Übergänge

megapeinliche Bestatter

Ist schon unhübsch, wenn man einen herzensgeliebten Menschen bestatten möchte, und der Organisator, Planer und verantwortliche Bestatter

  • Null Geschmack hat
  • Null Beratungskompetenz
  • schlecht ausgebildetes Personal
  • kein Gefühl für Rituale bei der Pastorin vorhanden sind.

Klar, ich bin diesbezüglich Experte und weiß was geht und was nicht, aber das man so luschig arbeiten kann, ist mir in 12 Jahren als Beobachter von Performance und manchmal als Mitgestalter noch nie untergekommen.  Dass die Musik nicht ordentlich abgespielt wird, ist schon peinlich genug, aber beim Raustragen der Urne fast den Deckel zu verlieren, weil der nicht ordnungsgemäß verschlossen wurde, ist einfach unerträglich.

Lernerfahrung war, nicht in Hamburg.

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Insbesondere so scheint mir sind low-performance Anbieter, sehr verbreitet in der Branche.  Bestatter zu sein bedarf es wenig, man braucht nur einen Gewerbeschein. Es gibt eine dreijährige Ausbildung, aber die ist nur nice-to-have, sprich nicht notwendig.  Bestatter mit Geschmack und Empathie für die prozessuale Gestaltung aus der Garde der Tote-Fliegen im Schaufenster  gibt es noch zu Haufe.  Performance Definition, Haltung und Sendungsbewußtsein, Mission-Statement gehört eigentlich für jedes Unternehmen zu den Grundbausteinen eines erfolgreichen Unternehmens-Hauses. Scheint für Bestatter aber oftmals völlig unbekannt zu sein.

neue BestatterInnen braucht das Land

Bei jungen NeugründerINNEN von Bestattern wird das nicht so sein.  Warum die nicht mal ausprobieren?  Eine sehr nette habe ich neulich in Hamburg kennengelernt, hier klicken.  Was ich beeindruckend fand, war Jana Schaarschschmidts Haltung zur Menschen und dem Umgang mit der postmortalen Würde des Menschen, die oftmals verloren gehen könnte, wenn man keine Sorgfalt und Sorge auf die eigene Werthaltung legt.

Bestatten neu denken, Berlin

In Berlin macht einen sehr kompetenten Eindruck Eric Wrede, der auch schon Bücher über sein empathisches Tun geschrieben hat, hier klicken.  Als in einem traditionellen Bestattungshaus sozialisierten Marketingspezialisten war das Buch „the end“ von Eric Wrede sehr lesenswert, link.

Bestatter

Bidlrechte pixbay cc  TimHill, Institut für Lebensberatung Hamburg, November 2020

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter