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Schwangerschaft no go

Schwangerschaft no go
Written by Giovanni

Allgemein bekant ist, dass bei jeglichen Schwangerschaften alle Gifte, die der Körper der Mutter zu sich nimmt in die direkter oder indirekter Form in den unmittelbar verbundenen Blutkreislauf der Fötus übergehen. Wie die ZEIT schreibt, link, haben Wissenschaftler mit einer großen Studie herausgefunden, dass Föten im Mutterleib massiv geschädigt werden durch Alkoholkonsum der Mutter.  Zitat ZEIT: “ 12.500 Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) zur Welt gekommen sind. Darunter seien knapp 3.000 mit einem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS), der vollen Ausprägung der Störung. 2016 wurden 792.131 Babies geboren, link.

Da könnte man doch auf zwei Ebenen operieren:

a) Bewußtsein schärfen

Wenn mehr Mütter wüssten, dass Alkohol auf jeden Fall zu Beeinträchtigungen der Genese/ Ontogenese der Frucht führen kann, dann ändert sich vielleicht auch ihre eigene Toleranz gegenüber den Suchtmitteln.  Der Gedanke, „der kleine  Sekt kann jetzt wirklich nicht schaden“  ist also grundfalsch.

b) Selbstdisziplin  Umfeldverstärkung

Wenn man über Verantwortung nachdenkt, haben wir als Menschen Verantwortung für uns selbst und unser Tun in der Welt. Das sieht das Strafrecht auch so. Gleichzeitig haben wir auch die Verantwortung für das Leben in uns, zumindest als werdende Mutter.  Die Tötung eines Fötus ist strafbar und natürlich auch deren Beschädigung der Gesundheit.  Das Schlimme ist, dass die Vergiftungen nicht nur eine Vergiftung beim Fötus für kurze Zeit zeitigen, sondern lebenslang die causa für Behinderungen sein kann.

Das Lebens–Umfeld der Schwangeren sollte dementsprechend auf die Mutter einwirken, dass keine Suchtstoffe eingenommen werden, Egal ob Rauchen, Trinken, oder Drogen.  In der Literatur wird auch öfters über HIV- Babies in den USA berichtet, die die Fehltritte der Eltern gleich vom ersten Tag der Geburt tragen müssen, um nicht zu sagen ausbaden müssen.    Das Lebensglück, link, heißt auch, dass man achtsam, wohlfühlsam die Gesundheit des Fötus im Lebenswerk mitbedenkt und dementsprechend, enthaltsam, handelt.

Wenn man sich volkswirtschaftlich anschaut, dass vergiftete Babies auch hohe Pflegekosten und Medizinkosten zeitigen, dann sollte dies ein weiteres Argument sein, die Lust nach Suchtstoffen zu zügeln und deren ganz abzuschwören. Wir Menschen können Triebe steuern und das Leben verantwortlich in die Richtung des Glücks steuern.

Bildrechte pixabay CC ekseaborn0

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter