aa -Tagesimpulse d Zukunft gestalten neuste Gedankenimpulse

Tierversuche für Kosmetika?

Tierversuche
Written by Giovanni

In Neuseeland sind qua Gesetz die Tierversuche für Kosmetika verboten worden!

Wir sollten in Deutschland uns auch mal auf die Hinterpfoten stellen und eine Deutschlandweite Petition lostreten gegen

Petition gegen Tierversuche für Kosmetika

Begründung des Gesetzes zur Zulässigkeit von Tierversuchen und Grenzlinien.

Tiere sind Geschöpfe Gottes. Tiere haben ein Recht auf ein unberührtes Leben, in möglichst großer Freiheit. Wir unterscheiden selbstverständlich nach Tieren höhere Ordnung und niederer Ordnung.  Drosophia ist die Lieblingsfliege der Genforscher, deren Schutzwürdigkeit ist nahezu Null, denn auch deren Gehirn ist mit ein paar Gramm bestenfalls mit einer neuralen Maschine zu vergleichen. Ohne Drosophia wären die meisten Genomforschungen nicht denkbar gewesen.  Tiere höherer Ordnung, inbesondere Säugetiere haben ein viel größeres Gehirn, teilweise eigene Sprachcodes und vielleicht auch ein Bewußtsein, was in philosophischen Kreisen noch umstritten ist.  Woher nimmt der Mensch sich das Recht, an den Tieren Forschung betreiben zu dürfen?

1. Tierversuche für Pharmazie-Forschung

Unter der Prämisse, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei, Zitat Bibel Altes Testament, „Macht Euch die Erde Untertan“  sind Experimente an Tieren zur Pharmazieforschung gerade eben noch an der Schwelle des ethisch vertretbaren zu sehen. Nach dem Arzneimittelzulassungverfahren in Deutschland ist die erste Stufe der Wirksamkeitsnachweis auf Tierversuchsbasis.  Naturgemäß müssen die Tiere im Zellaufbau möglichst viel Gemeinsamkeit mit dem Menschen haben, wie zum Beispiel Schweine, oder Affen.

2.Tierversuche  für Kosmetika

Kosmetika sind ein völlig überflüssiger Luxus. Die meisten Hautcremes zur Verjüngung sind eigentlich völlig wirkungslos, wie Stiftung Warentest nachgewiesen hat. Warum sind also Tierversuche für Kosmetika zulässig?  Tiere sind Wertigkeiten, Tiere sind schützenswerte Rechtsgüter, die zwar per declarationem im BGB den Status einer Sache übersprungen haben, aber de facto kein Stück besser sind als eine Sache.  Ich als studierter Philosoph möchte dafür werben, dass es wie in Neuseeland ein Verbot für Tierversuche, Tiermißbrauch für Kosmetika gibt. Sollen die Pharma-Hersteller mit ihren Wundercremes zur Unverträglichkeit doch Zellstudien machen und ihr Zeug an Versuchs-Menschen ausprobieren, die dafür Geld bekommen.  Das sollte die Kosmetika-Hersteller dann in ihrer Entwicklungsabteilung dazu anhalten, nur solche Substanzen auszutesten, von denen sie ausgehen, dass sie dem Menschen nicht schaden.  Für Luxusgüter dürfen keine Tiere mehr sterben, in Versuchslaboren gehalten werden und mißbraucht werden ! Der industrielle Komplex wird natürlich aufjaulen, rumzetern und sich auf die freie Entfaltung der Wirtschaft berufen. Dennoch wenn man mit starker Hand, harter Überzeugungskraft seinen Willen in die Gesetze gießt, sollte es dazu einen Weg geben!

Bildrechte pixabay CC OpenClipart-Vectors

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter