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Sport verändert unsere Zellen

Written by Giovanni

Ich wusste es schon immer:

Wer viel Sport macht hat positiv veränderte Zellen in seinem Körper

Die neuesten Forschungsergebnisse über Epigenetik, link,  legen nahe, dass die stetigen Sportler in ihrem Genom frischere Zellen haben, als die nicht-Sportler. Viele Krankheiten des Alters korrelieren mit Unsportlichkeit. An 700 Stellen im Genom haben Forscher herausgefunden ist dieses verändert in der RNA-Struktur, link (Quelle Spektrum der Wissenschaft Mai 2020) Ein Chart zur Epigenetik kannst du auch hier schauen, link. Das geniale an der Epigenetik ist, dass du dein Erbgut sogar verbessern kannst. Viele Menschen haben in der Schule gelernt, dass das Erbgut immer stetig und gleich bleibt und wir uns mit dem arrangieren müssen. Dieses Schulwissen können wir über Bord werfen. Die Epigenetik beweist das Gegenteil!

Update: Sport verändert unseren Körper an vielen Schaltstellen

In einem sehr schönen Artikel hat QUARKS schon 2020 erkannt und aufgezeigt in wie vielen Dimensionen Sport Dein Leben positiv verändern kann, link. Prof  Uwe Tegtbur hat in einer Metastudie Rebirth untersucht wie sich Sport auf deinen Körper auswirkt.

Wann können positive Sport-Effekte nachgewiesen werden?

Der Prof schreibt, dass allerdings die positiven Wirkungen im Körper sich nur durch nachhaltiges Streben und Fordern über ein paar Monate bemerkbar machen:

“ Die meisten körperlichen Veränderungen könnten etwa nach zwei bis drei Monaten regelmäßigen Trainings beobachtet werden.“

Also wenn du glaubst das man mit einem Monat Sport 10 Kilogramm abnehmen kann, dann hast du keine Idee von den Balance-Kräften des Körpers.

Durch den Anreiz Sport wachsen deine Muskeln

Muskelwachstum führt zu einem höheren Grundumsatz, dass heißt du verbrauchst mehr Energie und die überschüssige Nahrung kann nicht zu Fetten umgebaut werden und im Körper für Dürrezeiten eingelagert werden. Der Professor schreibt:

„So regt Belastung den Stoffwechsel im Knochen an und die Knochendichte nimmt zu. Bewegung hält außerdem die Gelenke jung, da die Knorpel besser mit Nährstoffen versorgt werden.“

Dein Biologisches Alter wird durch Sport minimiert

Insbesondere fand ich spannend, dass auch auf der Mikroebene – sprich der Zellebene sehr positive Effekte zu verzeichnen sind.  In dem Sport-Wirkungs-Artikel wird ausgeführt, dass auch die extremwichtigen Teleomere länger werden durch den Sport. Zitat QUARKS:

„In einer Rebirth-Studie haben wir zeigen können, dass Menschen, die mit Sport angefangen haben, nach einem halben Jahr ihr biologisches Alter deutlich gesenkt haben“, sagt Tegtbur. So haben sich beispielsweise die Telomere innerhalb von sechs Monaten im Schnitt um sechs Prozent verlängert.“. 

Wie wir an anderer Stelle hier schon einmal ausgeführt haben ist die Länge der Teleomere extrem wichtig um den Alterungsprozess aufzuhalten, hier ein link zur Max Planck Gesellschaft aus 2019.

Der Artikel führt auch aus, dass man mit viel Sport auch sehr glücklich werden kann. Klar die körpereigenen Endorphine werden gepusht.

Dein Gehirn kann schneller, besser und luzider Denken mit Sport

Auch die Versorgung und Verbindungsmöglichkeiten im Gehirn sollen durch viel Sport deutlich besser werden schreibt Quarks.

Wie viel Sport solltest du pro Woche betreiben?

Das Handelsblatt schreibt, dass jeden 2. Tag 45 Min Sport gut wären, link. Auch ok sind 30 Minuten Sport jeden Tag. Idealziel sind 5 Stunden pro Woche.

Wenn du jeden Tag eine Stunde Sport treiben kannst, bist du auf jeden Fall schon im oberen Drittel im gesamtgesellschaftlichen Deutschen Vergleich.

Ein Münchner Orthopäde behauptet sogar, dass manfrau bei täglichen Sporteinheiten seine Lebenszeit um bis zu 10 Jahre verlängern kann, link ( Quelle Fitbook 2020)

Gedankenmüll über den Sport

Prof.  Woll führt im STERN aus 2018 aus, dass es auch ein too much gibt an Sport. Wer über 7 Stunden Sport pro Wochen macht, der riskiert negative Effekte auf seine Gesundheit, link

Diese Zeitansage des Professors ist völlig aus der Luft gegriffen. Für Sportlich-Trainierte können auch 14 Stunden die Woche genau richtig sein. Für völlig Untrainierte sind wahrscheinlich schon 5 Stunden zu viel pro Woche.  „Die Dosis macht das Gift“ hat schon vor vielen tausend Jahren ein antiker Wissenschaftler der Griechen formuliert.

Insbesondere gibt es wissenschaftlich nachgewiesene positive Effekte bei älteren Sport-Treibenden.  20 % bessere Gesundheitsparameter konnten bei Studien in Altersheimen nachgewiesen werden. Ich kenne eine Reihe von Schwimmern, die weit über 80 Jahre sind und jeden Tag ihre Bahnen ziehen. Nicht mehr so schnell, wie mit 30 oder 40 Jahren, aber alle Zellen des Körpers bekommen einen neuen Energieimpuls und degenerieren nicht.

Je nach Alter sollte die Intensitätsstufe beim Sport angepasst werden

Sport kann bekanntlich in verschiedenen Intensitätsstufen ausgeübt werden. Für junge, mitteljunge Menschen muss schon Ziel sein, den gesamten Blutkreislauf in Wallung zu bringen. In der Kaifu Lodge sehe ich ab und zu, meist ältere „Sportler“, die genüsslich auf dem Liegefahrrad eine Zeitung lesen und kein Tropfen Schweiß bildet sich. Das ist auch auf jeden Fall nicht im Sinne des Topos Sport treiben, bzw. im Sinne der Idee von Sport. Sport ist körperliche Herausforderung und nicht irgendwie eine Zeit, wo man sich scheinbar mit Sport beschäftigt. Sport ist eine Erweiterung der Belastungsgrenze, eine Herausforderung!

Für ältere Menschen ist Bewegung schon ein guter Anfang, man kann auch langsam joggen, oder langsam Gymnastik machen, oder langsam mit wenig Gewichten im Kardio Bereich unterwegs sein.

Wie hoch sollte beim Sport dein Puls sein?

Wer sollte es besser wissen wie hoch der Maximal Puls beim Sport sein darf, als dein Prof der Sportwissenschaften. Wenn du diesem Link folgst, dann landest du bei Spektrum der Wissenschaft.  Wie jeder weiß, der sich mit Leistungssteigerung schon mal beschäftigt hat, gibt es den aeroben und anaeroben Abbau.  Man sollte seinen Körper immer fordern, aber die Maximalgrenzen nicht überschreiten. Hast du einen Herzfehler, oder deine Blutbahnen sind sklerotisch verengt, dann ist deine Maximalherzfrequenz für den Sport natürlich deutlich geringer. 

Der Prof aus Lübeck empfiehlt mit Intervall-Training deine Leistungskraft zu steigern. Eine Pulsuhr hält der Prof für überflüssig. 

Was hilft beim Essen zu einem gesunden Körper?

Auf jeden Fall sollte man bei der Ernährung auf einen Gemüse- und Früchte-Schwerpunkt achten.  Einer unserer meistgelesenen Artikel befasst sich mit den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft Ernährung, hier weiterlesen.

Sportempfehlung eines Berliner Sportarztes, Kardiologen

In einem aktuellen Bericht eines Berliner Kardiologen, der viel mit Sport-Patienten zu tun hat wird folgende Empfehlung herausgegeben:

Fünf mal Sport pro Woche mit überschaubarer Intensität für 30 bis 45 Minuten.

Der Arzt Dr Jürgen Fritsche sagt auch, dass insbesondere Menschen über 50 dazu neigen ihren Körper zu überfordern und Leistungssport betreiben würden, was den Körper überfordern würde.

Der Kardiologe empfiehlt insbesondere im dritten Lebensalter neue Leistungsspitzen für die Muskeln zu setzen, damit sie sich immer hübsch aufbauen und nicht abbauen, hier klicken.

Bildrechte Pixabay CC jane_lopatkina; fotografyarte

Sport verändert unsere Zellen positiv
Sport
Durch Sport den Körper gesund erhalten

Auch interessant zu lesen: Wie kann Sperimidin unseren Zellstoffwechel positiv beeinflussen, link.

Lesetipp, was brauchst du für eine gesunde Sportler-Ernährung? hier klicken.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter