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Trennung

Trennung
Written by Giovanni

Trennung ist eine notwendige Fugung in Deiner Lebensmauer

Leider gehört Verlassen werden, Trennung und Auseinanderfallen von Beziehungen zur alltäglichen „Gefahr“, Fahrnis,  des Lebens.  Eine schöne Variante um dies zu Hindern ist die Trennung auf Zeit. Ansonsten wissen wir um die Endlichkeit unseres Seins hier auf der Welt, und in der ephemeren Verfaßtheit allen Seins können wir uns schätzen, wenn die Freundschaftsbande unzerreissbar sind. Beziehungen halten auch ewig, je stärker das Band der Liebe ist und immerhin halten von allen Ehen  die Hälfte. Eigentlich sind Trennungen auch gar nicht so absurd, weil sich Menschen divergent entwickeln können, oder sie einem strahlenderen Prinzen/ Prinzessin begegnet sind, dessen Rappen noch schöner, weisser, geiler ist, oder man das abschließende Gefühl hat, füreinander, von Gott ausgewählt, bestimmt zu sein. Sollte man nicht dann nach guter Prüfung diesem Impuls folgen? Im Prinzip ja, aber…

Aus christlicher Perspektive sollte es einen Hinderungsgrund geben, die Wechselbereitschaft zu niederschwellig anzusiedeln. Das Eheversprechen vor Gott. Leider wissen wir, dass sich heutzutage doch eine Reihe von Menschen daran nicht halten und tendenziell auch die Katholische Kirche Scheidungen aus besonderem Grund erlaubt. Nur bei der Wiederheirat scheitert es zur Zeit noch im Kosmos der Katholiken.

Trennungen / Scheidungen sind die absolute Normalität beim Standesamt

Trennungen sind im 20 und 21 Jahrhundert in Westdeutschland zur absoluten Normalität geworden. Über 30 % aller Ehen werden geschieden. Wie hoch die Scheidungsquote ohne Ehe ist, weiß die Statistik leider nicht. Warum die Trennungen so rasant angestiegen sind kann man ableiten aus der Wandelbarkeit der menschlichen Entwicklung und der immer Höherwertung des eigenen Egos.

Trennung Beziehung

Bildrechte pixabay CC Catkin

In Frankreich wird die Ehe auf Zeit diskutiert. Nach m.E. ein wirklich absurdes Unterfangen.

Da früher die allermeisten Ehen als Zweckbündnis der Wirtschaftlichkeit geschlossen worden sind, bis weit ins 19. Jahrhundert hinein, also völlig entschlagen von der Triebfeder LIEBE, war die Scheidungsrate auch Null. Denn der un-smarte, unakzeptable Triebgrund war damals eine gemeinsame wirtschaftliche Haushaltslage. Die zu erhalten war das Hauptziel. Da waren innere Wendungen, Ausrichtungen, whatever völlig abwegig zu betrachten und entbehrlich. Insofern ist die entzwischen recht hohe Scheidungsrate bedingt durch das Selbstbewußtsein der Mädels, die auch alleine, selbst mit Kind, klar kommen und der fehlenden , unzureichenden Liebesgrundlage, deren Flamme bei falscher Liebes- und Lebensführung versiegen kann.

In letzter Konsequenz gibt es einen Bestimmer von Trennung, der nie mit sich handeln läßt: DER TOD. Das schwer tragbare am Tod ist, dass er nicht selbstbestimmt sein kann, sondern immer fremdbestimmt ist, von unseren höheren Macht.

Zur Lebensführung gehört dazu, auch wenn du es nicht wahrhaben willst, die Trennung. Trennung von lieben Menschen, Trennung von schönen Ideen, manchmal die Trennung von dem derzeitigen Arbeits-Setting, sprich Arbeitsplatz.

Trennung ist Verlust und tut weh und doch kommen wir nicht umhin.

Bildrechte pixabay (oben) Counselling ( unten) Johnhain

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter