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Verhaltensbiologie

Die Verhaltensbiologie gibt Aufschlüsse über das Geheimnis der Spiegel-Neuronen im menschlichen Gehirn, die Verhaltens-Muster steuern.

Warum verhalten Menschen sich nach bestimmten Mustern, und wie werden diese Muster im Gehirn verankert, bzw. aktiviert?

Die FAZ schreibt in einem lichtvollen Artikel aus den Neurowissenschaften, wie metaphysische Beziehungsmuster, und Verhaltensmuster nicht etwa genetisch bestimmt werden, sondern durch Spiegelneuronen gesteuert werden. Dazu wurde in den 90er Jahren in Italien ein richtungsweisendes Affen-Experiment durchgeführt im im Labor von Giacomo Rizzolatti und Vittorio Gallese in Parma. Die Erkenntnis war, dass Vorstellungskraft und Nachahmungs-Verhaltensmuster eine der Tragsäulen unseres Handelns sind. Die Spiegelneuronen feuerten auch dann, wenn die Handlung – Essen von Nüssen – gar nicht selbst durchgeführt wurde, sondern vom Laborpersonal. Schnell konnte dieser „Mechanismus“ auch beim Menschen nachgewiesen werden. Wir sind eben auch nur ein Produkt unserer Möglichkeiten, die im Gehirn durch solche Strukturen vorgegeben werden. Für unsere Lebensführung sollten wir bedenken, dass wir auch immer Kind unserer Neuronen sind, der neuronalen Verknüpfungen. Gleichzeitig kann man daraus ableiten, dass wir durch stetiges Lernen diese magische und sagenhaften Spiegelneuronen aktivieren können und so zu eigenen Verhaltensänderungen kommen können. Verhalten ist zunächst einmal emotionsgesteuert, dann können wir aber durch Willen und Anstrengung Lernbahnen im Gehirn selbst legen und damit in deiner Lebensführung eine Änderung deines Seins im Spiegelbild zum Außen bewirken.

Hier kommst du zum Quell-Artikel, link

Zitat FAZ:

„Die Spiegelneurone sind die neurophysiologische Grundlage für die beste Lernmethode, wenn es um Tätigkeiten geht. Sie helfen uns, durch Zuschauen und Nachmachen immer wieder Neues zu lernen. Spiegelneurone sind auch aktiv, wenn wir beobachten, wie Mitmenschen emotional agieren oder reagieren. So geht man heute davon aus, dass Jugendliche, die in Konflikten immer sofort zuschlagen, viele Gemütszustände zwischen ruhig und aggressiv gar nicht kennen, wenn sie aus Elternhäusern kommen, in dem ein extrem sparsames emotionales Umfeld geboten wird. Sie können etwa auf Fotos nicht oder schlechter als andere erkennen, ob jemand sich freut oder nicht.

Die im Zusammenhang mit den Spiegelneuronen gemachten Entdeckungen liefern den neurophysiologischen Beweis dafür, dass Gedanken physiologische, also materielle Wirkungen erzeugen (was man lange bestritten hat). Diese neuen Befunde erklären nicht nur, warum Mentaltraining funktioniert, sondern sie helfen uns auch, die anfangs vorgestellten Beispiele zu verstehen.“

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Fehlendes Urteilsvermögen über das eigene Verhalten

Das Interessante ist, dass der Betroffene das überhaupt nicht mitbekommt. Seine Selbsteinschätzung hat sich durch diesen Vorgang nicht geändert. Er hält sich nach wie vor für den Rebellen, keiner kann nachvollziehen, wie jemand so wirklichkeitsfern sein kann.

Wir kennen eine Parallele in amerikanischen Filmen. Die Ehefrau, die zu ihrem Mann sagt: „Wenn ich je so werde wie meine Mutter, erschieß mich!“ Später weiß der arme Kerl nicht, wann er zur Waffe greifen müsste. Als junge Frau war sie ihrer Mutter tatsächlich extrem unähnlich, aber im Laufe der Zeit platzen die Spiegelneuronen-Bomben oder -bömbchen. So wird sie im Laufe der Zeit ihrer Mutter immer ähnlicher. Alle nehmen das wahr, ihr Mann, die Kinder, ihr Vater, die Nachbarn, nur sie selbst ahnt nichts davon.

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Bildrechte pixabay CC InspiredImages.  Diese süßen Tierchen heißen Kattas und leben ursprünglich in Madagaskar, oder im nächstgelegen Zoo. Wiki schreibtDer Katta (Lemur catta) ist eine Primatenart aus der Gruppe der Lemuren (Lemuriformes)

Wenn du mehr über die Tiere in Madagaskar wissen möchtest, dann lies doch hier weiter

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter