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Orgasmus

was passiert eigentlich beim weiblichen Orgasmus?

das wollten Mediziner und Psychologen wissen und lieben weibliche Probandinnen im MRT einen Orgasmus herbeiführen durch Selbststimulation oder durch den Partner. Das medizinische Analyse-Gerät ist natürlich ein DEUTSCHES: Siemens 3-T Trio fMRI scanner. Spektrum der Wissenschaft  schreibt, dass die „verblendeten“ Forscher angeblich hirnphysiologisch bewiesen hätten, dass:

1.“Es keinen Unterschied gibt zwischen Eigen- und Partnerstimulation, zumindest in neuronaler Hinsicht,

2. Voraussetzung des weiblichen Orgasmus ist keineswegs, dazu vorher kognitiv „abschalten“

Die ganze Wahrheit über einen erfüllten Orgasmus geht über die banale Physiologie hinaus.

Selbstverständlich kann dieses Ergebnis nicht dazu führen, dass die Vibratorenindustrie nun in Jubelschreie ausbrechen kann. Vielmehr ist die ganze Wahrheit, dass der Orgasmus nur dann wirklich erfüllend sein kann, wenn er durch die männliche Kraft evoziert wurde. Man nennt das ganze Sex, als gegenseitige Stimulation bis zum gegenseitigen Höhepunkt. Irgendwo habe ich in den weiten des Netzes im Oktober 2017 gelesen, wie schön es sei sich comupterstimuliert in einer Cyberrealität zum Höhepunkt bringen zu lassen.  Schon nach der Überschrift ist mir schlecht geworden und fühlte mich an meinen Lieblingslehrer Hegel erinnert, der skizziert hat in seinen Kulturtheoretischen Schriften, dass Gesellschaftssysteme dazu neigen nach ihren Höhepunkten, vulgo Hochphasen völlig degeneriert sich selbst zerfallend auf die eigenen Untergang hinsteuern.  Diesem Gedanken wichtig nehmend kann auch dieses Studienergebnis nicht überbewertet werden.  Das zweite Forschungsergebnis ist tragweiter.

Entspannung ist nicht die Bedingungsnotwendigkeit für den weiblichen Orgasmus

Auch ist es völliger Quatsch, dass sich das weibliche Gehirn abschalten würde, wenn zum Orgasmus kommt.  Die neue Studie weist nach, dass alle Gehirnregionen ihre Aktivitäten steigern.  Gleichzeitig wird das Schmerzempfinden stark vermindert.  Das kann biologisch sinnvoll sein, weil der Kerngedanke von Sex bekanntlich die Fortpflanzung ist und diesem drive will die Natur natürlich keine Hindernisse in Form von Schmerz entgegenstellen.

Wie kommst Du zum Orgasmus?

Durch die Stimulation der Kilitoris, link, und des G-Punktes. Wikj schreibt:

Die Gräfenberg- Zone liegt etwa fünf Zentimeter vom Scheideneingang entfernt an der Vorderwand der Scheide. Sie hat die Form einer abgeflachten Halbkugel von etwa zwei Zentimeter Durchmesser und eine Vertiefung in der Mitte. Im Bereich der G-Zone liegt nach Gräfenberg die „Prostata feminina“, deren Drüsengewebe bei sexueller Stimulation Sekrete produziere und in der Folge zur weiblichen Ejakulation führen könne, einem mehrschübigen pulsierenden Ausstoß. Es handelt sich hierbei um die sogenannten Paraurethraldrüsen, weil sie um (para) die Harnröhre (Urethra) herumliegen

Quelle: The Journal of Sexual Medicine,  Available online 3 October 2017

Brain Activity Unique to Orgasm in Women: An fMRI Analysis

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter