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über den Flügel-Klang

Flügel-Klang
Written by Giovanni

Konzert-Flügel, Flügel haben spezielle Klang-Wesenheiten, die durch die Bauweise evoziert werden

Es gibt vier Groß-Manufakturen, die man ernst nehmen kann, wenn man wirklich auf elaborierten, feinstofflichen Klang wert legt. (Über die Nachbauten aus Fernost verliere ich kein Wort, denn die Nichtwissenden würden auch ein Elektrisches Piano mit einem echten Flügel, Klavier in eins setzen wollen, was deren kulturelle Dissonanz und Dilettantismus ausweist. Dass die Japan-Nachbauten des Europäischen Schöpfungs-Werkes bzgl. Umsatzzahlen sehr erfolgreich sind, ist unbenommen. Dennoch ändert das nichts daran, dass sie null kulturelle Performanz und unique Orginalität haben.)

1. Steinway & Sons, 1836, link

2. Blüthner, Leipzig, 1853, link

3. Bösendorfer, Wien, 1823, link

4. Bechstein, Berlin, 1856, link

5. Asien-Produktionen, is mir wurscht, dennoch ein Link nach Japan

technisch, harte Flügel-Klang

Die Flügel und Klaviere von Steinway and Sons, werden in US-Amerika und Hamburg gebaut, stehen für eher harten präzisen klang. Ich bin mit dem Marketing-Club Hamburg im Sommer 2018 bei Steinway, dann werde ich mehr berichten können von der Philosophie von Steinway und ihrem Konzept den perfekten Klang in die Seele des Instruments einzuhauchen.  Bösendorfer schreibt auf seiner Website, dass die 6 Jahre brauchen, um einen Flügel zu fertigen.  Das scheint mir als Wirtschaftsmann doch extrem langatmig zu sein. Wahrscheinlich wird in die Berechnung auch noch die Ablagerungszeit des Holzes inkludiert. Steinway schreibt, dass ein Instrument als Zauberkasten von wohlfeilem Klange, welches unsere Herzen erhöht, aus 12.000 Einzelteilen besteht. RESPEKT. Spannend, dass nur Steinway allet selbst fertigt, während die liebe Konkurrenz, so berichtet zumindest die ZEIT 1994, von Zulieferen sich reichlich bedienen läßt. Fertigungstiefe nennt man das in Wirtschafts-Denken. Je mehr Spezialisten ik als Unternehmer einsetze, um so mehr Synergie-Effekte können die Spezialisten ausweisen und die Preise sinken. Aber das kostet: Beim der Autoindustrie mag das egal sein, aber bei Persönlichkeiten, wie Flügeln kostet es Individualität, sprich unique Gesichts-Klang-Performance wird durch gleichartige Grundkonstruktionen nivelliert. You can`t break the market.

weicher Flügel-Klang, Klavier-Klang

1. Blüthner, Leipizig seit 1853

Ein gänzlich andere Philosophie vertritt die Firma Blüthner aus Dresden, die seit 1853 Flügel und Klaviere bauen. Blüthner möchten gerne weichen Klavier- Flügel-Klang erschaffen.  Dazu nutzen sie spezielle bauliche Besonderheiten: insbesondere ist besondere Besaitung der Flügel zu nennen. Flügel werden meist mit drei Tonträgern, sprich Saiten bespannt, die eng nebeneinander liegen und in die gleich Stimmlage gebracht werden von Deinem Klavierstimmer. Bei Blüthner kommt eine vierte Saite zum Einsatz, die zwar auch in der gleichen exakten Tonlage gestimmt wird, aber nicht von dem Flügelhammer angeschlagen wird. Wie wir noch aus dem Musikunterricht wissen, bringt das Prinzip der Schwingungsresonanz auch diese Saite zum Mitschwingen und so kommt der spezifisch schöne Klang von Blüthner Flügeln und Klavieren zu stande. Weitere spärliche Informationen gibt es auf der Website von Bülthner, link.

Die Website bietet Auto-Konfigurator anlaog sogar einen Flügel-Konfigurator, link.

Wir zitieren aus der Website von Blüthner

Viele technische Elemente sind von der Firma Blüthner im Klavierbau entwickelt worden und werden bis heute ausschließlich in unserer Pianofortefabrik angewendet sowie weiterentwickelt. Dies betrifft die besondere Konstruktion des Blüthner Resonanzbodens, die legendäre vierte Aliqout Saite, die besondere Rastkonstruktion oder auch die Blüthner Patentmechanik. Dies bedeutet für Sie, dass Sie Ihr Instrument Experten anvertrauen. Blüthner Kunden überall auf der Welt, führende Museen und historische Institutionen vertrauten bereits den über Jahrzehnte erworbenen Kompetenzen. Ihr Instrument wird bei Blüthner von erfahren Mitarbeitern, unter Anwendung originaler Technologien und Verwendung von ausgewählten Materialien, restauriert.

2. Bösendorfer Wien

Wie die ZEIT 1994 schreibt, finden die Wiener Flügel und Klavier Bauer Bösendorfer ihren Klang warm und weich.  Ich finde das passet jut zu Wien. Bin die letzten 2 Jahre öfters dort gewesen und Weichheit, Larmorjanz und entspanntheit passt auch zu Wien. Link zur ZEIT Deswegen ist Wien und Österreich auch nur für Diplomatie berühmt, für Psychotherapie, aber nicht für Mars-Raketen, Krupp-Stahl, oder Bergwerke, als Meisterleistungen der Wirtschaftsführung oder Ingenieurskunst.  Hier kommst du auf die Website von Bösendorfer, link. 

Wir zitieren aus der Wiener Website des Traditionsherstellers Bösendorfer:

Obwohl das Klavier meist zur Familie der Perkussionsinstrumente gezählt wird ist Bösendorfer seit jeher davon überzeugt, dass es mehr Gemeinsamkeiten mit der Familie der Streicher aufweist. Das Bösendorfer eigene Resonanzkastenprinzip unterstützt ähnlich wie bei einer Violine den Klangbildungsprozess und ist damit Garant für schier grenzenlosen Klangfarbenreichtum und das legendäre, singende und brillante Bösendorfer Timbre. Im Unterschied zu anderen Herstellern verwenden wir keine starre, in Schichten verleimte Hartholzraste, sondern Massivholzteile aus Fichtenresonanzholz. Raste und Kastenwand werden dann miteinander verbunden. Die Kastenwand besteht bei Bösendorfer ebenfalls aus massivem Fichtenklangholz. Dieses komplexe und aufwendige Konstruktionsprinzip ist nicht nur Ausdruck der Wiener Klavierbautradition, sondern klangvolles Kalkül. Der gesamte Klangkörper – nicht nur der Resonanzboden – unterstützt den Klangbildungsprozess und die Schallprojektion, analog zum Prinzip einer Geige.

Hochwertigstes Fichtenresonanzholz aus Europa, das sorgfältig auf natürlichem Weg getrocknet wird, ist die Basis für die äußere Kastenwand. Das resonanzfähige Fichtenholz wird mit gezielten Einschnitten versehen um das Anpassen an die Silhouette zu ermöglichen. Danach werden alle Einschnitte mit Fichtenholz wiederum ausgekleidet. Sobald das Instrument in Schwingung versetzt wird, wirken die integrierten Fichtenmassivholzelemente akustisch aktiv und bilden gemeinsam den Resonanzkasten, der dem Instrument eine besondere Projektionsfähigkeit verleiht. Diese Bauweise ist ein einzigartiges Bösendorfer Merkmal.

Entscheidend für den Klang ist natürlich auch die

Stimmung eines Klaviers

Ein Flügel, Klavier kann romantisch gestimmt sein, oder a-romantisch, sprich brillant.   Wir zitieren aus einer Klavierstimmer-website,link:

Was ist der „romantische Klang“ eines Klaviers?

Der so genannte romantische Klang ist das Ergebnis, wenn gute Filzqualität auf gespannte Saiten trifft: Ein runder, voller, weicher Klang

Die alten Klaviere verfügen weitgehend über die so genannte Romantische Klangnorm. Die neuen Klaviere werden dagegen mit dem so genannten Brillanten Klang präsentiert. Wie kann man alte und neue Klaviere unterscheiden? Sinnvoll ist eine Unterscheidung in die Zeit vor und nach 1945. Damit verbunden ist interessanterweise auch die Normierung des Kammertons a1 auf 440 Hertz. Diese Frequenz wurde nämlich erst 1939 auf einer internationalen Konferenz in London festgelegt. Vor 1939 gebaute Klaviere wurden für Tonhöhen wie 435 oder 430 Hertz konstruiert.

Intonation der Klangfarben

Wir zitieren nochmal aus der Klavierstimmer website, Autorenrechte ebendort:

„Mit Intonation bezeichnet man im Klavierbau die Grund- und Feinabstimmung des Klangs. Traditionell werden dabei die Filzhämmer mit einer Spezialfeile in Form gebracht sowie mit Nadeln gestochen. Das Stechen erhöht die Elastizität der Filze. Dadurch wird der Klang des einzelnen Tons weicher und voller. Der Ton – nein, der Klang kann aufgrund eines elastischeren Filzes vom Pianisten über den Anschlag besser gestaltet werden. Denn durch einen unterschiedlich starken Anschlag werden der Grundton sowie die Obertöne unterschiedlich stark aktiviert. Da sich der Klang über die Zusammensetzung der Teiltöne definiert, ergibt sich aus einer unterschiedlichen Zusammensetzung bzw. Stärke der Teiltöne auch ein unterschiedlicher Klang, nämlich die so genannten Klangfarben. Daher kann man am Piano zwar nicht die Tonhöhe aber bei einem ausreichend elastischen Filz die Klangfarben durch den Anschlag gestalten.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter