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nachhaltige Produktion durch Naturstoffe

nachhaltige Produktion
Written by Giovanni

Man nimmt gemeinhin an, dass wir unsere Lebensmittel nur dann genießen können, wenn sie in 10-facher Plastik-Verpackung umhüllt zu uns kommen. Wie man diesem sehr umfassenden Artikel entnehmen kann, für den es sich lohnt dem Link zu folgen,  wird aufgezeigt, dass auch ohne Erdöl allerlei Erfordernisse eines modernen Lebens bewerkstelligen können, weil die Natur uns solche Stoffe frei Haus liefert. Wir müssen die Pflanzen nur im industriellen Maßstab züchten und können so viel effizientere Werkstoffe bekommen, weil sie leichter sind oder eine längere Einsatzdauer haben. So zeigt der Autor auf, dass Reifen aus Naturkautschuk viel länger halten, als welche aus Erdöl.  Da Naturkautschuk aber so teuer geworden ist, nimmt man lieber die hinfälligere Alternative. Das ist ja auch jut für die Industrie, denn der Rubel rollt. Gesamtwirtschaftlich, nachhaltig ist die Denkweise mitnichten.

Auch sehr einleuchtend ist das Beispiel von Schmierstoffen für Motoröle. Die Bioalternative für Schmierstoffe hält deutlich länger und ist ein bisschen teurer, aber nur weil, noch nicht genug effiziente Anbaumethoden gibt.

Das Zeitungspapier wird mit unglaublich hohen Geschwindigkeiten durch die Rotationsdruckwalzen geschossen. Damit das Papier das aushalten kann, muß es beschichtet werden und zwar mit naturproduziertem Zellstoff.  Unglaublich, dass sich da schon ein Umdenken in die Welt der Industrie zeigt.

Das wir Kleber nicht unbedingt aus Pattex brauchen, oder aus UHU, zeigt der Artikel auch auf.  Mit Pech haben schon vor 200.000 Jahren die Neandertaler Dinge zusammengeklebt. Zum Beispiel mußte man die Stein-Speerspitzen ja irgendwie an den Speerschaft befestigen, damit der Speer als tödliche Waffe auch funktionieren konnte.  Das man aus Birkenrinde solche Klebesubstanzen durch Feuer gewinnen kann, ist den Menschen von in der Steinzeit aufgefallen. Wir sollten uns darauf zurückbesinnen, denn irgendwann gehen die Erdölschätze im „inneren der Welt“ aus, und wir sollten zügig schauen, dass wir naturnahe, naturproduzierte Werkstoffe aus der Natur gewinnen können.

Ich hätte geschworen, dass Zelluloid ein chemisch erschaffener Kunststoff ist. Stimmt aber gar nicht. Er stammt aus Kampferpflanzen und Baumwolle. Wer hätte das gedacht.

Wenn man sich anschaut, wie viele hochwertvolle Wertstoffe in einem Handy verbaut sind, dann sollte man dringend auf ein industrielles Recycling achten, hier weiterlesen.

Bildrechte pixabay: photosforyou

 

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter