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nachhaltige Handyproduktion

nachhaltige Handyproduktion
Written by Giovanni

Wissenschaftlern der University of Plymouth haben ein Handy in seine atomaren Bestandteile zerlegt und eine Menge Rohstoffe gefunden, die durch blutige Kriege in den Abbaugebieten gewonnen werden und vice versa auch die Kosten der Kriege finanzieren. Hier klicken zu dem aufschlussreichen Artikel in Spektrum, link. Wenn soviel Gestein abgebaut werden muss, um die Materialien für ein Handy zu gewinnen, dann liegt es nahe, dass man Alt-Handys einer Wiederverwertung zuführt, schreibt der Autor. Hoffentlich ! Das führt dann dazu, dass in den Bergbau-Regionen weniger Bedarf von den Handy-Produzenten entsteht, was für die Nachhaltigkeit an-sich gut ist und für die „blutigen“-Abbaukämpfe weniger Treibstoff zeitigt. Warum die Handy-Produzenten nicht jetzt schon die Potentiale der Wiederverwendung nutzten, weil es schlichtweg nachhaltig ist, kann nicht in der Unwissenheit liegen, sondern in den chemisch- physikalisch aufwändigen Prozessen, die notwendig sind, um die Elemente zu separieren.  Das solche Trennungen möglich sind, zeigen die Wissenschaftler in dem Video. Aufwand heißt betriebswirtschaftlich auch immer Kosten. Und wenn man die Erze für weniger Geld einkaufen kann und daraus die seltenen Erden gewinnen kann, mit weniger Kosten, dann bedient man sich immer der günstigsten Methode, so lehrt uns der Manchster-Kapitalismus.  Das moderne Unternehmen auf Nachhaltigkeit setzen, können wir z.B. bei der Kaffee-Produktion sehen, link.

Bildrechte pixbay CC TheHilaryClark

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter