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nachhaltiger Umgang mit Plastik-Abfällen

Plastik Recycling
Written by Giovanni

Was passiert eigentlich mit den Deutschen Plastik-Abfällen?

Wie die ZEIT ONLINE schreibt, hat China ein Importverbot für unsortierte Plastikabfälle verhängt.  Ein kleines Zeichen im Sinne einer Abwehr von „China als Müllkippe der Welt“.

Wie man bei der ZEIT ONLINE nachlesen kann, ist es in der BRD keinesfalls so, dass wir hohe Recycling-Quoten für Plastik haben.  Das liegt auch in dem unverantwortlichen Umgang der Produktions-Industrie, die liebe neue Werkstoffe verwendet, obwohl es nur einen Grund dafür gibt.  Money makes the world go round.   Es ist schlichtweg billiger aus Erdöl neues Plastik bauen zu lassen in Fabriken als für teuer Geld das Recycling Material zu verwenden.

Wenn wir für eine nachhaltige Bewirtschaftung unsere Gesamt-Systeme, Öko-Systeme und Ressourcen-Systeme eintreten wollen, dann sollten wir die Industrie fördern und zwingen die gut sortierten Kunststoffe für den Wareneinsatz zu verwenden, weil:

  1. es immense Transportkosten = Umweltvergiftungskosten zeitigt
  2. in China, whatever, keine strengen Immissionsschutz Gesetze vor einer hochtoxischen Entsorgung der Plastikabfälle durch verbrennen schützen
  3. man immer prioritär in Kreisläufe investieren soll

kleiner Lichtblick am Horizont durch die EU und das Bundesumweltministerium in Berlin

Die ZEIT schreibt:

Dabei führt kein Weg am Recycling vorbei. Denn Deutschland wird weiter trennen – und zwar im großen Stil. Das neue Verpackungsgesetz sieht vor, dass die Kunststoffrecyclingquote von derzeit 36 Prozent zunächst auf 58,5 Prozent im kommenden Jahr und danach sogar auf 63 Prozent im Jahr 2022 steigen soll. In Kombination mit dem Importstopp Chinas werden also noch größere Mengen Kunststoffabfälle anfallen.`Link zur Quelle ZEIT.

update EU 16.1.2018

die EU will den gesamten Plastikmüll bis 2030 recyclebar machen!  Wir zitieren aus den Pressemeldungen von ARTE

Bürger und Unternehmen in der Europäischen Union sollen deutlich mehr Plastik recyceln und gleichzeitig weniger Abfall produzieren. Bis 2030 solle „das gesamte Verpackungsmaterial auf dem EU-Markt wiederverwertbar sein“, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Straßburg mit. Ihr neuer Strategieplan sieht auch vor, Recycling profitabler zu machen und den Verbrauch von Einweg-Plastik zu reduzieren.

„Einfach zu sagen, ‚Lasst uns Plastik verbieten‘ wird nicht funktionieren“, sagte Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans am Dienstag. Plastik sei unverzichtbar – vor allem brauche es aber besseres Plastik.

Die EU setzt deshalb auf einen Mix aus wirtschaftlichen, freiwilligen und unterstützenden Maßnahmen. So sollen etwa wirtschaftliche Anreize für die Recycling-Industrie und einheitliche Kennzeichnungen für biologisch abbaubare Ersatzprodukte geschaffen werden. Eine erste EU-Richtlinie sieht vor, dass in allen europäischen Häfen Sammelstellen für auf See anfallende Abfälle eingerichtet werden. Die Nutzung von Mikroplastik etwa in Kosmetika soll eingeschränkt werden.

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„Expedition Übermorgen“ – SPIEGEL

eine schöne Reportage-Sammlung über Nachhaltigkeit findest du auf der SPIEGEL Themenseite, hier klicken.

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Blick auf die Website von REMONDIS

REMONDIS ist der größte Entsorger in Deutschland, hier kommst du auf die Website von Remondis, die extra zum Thema Nachhaltigkeit gestaltet wurde, WOHWW, link.  Dazu hat im „strukturschwachen Lünen“ Remondis einen großen Recycling-Park geschaffen.

Wir zitieren aus dero Website:

Jährlich verlassen rund 900.000 Tonnen verwertbare Produkte das Lippewerk. Dazu zählen unter anderem:

  • Produkte aus der Bindemittelherstellung (263.200 Tonnen)
  • Biodiesel (65.300 Tonnen)
  • Zertifizierter Kompost für den Landschaftsbau (43.200 Tonnen)
  • Kunststoffgranulate für die Industrie (16.000 Tonnen)

Darüber hinaus leistet das Lippewerk auch bei der Energieerzeugung Vorbildliches. Abfallströme aus diversen Anlagenteilen werden im Biomassekraftwerk sowie im Wirbelschichtkraftwerk energetisch verwertet. Die so gewonnene Energie in Form von Dampf und Strom deckt nicht nur den Eigenbedarf des Lippewerks von jährlich 114.600 Megawattstunden ab, sondern kommt auch noch externen Abnehmern zugute. Diese werden jährlich mit 222.300 Megawattstunden Dampf und Strom versorgt.

Warum kann man so einen Recycling-Park nicht einfach 100 x doppeln, um nachhaltige Umwelt-Politik in DEUTSCHLAND endlich mal gänzlich zu etablieren?

Was macht eigentlich der grüne Punkt?

Offensichtlich zeigt sich, dass die Verwendung der grünen PUNKT Mechanik, die das Deutsche Entsorgungswesen seit knapp 30 Jahren dominiert, überhaupt nichts mit einer wirklich nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu tun hat. Hier kommst du zur Website des staatsverordneten Entsorgungskonzeptes, link

Wir zitieren von deren stark euphemistischer Website:

„Der Grüne Punkt hat seit 1990 das weltweit erste duale System zur endverbrauchernahen und hochwertigen Verwertung von Verkaufsverpackungen aufgebaut und organisiert. Er ist heute ein führender Anbieter von Rücknahmesystemen.“

Wenn man sich die Quoten anschaut, die faktisch erreicht werden, so kann man dem Grünen Punkt nur ein wirtschaftliches, politisches und moralisches Armutszeugnis ausstellen !  Ist ja auch einfach als Monopolist nüscht zu machen, denn es darf ja kein anderer den Müll einsammeln. Also gibt es keine Bewegungsnotwendigkeit der Köpfe dort, die DEUTSCHE Gesellschaft zum absoluten Umdenken zu motivieren durch die disparaten Kanäle, die man in der Welt so hat. Angefangen von der Motivation von Bundestagsabgeordneten, bis hin zur Bezahlung von Lobbyisten in Berlin.   Immerhin hat das Staatsfernsehen schon oft darüber berichtet, wie PANORAMA, dass ein Großteil des DEUTSCHEN Mülls nach CHINA exportiert wird.  Geändert hat das an den exorbitant hohen Exportquoten nix.  Die ZEIT schreibt, dass der Müll-Export aus der EU nach China 87 % gehen in Bezug auf Plastik- ROHSTOFFE

Plastik Müll ist ein ROHSTOFF

Wie ich im Herbst 2017 von dem Hamburger Recycling Unternehmen „DÖRNER“ gelernt habe, kann Kunststoff super als Rohstoff für die Industrie verwendet werden, wenn er sortenrein getrennt wird.  Dann müssen sich die Damen und Herren Verantwortungsträger der Kommunen halt für bessere Förderung des Ausbaus der Sortieranlagen einsetzen und ein paar Millionen Euro dafür einsetzen.

Ziel der Rohstoff-Verwendung Kunststoff-Abfälle

Wenn wir bei Glas einen Recycling- Anteil von fast 100 % erreicht haben in DEUTSCHLAND und bei ALT-Papier ebenfalls, warum ist das weichgekochte o.g. Ziel von 63 % in 2022 für umweltbewußte Handler, Einkäufer und Lebensverantwortliche in „unserem Lande“  doch viel zu moderat.  Warum kann das Ziel nicht sein in 10 Jahren bei 97 % Recycling-Quote Kunststoffe zu sein?   Gleichzeitig verringern wir damit auch die Import-Quote von Öl, aus dem Kunststoffe gewonnen werden. Das verbessert auch unsere Handelsbilanz und schont die Umwelt in vielen Dimensionen.

Der beste Weg ist natürlich Plastik an jeder Stelle zu vermeiden wo es geht.  Also lieber Glasflaschen koofen,als die PET Flaschen. Also lieber Lebensmittel in Papiertüten koofen, als Plastikeingeschweißte.  Besonders ärgerlich finde ich, dass in der ÖKO-Abteilung, z.B bei REWE das Gemüse einzeln in Plastik verpackt wird. Noch mehr Rohstoff-Verschwendung.

Eine andere Form der Umweltverpestung sind die SUV – Frauenpanzer

Die größten, sinnfreisten Umweltverpester in der Welt sind SUVs, die hochgeachsten Geländewagen, die primär von Frauen gefahren werden, die das Geld ihrer Männer verschwenden als Job begreifen. Nachdenken über Umweltverantwortung scheint in deren Köpfen nicht darstellbar zu sein. Hier ein Bericht über SUV Autos, die auch Frauenpanzer genannt werden.  Hier weiterlesen.

Bildrechte pixabay CC Hans

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter