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STAU Hauptstadt Hamburg

Staustadt Hamburg
Written by Giovanni

Wie der ADAC schon mehrmals festgestellt hat, ist Hamburg die STAU Hauptstadt, gleichauf mit Berlin. Hier der Quell-Artikel, des ADAC, link. Die Stau Grafik ist erstellt worden von STATISTA, link.

In einem Bericht des Abendblattes aus 18 wird auch im ADAC berichtet, dass Hamburg der Spitzenreiter für STAUS sei, bezogen auf die paar Autobahnkilometer, die Hamburg aufzuweisen hat.  Das hat aber nur mit irrwegiger Verkehrspolitik zu tun.  Die ganzen Pendler müssen Einfahrtgebühren bezahlen müssen und dann werden sich die Hamburg Staus auf den Autobahnen sofort in Luft auflösen.  In Lokstedt brauchst du nachmittags und Abends gar nicht versuchen auf die Autobahn nach Norden zu kommen, weil immer Stau ist, außer am Wochenende, verursacht von den Arbeitspendlern, die auch noch ihre Steuern am Wohnort zahlen, also nicht in Hamburg.

Entzerrung der Hamburger Verkehrsbelastung durch Pendler-Strafgebühr

Deswegen fordern wir eine Pendler-Strafgebühr in Höhe von 200 € pro Monat, weil die Pendler die Infrastruktur von Hamburg kostenfrei benutzen dürfen und unsere Straßen blockieren. Pendler, die den HVV benutzen, sind natürlich willkommen, wenn sie in Hamburg einkaufen möchten.

Hamburger Verkehrspolitik absichtlich staufreundlich?

Warum die Hamburger Politik nichts gegen die allgegenwärtigen Staus auf den Durchgangsstraßen tut, bleibt rätselhaft. Oder es ist doch unausgesprochene Absicht, denn der Grüne Gift-Saft in der Regierung könnte absichtlich sich über jeden Stau freuen, weil sie glauben, dass dann mehr Menschen in den öffentlichen Nahverkehr umsteigen. Wie der aufmerksame Autofahrer erkannt hat, sind jetzt überall wo Schulen oder Kindergärten an Hauptverkehrsstraßen liegen, schöne 30 km/h aufgebaut worden. Das ist für die Schüler bestimmt gut, und der grüne Senator lacht sich ins Fäustchen.  In Wirklichkeit sollte der Senat der Stadt mal lieber darüber die Nachdenken die Kindergärten und Schulen von den Hauptverkehrsstraßen umzusiedeln zum Schutz der Atemluft der Kinder und dem folgend die Gesundheit der nachwachsenden Generation. Dann entfallen auch die 30 km/h Schilder.

Die absolute Lachnummer ist die mega-partielle Einführung der Diesel-Verbote auf der Max-Brauer-Allee.  Wenn man das möchte, was wir absolut unterstützen, dann bitteschön für ganz Hamburg. Alle betroffenen Alt-Diesel-Fahrer bekommen in kostenloses Ticket für den HVV – siehe unten.

Hamburg bewegt sich in Teilen

Schön ist, dass Hamburg sein U-Bahn-Netz ausbaut, zum Beispiel zum UKE. Eine hochsinnvolle Verbindung. Hier kannst du über die großen Verkehrsprojekte des HVV lesen, link.

Ich hätte mindestens 20 Ideen, wie man die Verkehrsflüsse optimieren kann.  Zum Beispiel durch den Bau von Hochbrücken bei der Kreuzung von Hauptverkehrsadern, wie in Barmbek.

Kostenloser öffentlicher Nachverkehr

Kostenlosen öffentlicher Nahverkehr, wie in Berlin gerne andiskutiert wird, wäre für eine der reichsten Städte der Welt auch mal eine Maßnahme.  Hamburg ertrinkt förmlich in Geld.

Die schöne Übersichtsgrafik von STATISTA weist aus, dass bundweit gesehen, wir viel Zeit im Stau verbringen.  Das liegt vornehmlich an den ganzen LKW, die unsere Autobahnen verstopfen.  Gerne mal die Gebühren um 500 % anheben, dann werden die Autobahnen deutlich leerer, und die DB bekommt die Fracht, die ihnen zusteht.  LKW sollten nur für die aufsplittende Regionalversorgung zulässig sein und dann mit Elektroantrieb.  Wenn Mercedes es in Hamburg schafft einen Personenbus mit echtem Hybrid-Motor auszustatten, dann sollte das für LKW auch gehen, auch wenn die LKW Produktions-Industrie rumnölt, es gäbe keine Alternative zum Diesel.  Die stellen sich nur auf die Seite der LKW Unternehmen, die ihre Frachtkosten möglichst gering halten wollen. Selbstreferentielle Argumentationsmuster, wie hier vorfindlich,  sind vordergründig und superböse.

Statistikmüll des ADAC

„Die die Analyse der ADAC Staudatenbank zeigt, bildeten sich 2018 rund 745.000 Staus – etwa 3 Prozent mehr als 2017. Auch bei den Staukilometern gab es einen Zuwachs: Sie summierten sich auf eine Gesamtlänge von rund 1.528.000 Kilometer – ein Plus von 5 Prozent. Im Schnitt bildete sich damit jeden Tag eine Blechlawine von knapp 4200 Kilometern. Insgesamt mussten Autofahrer in diesem Jahr rund 459.000 Stunden (cirka 52 Jahre!) im Stau ausharren und damit ähnlich häufig wie 2017. „

Wir lernen aus den absurden Zahlen, die für unsere Lebensbezüge null Aussagekraft haben, dass die Verkehrsfluss-Dichte zugenommen hat. Durch viele Baustellen und zunehmenden Verkehr kommt es zu vermehrtem Stau. Es ist zwar super toll zu wissen, dass Mittwoch der stauanfälligste Tag ist, aber wenn ich gerade Mittwoch eine Geschäftsreise machen muss, werde ich die trotzdem antreten,  aber mich vielleicht für den Flieger entscheiden.

Bildrechte STATISTA, link

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter