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Kunsthalle Hamburg

Kunsthalle Hamburg

Eröffnungs-Zaubereien

Die Kunsthalle Hamburg ist nach fast 2 Jahren Umbauzeit neu eröffnet worden. Am ersten Tag der Neueröffnung sollen über 10.000 Gäste in den neu gestaltete Tempel der Hamburger Kunst eingeströmt sein. Theaterschauspieler des angrenzenden Schauspielhauses lasen lange Texte und schafften eine eigenartige, neue Atmosphäre, die sich nicht wirklich auf die Kunst der Bilder konzentrierte. Heute gibt es noch den 2.Teil des Eröffnungsfestes und den ganzen Mai soll der Eintritt frei sein. Das wird als DAS Megaereignis gefeiert, dabei kenne ich eine REihe von Städten, die einmal im Monat ihre Tore öffenen, weil es darum geht das Volk mit Kunst zu versorgen, auch das einkommenschwache Volk, bzw. die bildungsfernen.

Neue Sammlungskonzeption der Kunsthalle Hamburg

Nach einem sehr kurzen Blick muss man Hochachtung zollen, denn im gesamten Altbau sind nicht nur die Wände bunt gestrichen worden, sondern die gesammte Sammlung von Gemälden ist neu gestaltet worden. Kein Stein blieb auf dem anderen, so haben die festangstellten Kunsthistoriker offensichtlich die Zeit genutzt, um konzeptionell stark die Neuhängung zu durchdenken.

update 2019 neuer Direktor

Die Kunsthalle Hamburg wird ab August 2019 von einen neuen Direktor regiert, hier weiterlesen.

Die Kunsthalle Hamburg besteht aus zwei großen Teilbauten

a) Gründungsbau und Erweiterungsbau

1869 wurde der Gründungsbau der Kunsthalle (Architekten: Hermann von der Hude und Georg Theodor Schirrmacher eröffnet,

1919 folgte der „Neubau“ von Albert Erbe, der sich zum Hauptbahnhof erstreckend, eine umfängliches Raumangebot schafft. Den Kunsthistorikern war der bestehende Raum immer zu klein, weil die platzfressenden Ausstellungen der Moderne dort nicht genug Platz finden konnten. So hat man den phantasielosen Architekten Ungers beauftragt, die Galerie der Gegenwart zu bauen. Ungers hat sich einem extrem schematischen Quadratkonzpet verschrieben. Insbesondere die Höhe der Treppenstufen in der Galerie der Gegenwart ist überhaupt nicht dem menschlichen Schrittmass angemessen. Ein gigantischer Planungsfehler. Wozu man den gigantischen Lichthof braucht, bleibt auch offen. So viel umbauter Raum, der ungenutzt in die Welt wallt.

Kunsthalle Hamburg Altbau

Ursprung Kunsthalle Hamburg, 1870

Kunsthalle Hamburg mit Hauptbahnhof

b) Galerie der Gegenwart

Das Baunetz schreibt 1997: 1993 wurde der Grundstein für den dritten Erweiterungsbau gelegt, seit Sommer 1996 ist nun der quadratische Bau von Oswald Mathias Ungers bezugsfertig, der als weißer, 30 Meter hoher Kubus auf einer abgeschnittenen Pyramide aus rotem Granit thront. Gezeigt wird Kunst nach 1960, größtenteils aus Privatsammlungen. Englische und amerikanische Pop Art, Konzeptkunst und Minimal Art haben im Ausstellungsbereich rund um die dreigeschossige Lichthalle ebenso Raum und Licht – teils natürlich, teils künstlich …

Kunsthalle Hamburg (2)

Neuer Direktor der Kunsthalle Hamburg

Aus U.K. kommend Herr  Dr.  Vogtherr, der sich im harten Hamburger Wind beweisen muss. Geboren in Uelzen….

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter