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Trauerfeier für Nikki Lauda im Stephansdom

Der Formel 1 Rennfahrer Nikki Lauda ist am 20.5. gestorben. Nun wurde er 8 Tage später im Wiener Stephansdom aufgebahrt und mit einem großem Requiem verabschiedet. Die Trauerreden hielten Arnold Schwarzenegger und diverse Rennfahrer-Kollegen. Eigentlich war es eine schöne Möglichkeit, dass drei Stunden morgens sich das Volk, aus Plebs genannt, von dem Rennfahrer verabschieden konnte. Leider konnten es eine Reihe von Trauernden nicht lassen, mit dem Handy ein Selfi neben dem Sarg zu machen. Das ist auf jeden Fall keine angemessene Ritualhandlung für eine Trauerfeier.  Hier geht es schlicht um Selbstnobilitierung oder Angeberei. ( Quelle tz München, link)

Auf Nikki Laudas Sarg ruhte sein Rennfahrerhelm. Auf Wunsch von Lauda trug er seinen feuerfesten Rennfahrer-Overall. Niiki Lauda fuhr Formel 1 Rennen von 1971 bis 1985 und wurde dreimal Weltmeister. Auch ein schwerster Unfall mit schweren Brandverletzungen am Nürnburg-Ring hielt ihn nicht weiter ab Rennen in der schnellen Autoklasse zu fahren.

Nach seiner Zeit als Rennfahrer hat er diverse Fluglinien erfolgreich gegründet. Das Fliegen war seine Passion. Insofern hätte zu der Trauerfeier-Aufbahrung ebensogut auch eine Linienflugzeug von Lauda Air gehören können.

Selbstverständlich können auch nicht Prominente in der Kleidung beigesetzt werden, die sie sich wünschen. Ein Qualitätsbestatter wird das auf jeden Fall ermöglichen.

Hier kannst du einen schönen Nachruf auf das bunte Leben von Nikki Lauda lesen in der Süddeutschen Zeitung, link.

Bildrechte Wikipedia Lothar Spurzem

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter