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NAZI Erziehungs-Ideologie verpestet Bindungsmuster

Beziehungsstörung
Written by Giovanni

In einem sehr schönen wissenschaftlichen Artikel, link,  führt die Autorin Anne Kratzer in Spektrum.de aus, dass die NAZI Ideologie zur Erziehung eines DEUTSCHEN Kindes zu massivsten Beziehungsstörungen in der Beziehung Kriegskinder zu ihren Kindern und noch Generationen danach kommen kann. Eine Lungenärztin hat in der NAZI Zeit ein Erziehungsbuch geschrieben, wie man wiederständige Kinder erziehen müssen, damit sie gestählt auch im Kriegs-Kampf bestehen können.  In dem antiken Sparta sollen ebensolche Praktiken angewandt worden sein. Main points der NAZI Autorin Johanna Haarer ihren Ratgeber: „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“  :

-Möglichst wenig Körperliche Nähe zum Baby / Kind

-Möglichst wenig emotionale Ansprache, trotz defizitärer Bedürfnislage des Babies,  „lass das Baby ruhig schreien.“

Sehr spannend an den Ausführungen von Kratzer finde ich, dass es sogar nachweisbare Mikromolekulare Änderungen im Zellsystem gibt, wenn Kriegseinwirkugnen und Entherzung auf die Erziehung und das aufwachstende Umfeld einwirken.

„….. abweichende Methylierung des Gens, das für das Protein Proopiomelanocortin codiert. Dieses ist der Vorläufer für eine ganze Reihe von Hormonen, unter anderem für das Stresshormon Adrenocorticotropin, das in der Hirnanhangsdrüse gebildet wird. Veränderte DNA-Methylierungsmuster können die Aktivität eines Gens beeinflussen – und aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls von Generation zu Generation weitergegeben werden.“

 

Wir haben an anderer Stelle schon mal über die Kriegskinder-Problematik geschrieben, link. Bei dem Vortrag über die Kriegstraumata haben viele Teilnehmerinnen geweint, weil sie die Erkenntnis so berührt hat, dass die Gedankenpest des Erziehungsbuches von Haarer, auch ihre Bindungsverhalten und Erziehungs-Modalitäten mitgeprägt hat. Gedankenpest ist ein viel zu mildes Wort, um die Methoden dieses Buches zu kennzeichnen.

Unumstritten und wissenschaftlich vielfachst nachgewiesen ist, dass es einen natürlichen Bindungs-Prozeß zwischen Eltern, Müttern und Kindern gibt. Dafür sind auch Biomoleküle verantwortlich wie das Oxytrozin, link.  Diese Verbindungsschaffung ist evolutionär auch völlig logisch, denn Generation x hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass Generation y wohlbehütet in die nächste Lebensstufe startet und zwar allumfänglich umsorgt: mit Nahrung und emotionaler Wärme. Was ist die Aufgabe von Erziehung?  Schutzbergung und Weltvertrauen schaffen.    Das funktioniert über die beiden vorgenannten Komponenten und zwar beide gleichrangig!

Wenn man diese natürlich Prozeß-Anlage der Natur qua Gedankengift – das Lehrbuch zur Erziehung – zu durchbrechen sucht, und mega-erfolgreich wie sich zeigt ( 1.2 Mio verkaufte Exemplare), dann ist die Autorin eine gedankliche Schwerverbrecherin. (by the way, sie ist auch immer NAZI geblieben bis zu ihrem Tod)

wissenschaftliche gedankenlose Schlafmützigkeit in den 50er Jahren

 

Was hätte man alles gutes in der Welt bewirken können, wenn man das Pest-Buch von Haarer sofort nach dem Krieg verboten hätte und gleichfalls die bestehenden Exemplare verbrannt hätte.  Da haben die Wissenschaftler der Psychologie und Erziehungswissenschaften, wenn es die Letztgenannten in den 50er Jahren schon gab, gigantisch geschlafen.

Ein Antidot zur oben ausgeführten Bindungs-Unfähigkeit könnte der Buchhinweis „Jeder ist Beziehungsfähig“. Hier weiterlesen.

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter