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Synagoge Hamburg Bornplatz

Synagoge Hamburg
Written by Giovanni

In einem großen Aufmacher-Artikel wirbt das Hamburger Abendblatt dafür darüber nachzudenken die von den NAZIS im dritten Reich vernichtete Synagoge am Bornplatz, gegenüber dem ABATON-Kino im Uni-Viertel wieder aufzubauen, link. Vor 81 Jahren wurde diese Hamburger Synagoge niedergebrannt. Hier kannst du die Geschichte der Bornplatz Synagoge nachlesen bei WIKI, link.

Ich finde diesen Wiederaufbaugedanken deswegen spannend, weil ich diese Idee schon seit 10 Jahren formuliere. Die Begründung liegt in zwei Ebenen:

1. Wiederherstellung der Räume der ursprünglichen und rechtmäßigen Eigentümer der Jüdischen Kulturgemeinde

2. die jetzige Bebauung mit einer der häßlichsten Baukörper in Hamburg  genutzt von der  Universität-Hamburg. Auch der Erhaltungszustand des Gebäudes der Uni Hamburg ist nicht wirklich positiv zu nennen.

Am 9.11.2019 gibt es einen jüdischen Gottesdienst auf dem Platz, der bis zu den Vernichtungsstrategien der  NAZIS Ende der 30er Jahre den jüdischen Bürgern von Hamburg gehörte.

Aktuell finden die Gottesdienste in der jüdischen Synagoge an der Hohen Weide statt. Einem auch nicht gerade schönen Bau aus den 60er Jahren. Die meisten Hamburger werden die Kirche nicht kennen, da sie schon lange Jahrzehnte sich verbirgt hinter Straßensperren, die das passieren der Hohen Weide an jeder Stelle nicht möglich machen. Tatsächlich kann man sich gegen einen fühlbaren Unkostenbeitrag auch das jüdische Gotteshaus in einer Führung anschauen.

Wenn wir nach Berlin schauen, ist die jüdische Synagoge mit ihrem wundervollen goldenen Dache eine wundervolle Ikone der Deutschen, Gesamtdeutschen multi-liberalen Gesellschaft, link. Die Juden in Deutschland sind schon seit Jahrhunderten assimiliert Bürger der Gesellschaft und erst die NAZIS im 3 Reich haben ein Feindbild der Juden und des Antisemitismus geschaffen, der in keine moderne Gesellschaft gehört. Auch in 2019 sind immer noch einige Teile der Bevölkerung von dem Gedankengift der NAZIS infiziert, bzw. wieder neu angesteckt. Die Süddeutsche Zeitung schreibt, dass es 27 % in Deutschland seien. Auch wenn die Zahl vielleicht deutlich übertrieben ist, wird es schon einen Grund geben, warum die Bundesregierung 2018 einen Antisemitismusbeauftragten installiert hat, link. Dieses wichtige Amt bekleidet der Diplomat und Jurist Dr. Felix Klein.

Synagoge Berlin

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter