benutzt. Blaue Augen sind rund, gelbe Katzi-Augen im außen auch rund. Wir sitzen gerne im Kreis. In der Trauerbegleiterausbildung haben wir einen Energie-Kreis gebildet und geschlossen, um die negativen, intrauterinen Strömungen in der leicht desolaten Gruppendynamik zu bändigen und uns zur Harmonie wieder zusammenzuschließen und damit eine ganzheitliche Einheit zu bilden. Auch beim spirituellen Tanzen hat der abschließende Kreis in seiner gemeinsamen Energiebildung eine besondere Wirkkraft. (link)

Eigentlich lassen sich alle Organe des Menschen als kreisförmig beschreiben, das Gesicht ist eine ovale Kreisform,  wie auch die Chackren kreisförmig dargestellt werden und übersetzt auch Kreis, Rad heißen. Der Kreisverkehr wird in Deutschland mit zunehmender Inbrunst eingesetzt und ersetzt die stoisichen, quadratischen Ampelanlagen. Das Regelungsgefüge des Kreises impliziert Harmonie, weil der Kreis keine Ecken hat. Das haben wohl auch die Verkehrspsychologen gemerkt und es bedarf gar keiner ferngesteuerten Lichtenergie mehr, weil das System sich perfekt selbst steuert und das Regelungsziel, Kreuzungsstraßen zu verbinden ohne Unfälle, gut erfüllt wird.

Die Kreisidee in der Auslegungslehre

Die Auslegungsmethode der Hermeneutik funktioniert auch über das kreisende Bewegen der Gedanken um den Kern der Sache zu finden – das Einkreisen. Seltsamer Weise haben wir ganz wenig Baukörper, sprich Häuser oder Kirchen in Kreisform. Vielleicht gibt es dafür bautechnische Gründe, weil Mauern in Eck-Quadartform einfacher zu errichten sind.

Der Kreis in der Gedankenwelt der Anthroposophen

Die Anthroposophen sind massive Kreisjünger und Ecken-Vermeider und versuchen in Ihren Bauten überall Rundungen einzubauen.

Der Kreis formuliert Einheit im Sein und der Form.

Der Kreis ist  eine sinnstiftende Einheit des Inneren in Abgrenzung zum gefährlichen, lebensfeindlichen Anderen-Außen.

Zum Beispiel der „Kreisauer Kreis“ – einer Widerstandsgruppe im Dritten Reich. Innerhalb der Parteien bilden sich auch ideengeschichtliche Kreise, um gesteuerte Anliegen innerhalb der eigenen Partei voranzubringen.

Das tibetische Kreisform Mandala

Die website Thoth Andan schreibt: Das Kalachakra Mandala wird meist in Form eines kurzlebigen Sand-Mandalas erstellt, welches die Tibeter als ein heiliges Objekt verehren. Sie glauben, dass es auf den Menschen eine heilende Wirkung ausübt. Allein der bloße Anblick genügt, um bei jedem fühlenden Wesen einen Entwicklungsimpuls in Richtung Erleuchtungauszulösen. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass dieses kraftvolle Mandala auch in langlebigerer, gemalter Form erschaffen und genutzt wird. Es existieren sogar dreidimensionale Versionen. Der Aufbau folgt dabei immer einer genau definierten Struktur und Symbolik. In seiner Gesamtheit zeigt das Kalachakra Mandala den Kosmos in Form eines Palastes mit kosmischem Flammenkreis, Schutzringen, Lotusblättern, verschiedenen Vorhöfen, Belehrungskammern, bewachten Toren, mehreren Innenhöfen und schließlich dem zentralen Heiligtum.

mandala-kreis

Bildrechte pixabay CC jackmac34

Lebensberatung für Deine Lebensführung

Also versuchen wir uns kreisförmig im Leben zu verorten, weil die innewohnende Harmonie der Form zu einer inneren, mathematischen und metaphysischen Glücks-Schönheit führt. Die Sonne erscheint uns auch als Kreis und ihre Strahlen erfüllen uns mit Wärme, Licht und Harmonie. Wir sprechen auch gern vom Kreislauf des Lebens.

Eheringe sind kreisförmig

Selbstverständlich sind alle Ringe für unsere Hände der Menschen kreisförmig, als auch Eheringe.  Die schönsten ineinander verwobenen Ringe kenne ich von Ligia von meiner münsteraner Studienzeiten. Die Kreisringe kommen aus Frankreich, Paris von Cartier

Ringe Paris

Bildrechte Cartier,Paris

 

Wiki schreibt über den Kreis in der Kunstgeschichte

Wiki schreibt über Bildgestaltung: „Die Form eines Bildelementes in einem Bild ergibt sich durch den (realen) Umriss des Elementes und durch die gedachte dreidimensionale Form, die sich aus den Licht-Schatten-Verhältnissen ergibt. Ebenso wie Farben werden Formen unbewusst mit bestimmten abstrakten Eigenschaften assoziiert. Diese ergeben sich aus unseren Seherfahrungen. Beispielhaft seien hier die häufigen Assoziationen der Grundform des Kreises mit „weiblich“, „weich“ und „emotional“ und denen mit der Form des Quadrates als „männlich“, „bestimmt“ „hart“ und „rational“ genannt.“

Das Kreisende ist eine physikalische Naturkonstante

Das ganze Planeten- und Sonnensystem beruht auf den Kreisbahnen. Der Mond umläuft die Erde in einer Kreisbahn, wie wir mit der Erde, einer Kugel, rsp. Kreis, die Sonne umkreisen. Der Kreis ist eben eine recht perfekte Form.

Die kleine Schwester des Kreises

Eine Unterform des Kreises ist die Ellipse, sozusagen die kleine Schwester des Kreises.

Wiki schreibt:  Ellipsen sind in der Geometrie spezielle geschlossene ovale Kurven. Sie zählen neben den Parabeln und den Hyperbeln zu den Kegelschnitten. Eine anschauliche Definition ist die Definition der Ellipse als Punktmenge.In der Natur treten Ellipsen in Form von ungestörten keplerschen Planetenbahnen um die Sonne auf. Auch beim Zeichnen von Schrägbildern werden häufig Ellipsen benötigt, da ein Kreis durch eine Parallelprojektion im Allgemeinen auf eine Ellipse abgebildet wird (s. Ellipse (Darstellende Geometrie)).Die Ellipse (von griechisch ἔλλειψις élleipsis ‚Mangel‘) wurde von Apollonios von Perge (etwa 262–190 v. Chr.)[1] eingeführt und benannt, die Bezeichnung bezieht sich auf die Exzentrizität {\displaystyle \varepsilon <1}\varepsilon <1.

Kreisförmig

Viele  Ausformungen des Lebens sind Kreisförmig.


 

1) Die Zahl Pi 3. 1415926535 8979323846 2643383279 5028841971 6939937510 5820974944 5923078164 0628620899 8628034825 3421170679 8214808651 3282306647 0938446095 5058223172 5359408128 4811174502 8410270193 8521105559 6446229489 5493038196 4428810975 6659334461 2847564823 3786783165 2712019091 4564856692 3460348610 4543266482 1339360726 0249141273 7245870066 0631558817 4881520920 9628292540 9171536436 7892590360 0113305305 4882046652 1384146951 9415116094 3305727036 5759591953 0921861173 8193261179 3105118548 0744623799 6274956735 1885752724 8912279381 8301194912

Bildrechte pixabay CC Petelinforh; Skitterphoto; jeonsango

Erstveröffentlichung: 05.05.2015

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter