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Schloss Ahrensburg

Das Schloss Ahrensburg ist ein Wasserschloß, wie sie in der Norddeutschen Tiefebene nicht unüblich sind. 1585 wurde das Schlosslein fertiggestellt, weil der Landadel genug Geld hatte aus seinen Ausbeutungsstrukturen. Natürlich kann man das Schloß in Filzpantoffeln besuchen.

ACHTUNG  Öffnungszeiten Schloß Ahrensburg

Als ich neulich im Maie 2018 dort um kurz nach acht abends im Schloßpark wandeln wollte, ward mir das verwehrt, weil das Tor über dem Wassergraben abgeschlossen ward.  In der Sommersaison hat das Schloß an mehr Tagen geöffnet als im Winter, aber nicht am Freitag. Wahrscheinlich aber nicht aus Faulheit der Mitarbeiter, sondern weil es sich Freitags immer das Hochzeitskleid anzieht, bzw. sich vermieten möchte für Hochzeitsfeiernde. Der Eintritt kostet für Erwachsene hypertrophe 7  €, dafür dass es außer den neckischen Räumen kaum was zu sehen gibt, schon ganz schön sportlich der Eintrittspreis.

Sommer (01.03.- 31.10.) Dienstag – Donnerstag, Samstag und Sonntag 11 – 17 Uhr

Hochzeiten im Schloß Ahrensburg

Nichts desto trotz verlohnt sich der Besuch in dem Schloß, als norddeutsches Kleinod.  Man kann es auch mieten für Firmen-Events oder Hochzeiten. Hier kommst du zur Website des Schlosses, link.  Sehr schön finde ich den Raum Bibliothek, auch wenn man keine Bücher erkennen kann – 215 €.  Im Gartensaal befindet sich ein hübscher Flügel- 390 €.

Geschichte des Schloss Ahrensburg

wir erlauben uns ungekürzt aus der Website der Betreibergesellschaft Schloß Ahrensburg zu zitieren.

1569 erbte Peter Rantzau die ehemals 3 km südlich des Schlosses gelegene Burg Ahrensfelde und das umliegende Land von seinem Bruder Daniel Rantzau. An einer idyllischen Stelle im Hunnautal ließ Peter Rantzau ein Adeliges Gut mit dem 1585 fertiggestellten Schloss Ahrensburg errichten. Etwas später entstanden gegenüber dem Schloss die Gutskirche und die sogenannten Gottesbuden, die auch heute noch als Wohnraum für sozial schwache Menschen dienen.

1759 erwarb Heinrich Carl Schimmelmann die Gutsanlage mitsamt Herrenhaus. Schimmelmann verdiente sein Vermögen u.a. im sogenannten „Dreieckshandel“ mit Sklaven, war als Gutsherr auf Ahrensburg jedoch sehr um die dauerhafte Verbesserung der Lebensumstände seiner Untertanen bedacht. Ahrensburg blieb sechs Generationen im Besitz der Familie Schimmelmann, bis die Grafen im Jahr 1938 das Schloss verkaufen mussten.

Im 21 Jahrhundert gehört das Schloß der Stadt Ahrensburg und einer Schloßstiftung, die es gemeinsam bewirtschaften und ein Jungendangebot in den Stallungen anbietet zusammen mit der Gemeinde.

Bildrechte Institut für Lebenskunde, Mai 2018

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter