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Suizidbeihilfe umstritten

Suizidbeihilfe
Written by Giovanni

der Bundes Gesundheits Minister J Spahn, in Wirklichkeit ein kleiner Bankkaufmann aus dem spießigen Westfalen Münsterland hat es durch stetes Rackern in der Partei bis zum Bundesgesundheitsminister geschafft.  Schön wäre es ja, wenn dort ein Professor der Medizin Minister wäre oder zumindest irgend ein Arzt.  Ein Jurist ginge vielleicht auch noch. Der Herr Minister hat angeblich auch wat studiert. Fraglich ist, ob wir ernsthaft ein Fernstudium an der weltweit unbekannten Fernuni Hagen als Studium durchgehen lassen möchte.  Der Großteil meiner akademischen Freunde lacht sich krumm angesichts der „Uni“ Hagen, die bestenfalls ein FH-Level aufweist.

Nun hat der leader of irgendwas sich massiv gegen die

staatlich finanzierte Suizidbeihilfe

ausgesprochen, obwohl es eine klare gerichtliche Ansage des Bundesverwaltungsgerichts gibt, dass solche Suizidbeihilfe tolleriert werden muß und in harten Ausnahmefällen auch vom Staat finanziert werden muß. Link zum Spiegel. Der Herr Minister hat sogar durch seinen Staatssekretär einen Erlass an eine Regierungsbehörde verfassen lassen, die das Genehmigen von Suizid-Beihilfen verbietet.

Warum ist der Bundesregierung so strickt gegen Suizid-Beihilfe?

Das entspricht wohl dem inhärenten christlichen Menschenbild, dass Menschen lieber brutal leiden lassen möchte, als sie zu erlösen von der Pein und dem unglaublich untragbaren Schmerz. Immerhin sind in den letzten Jahren in der regierungsköpfigen Hauptstadt Berlin intensive Gespräch über die Suizid Beihilfe gelaufen, was gipfelte in dem Gesetz das gewerbliche Suzid-Behilfe in Deutschland verbietet, link.

Weitere juristische Klagemöglichkeiten gegen das Bundesgesundheitsministerium

Der Herr Minister sollte nur solche Erlasse fertigen, die auch sachlich begründet sind. Als Patient würde ich jetzt nochmal vor das BVerfG ziehen, damit die Politik einfach deftig und nachhaltig nochmal einen auf die Nuß  bekommt.  Das Bundesverfassungsgericht steht über dem Parlament und kann auch Gesetze einfordern, sprich verordnen. Zwar nicht dem Wortlaut nach, aber dem Sinne nach mit Fristen zur Umsetzung.

Bildrechte pixabay CC geralt

 

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter