aa -Tagesimpulse Medizin Übergänge

überproportionale Todesrate in Altenheimen

Im Weltspiegel ist ein Bericht aus Spanien produziert worden, der aufzeigt, dass in Spanien offensichtlich eine

Triage apriori qua Alter

vorgenommen worden ist. Wie kann man die Ressourcen in den überlaufenden Intensivbetten schützen? Indem man Patientengut, dass apriori eine hohe Wahrscheinlichkeit zu sterben aufweist, erst gar nicht erst ins Krankenhaus einweist.  Damit schont man die Ressourcen der Krankenhäuser durch eine recht harte und brutale Methode. Der Triage qua Alter, ohne den Gesundheitszustand vorher zu prüfen. 20.000 Menschen sollen so in Spanien in den Altenheimen ohne die erweiterte Behandlung in Krankenhäusern mit Intensivstationen gestorben sein. Die Handlung der Altenheimleitung soll basieren auf einer Geheimansweisung der Regierung, die so das Gesundheitssystem schützen wollte und damit solche erschauderlichen Bilder wie aus Italien vermeiden wollte.  Durch diesen „verborgenen“ Tod sind vielleicht viele tausend ältere Spanier umgekommen durch COVID-19, nur weil die Regierung die Krankenhäuser nicht überlasten wollte. ( Quelle Weltspiegel, 13.6.2020, link bei Facebook)

Die Folge einer solchen Handlungsanweisung ist eine

überproportionale Todesrate in Altenheimen von Spanien bei Senioren.


 

Gleiche Behandlungs-Taktik der Altersdiskriminierung auch in Belgien

Das gleiche Verfahren scheint auch in Belgien angewendet worden zu sein.   In Belgien ist die Mortalitätsrate extrem hoch. Wie ein Freund dort lebend berichtete, habe die die gleichen Anweisungen:  Bei CORONA Verdacht keine Krankenhauseinweisung. ( Quelle  VRT NWS, link)

Eine weitere ethische Bewertung dieses absurden Verfahrens braucht hier nicht vorgenommen werden.  Immerhin hätten die todkranken in den Krankenhäusern eine Chance auf Weiterleben gehabt, was die Altenheime mit der rudimentären intensivmedizinschen Versorgung nicht leisten konnten.

Als Jurist kommt man sofort auf die Idee, ob es sich ihr nicht um eine Tötungshandlung qua Unterlassen handelt. Für eine solche indirekte Verantwortungszuweisung von Personen braucht es nach Deutscher Strafrechts-Norm einen Garantenstellung des Handelnden, bzw. Nicht-Handelnden, link.. Das sind die Pflegekräfte, die Leiter der Altenheime und die verantwortlichen Regierungsstellen. Wir zitieren § 13 StGB Deutschland:

§ 13 StGB – Begehen durch Unterlassen

(1) Wer es unterläßt, einen Erfolg abzuwenden, der zum Tatbestand eines Strafgesetzes gehört, ist nach diesem Gesetz nur dann strafbar, wenn er rechtlich dafür einzustehen hat, daß der Erfolg nicht eintritt, und wenn das Unterlassen der Verwirklichung des gesetzlichen Tatbestandes durch ein Tun entspricht.

(2) Die Strafe kann nach § 49 Abs. 1 gemildert werden.


 

Das Einstiegsbild soll die Taktik der Regierung, des Gesundheitsministeriums und der Altenheimleitungen verdeutlichen: Zünden von vielen Nebelgranaten, damit die Überforderung des Gesundheitssystems qua CORONA-Pandemie-Seuche nicht transparent wird. Also eigentlich ein PR-Gedanke im Sinne von

„wir tun alles um unser Land in einem Licht erscheinen zu lassen, dass die Kontrolle über die Seuche nicht verloren hat“. Der Preis dafür sind viele Corona Tote mehr als ohne diese Anweisung.

 

Bildrechte pixabay CC Peggy_Marco

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter